Fotostrecke

Erdbeben in Christchurch: Das Ausmaß der Tragödie

Foto: SIMON BAKER/ REUTERS

Christchurch Schäden in Milliardenhöhe

Drei Tage nach dem schweren Erdbeben gibt es erste Schätzungen über die Höhe der Schäden. Der Wiederaufbau der 390.000-Einwohner-Stadt Christchurch wird voraussichtlich mehr als zehn Milliarden neuseeländische Dollar kosten. 

Wellington - Der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland wird voraussichtlich Milliardenbeträge kosten. Der für die Erdbebenkoordination zuständige Minister Gerry Brownlee sagte, er rechne mit mehr als zehn Milliarden neuseeländischen Dollar (5,4 Milliarden Euro). Die lokale Handelskammer in Christchurch geht sogar von fast der dreifachen Summe aus.

Die Suche nach Überlebenden ging unterdessen weiter, aber die Hoffnung schwand, weitere Opfer lebend zu finden. "Wir hoffen weiter, aber es wird unwahrscheinlicher", sagte der Minister für Zivilverteidigung, John Carter.

Bis zum heutigen Freitag waren 113 Leichen geborgen worden. Unter den Trümmern werden noch Dutzende Menschen vermutet. Die Zahl der Todesopfer dürfte nach Polizeischätzungen auf mehr als 200 steigen. An der schwer beschädigten Kathedrale begann die Bergung von Opfern. Der Turm des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes war eingestürzt. Darunter werden bis zu 20 Opfer vermutet.

Seit Mittwoch war niemand mehr lebend in den Trümmern gefunden worden. Das Erdbeben der Stärke 6,3 hatte die Stadt mit 390.000 Einwohnern am Dienstagmittag getroffen und schwer beschädigt. Hunderte Häuser nahmen Schaden.

sk/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.