Montag, 15. Juli 2019

Robo-Berater statt Privatbank Geld anlegen wie die Quandts - zum Kampfpreis

Gabriele Quandt: Die Quandt-Erbin hat ihr Family Office elektrifiziert. Robo-Berater bieten Anlagestrategien zum Kampfpreis und setzen Privatbanken zu. Davon können auch Privatanleger profitieren
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Gabriele Quandt: Die Quandt-Erbin hat ihr Family Office elektrifiziert. Robo-Berater bieten Anlagestrategien zum Kampfpreis und setzen Privatbanken zu. Davon können auch Privatanleger profitieren

5. Teil: Liqid (Berlin): Der Quandt-Roboter - ab 100.000 Euro sind Sie dabei

 Gabriele Quandt elektrifiziert ihr Family Office
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Gabriele Quandt elektrifiziert ihr Family Office
Cyborg-Advisor
Online ein Depot eröffnen - und das Geld vom Family Office der Quandt-Schwestern (HQ Trust) verwalten lassen: Diese Mischung aus Maschine und Mensch bietet Liqid Select ab einer Viertelmillion Euro Anlagesumme. Das Start-up hat auch zwei einfache Indexfonds-Depots im Angebot (Liqid Index und Liqid Global, ab 100.000 Euro). Dahinter stecken die Ex-Banker Christian Schneider-Sickert (43; ehemals Goldman Sachs) und Kyros Khadjavi (40; UBS, Berenberg), der Venture-Capital-Fonds Project A sowie die drei Wirtschaftsinformatiker Paul Becker, Jonas Tebbe und Arne Zeising. Die beiden Banker trafen auf die IT-Nerds, als diese Kapital für ihr Start-up Owlhub suchten, und holten die drei Mittzwanziger zu Liqid. Der Name Quandt "hilft uns, Kunden zu gewinnen", sagt Khadjavi. Ex-Metro-Chef Eckhard Cordes etwa ist seit Januar Investor bei Liqid.

mm-Urteil
Liqid Select ist ein gutes Angebot für alle, die einen erfahrenen Vermögensverwalter suchen. Dahinter steht eines der renommiertesten deutschen Investmentteams. Die Jahresgebühr von 1,76 Prozent für Kunden mit einer Viertelmillion Euro ist günstig, verglichen mit den Fees von Banken und Mischfonds, weil Kosten für Depot und Trading enthalten sind.

Der Quandt-Roboter in Zahlen
Mindestinvestment
100.000 Euro
bei Liqid Index und Liqid Global
250.000 Euro
bei Liqid Select (HQ-Trust-Strategie)

Gebühren
0,4 - 1,76%
(einschließlich 0,20 - 0,86% Fondskosten)

© manager magazin 3/2016
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