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Nobel-SUV des Citroen-Ablegers DS im Fokus: Der DS7 Crossback im Schnelldurchlauf

Foto: DS Automobiles

DS 7 Crossback im Fahrtest Im Zeichen der Raute

Der Plug-in-Hybrid DS 7 Crossback soll im Revier der deutschen Premiumrivalen wildern. Das Potenzial hat er.

Dieser Wagen fährt mit präsidialem Segen: Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron ließ sich mehrfach im Topmodell der PSA-Premiummarke DS ablichten. Nun verkaufen die Franzosen das 4,6 Meter lange SUV DS 7 Crossback auch in einer Plug-in-Hybrid-Variante mit dem fast schon poetischen Namenszusatz E-Tense 4x4. Die wichtigsten Wettbewerber: Die etwas teureren deutschen Plug-in-Hybride Audi Q5, Mercedes GLC und BMW X3.

DS7 Crossback E-Tense

300PS / Plug-in-Hybrid-Benzinmotor
220 kW aus 1598 ccm Hubraum
30 g CO2-Emission

Optisch ist der DS 7 schon mal eindeutig eine Alternative: Äußerlich wirkt der Wagen trotz 1,6 Meter Höhe für ein SUV regelrecht schnittig. Innen vermittelt der Citroën-Ableger nach langen Jahren des Gewöhnlichen mal wieder das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Dabei hilft der spielerische Einsatz von Rautenformen. Ob Startknopf, Fensterheber, Anzeigen auf dem Tachometerbildschirm oder Ledersitzbezug - überall finden sich gedrehte Rechtecke. Für schnelle Fahrten taugt der Sportmodus, er strafft die Lenkung merklich, der Wagen spurt fast so präzise wie die deutsche Konkurrenz. Genauso schnell ist er auch. Abstandsradar und Spurhalteassistent funktionieren klaglos im städtischen Stau und auf Autobahnen.

Wer es gern gemächlicher mag, schaltet in den Komfortmodus. Für erhabenes Gleiten sorgt eine von Kameras gesteuerte aktive Federung, die sich an widrige Straßenverhältnisse anpasst und so auch gröbere Bodenunebenheiten sanft ausbügelt.

Bei längeren Autobahnfahrten pendelt sich der Verbrauch um die acht Liter ein, die reine Elektroreichweite liegt im Stadtverkehr bei etwa 30 Kilometern, und der Akku ist im Bestfall in knapp drei Stunden wieder vollgeladen. Das geht im Klassenvergleich in Ordnung, mehr aber auch nicht.

Ein paar echte Patzer leistet sich der DS 7 auch: Die Sprachsteuerung des Navis lässt sich oft Zeit, der Knopf zur Verstellung der Außenspiegel liegt gut verborgen seitlich des Lenkrads, und der Plastikknubbel zur Steuerung des Abstandsradars wirkt, als habe das Geld nicht mehr für eine hochwertige Variante gereicht.

Für Monsieur le Président ist das natürlich unerheblich: Er hat auf der Straße immer genügend Platz.

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