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Emerging Markets: Mexiko und Indonesien beginnen den Aufstieg

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Neue Wachstumsstars Mexiko und Indonesien Diese Emerging Markets stehen vor dem Comeback

Die meistgehasste Anlageklasse der vergangenen Jahre steht vor dem Comeback. Während Politverlierer wie Russland oder die Türkei darben, beginnen neue Wachstumsstars wie Mexiko und Indonesien den Aufstieg.

Die folgende Geschichte stammt aus der Ausgabe 7/2016 des manager magazins, die Ende Juni erschien. Wir veröffentlichen sie hier als Kostprobe unseres Journalismus "Wirtschaft aus erster Hand". Damit Sie künftig früher als später bestmöglich informiert sind, empfehlen wir ein Heft-Abo.

Endlich mal wieder über Maultaschen und Spätzle reden, über Stuttgart und Daimler. Prijono Sugiarto (56) freut sich richtig über den Besuch. Er spricht fließend Deutsch, hat in Konstanz studiert, bei Mercedes gearbeitet. Jetzt lebt er wieder in der Zehn-Millionen-Metropole Jakarta, ist Konzernchef von Astra International, dem größten indonesischen Konglomerat.

Ja, ja, Deutschland sei ein tolles Land, mit einer vorbildlichen Wirtschaft und natürlich viel besserer Luft. Aber die Musik, das macht Sugiarto auch klar, spiele heute hier, in Indonesien. Das Land habe "Riesenpotenzial": Rohstoffe, eine junge, arbeits- und lernwillige Bevölkerung, eine wachsende, konsumfreudige Mittelschicht. Von der lebt auch Astra. Sugiartos Mischkonzern beschäftigt rund 215.000 Leute, stellt Autos und Motorroller her, baut Palmöl an, liefert Strom und Wasser, betreibt Straßen.

Astra ist das Powerhouse des Landes - und die drittgrößte Position im mehr als fünf Milliarden Dollar schweren Global Emerging Market Equity Fund der Investmentgesellschaft Aberdeen. Fondsmanagerin Fiona Manning ist in Astra investiert, weil sie auf den Konsumboom und das starke Bevölkerungswachstum des Landes setzt. "Astra wächst an den richtigen Stellen und hat gute Schutzmechanismen gegen Korruption, was in Indonesien sehr wichtig ist." Der Aktienkurs ist in den vergangenen Monaten hochgeschnellt, ebenso wie der Leitindex der Börse Jakarta insgesamt: rund 20 Prozent seit Jahresbeginn.

Die Schwellenländer sind zurück auf dem Radar der Anleger. Lange haben sie, enttäuscht vom Ende des BRIC-Booms (Brasilien, Russland, Indien, China), die Emerging Markets gemieden. Zu volatil, zu risikoreich, aus Investors Liebling wurde die "vermutlich meistgehasste Anlageklasse" der Welt (Templeton-Manager Michael Hasenstab). Weil die Aktien aus 23 Staaten im MSCI Emerging Markets notiert sind, wurden sie lange in Sippenhaft genommen: Lief China schlecht, wurden alle anderen mit abgestraft.

Jetzt zeichnet sich die Trendwende ab. Seit ein paar Wochen, erst recht seit dem Brexit-Referendum Ende Juni, setzen institutionelle Investoren wieder verstärkt auf Anleihen und Aktien aus Schwellenländern. Prashant Khemka, Chefanleger für Emerging-Market-Aktien bei Goldman Sachs Asset Management, macht derzeit eine "Rekordzahl" bei den Anfragen von Investoren aus. Vermögende aus aller Welt würden versuchen, "ihre Positionen wieder aufzubauen".

Dabei gehen sie diesmal aber deutlich differenzierter vor als noch vor der letzten Krise: Schwellenland ist längst nicht mehr gleich Schwellenland. Während die Türkei und Venezuela mit politischer Instabilität kämpfen, boomen in Jakarta, Mexiko-Stadt, Mumbai und São Paulo die Börsen. Deren Erfolgscocktail: niedrige Kurse, starkes Wachstum und weitreichende Wirtschaftsreformen.

Der Zeitpunkt für einen Einstieg ist günstig. Die Aktienindizes der Schwellenländer sind in den vergangenen sechs Jahren um insgesamt 70 Prozent hinter denen der Industrieländer zurückgeblieben. Die Aktien sind mittlerweile bei den meisten Anlegern untergewichtet - entsprechend billig sind sie bewertet. Auch der Preis für Anleihen ist dank der deutlich gesunkenen Kurse und hohen Renditen attraktiv. Im Schnitt versprechen Emerging-Market-Bonds fast 6 Prozent Zinsen pro Jahr, 2013 waren es kaum mehr als 4 Prozent. Zudem können Investoren auf Währungsgewinne hoffen, wenn sie mit Anleihe- und Indexfonds in lokalen Devisen investieren (ausgewählte Fonds siehe Tabelle im letzten Teil dieses Artikels).

Gründe für Comeback

Fondsmanager Hasenstab, der gut zwei Drittel des Volumens seines mehr als 22 Milliarden Dollar schweren Templeton Global Bond Fund in die Schwellenländer gesteckt hat, sieht die "beste Einstiegsgelegenheit seit mehreren Jahrzehnten". Viele Länder seien deutlich krisenresistenter geworden.

Die Gründe für das Comeback:

  • China hat die von vielen Analysten in der zweiten Hälfte 2015 befürchtete harte Landung vorerst abgewendet, durch noch mehr Kredite und staatliche Infrastrukturprogramme. Damit wurde zwar das gewaltige Schuldenproblem noch vergrößert, die Sorge vor einem Kollaps ist durch das auf 5 bis 6 Prozent gebremste Wachstum aber erst einmal eingedämmt.
  • Die Rohstoffpreise haben sich nach ihrem Crash zumindest stabilisiert, was den vielen Rohstofflieferanten entgegenkommt.
  • Höhere Wachstumsraten bei oft deutlich weniger Schulden - viele Schwellenländer stehen nach Ansicht von Investoren wie Aberdeens Joanne Irvine besser da als die krisengeplagten Industrieländer. Zumal sie anders als früher auch ihre Leistungsbilanzdefizite unter Kontrolle haben.
  • Durch die Billiggeldpolitik der Notenbanken in Europa,den USA und Japan fließt viel Kapital in die Märkte auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten. Mit dem Brexit ist ein Ende der Niedrigzinsen erneut in weite Ferne gerückt.

Ein breiter Aufschwung aller Emerging Markets ist jedoch nicht zu erwarten. Dazu sind die politischen Systeme vielerorts noch zu anfällig für Korruption, Krisen, Umsturzversuche (Türkei) oder Staatsbankrotte (Venezuela). Investoren müssen Region für Region durchforsten, um jene Volkswirtschaften mit dem höchsten Wachstumspotenzial auszumachen.

"Aufsteiger früh entdecken", lautet die Devise von Ruchir Sharma, Chefstratege bei Morgan Stanleys Vermögensverwaltung, vom US-Anlegermagazin "Barron's" gerade zum "neuen globalen Denker der Wall Street" gekürt. Sharma setzt auf Argentinien, vor allem aber Mexiko, Indonesien und Indien, weil er an die reformfreudigen Regierungen dort glaubt. Und weil es sich bei all diesen Ländern um aufsteigende Wirtschaftsmächte handelt, G-20-Mitglieder mit stark wachsender Arbeitsbevölkerung, der für Sharma wichtigste Wachstumsfaktor. Zudem stehen sie mittlerweile im Ruf, sich zu etablierten Demokratien gewandelt zu haben, mit ambitionierten Staatsführern. Indiens Premier Narendra Modi (65), Indonesiens Präsident Joko Widodo (55) sowie sein mexikanischer Kollege Enrique Peña Nieto (50) gelten als marktliberale Reformer, die verkrustete Strukturen schleifen, gegen alle Widerstände.

Nicht alles, was sie angehen, geschieht schnell genug; nicht alles erfüllt die hochtrabenden Versprechen und Erwartungen. Dennoch bieten die drei Wachstumsmärkte auf mittlere Sicht die derzeit besten Risiko-Rendite-Chancen, insbesondere für Aktien, die auch Privatanleger zu geringen Gebühren in ihr Portfolio legen können.

Mexikos Sunnyboy

Die Reformen am weitesten vorangetrieben hat Mexikos Präsident Peña Nieto, ein smarter Sunnyboy, der mit einer Schauspielerin verheiratet ist. Kurz nach seinem Amtsantritt 2012 hat er ein weitreichendes Maßnahmenpaket aufgelegt, das die Monopole im Telekommunikations- und Energiesektor aufbrach.

Peña Nieto nahm es mit einflussreichen Gegnern auf. In der Telekomindustrie traf er auf Carlos Slim, Besitzer von Telmex und América Móvil und mit einem Vermögen von knapp 70 Milliarden Dollar zeitweise der reichste Mann der Welt. In der Energiebranche wagte er sich an die Zerschlagung des krakenhaften und alles dominierenden Ölkonzerns Pemex. Mit viel Tamtam wurde in diesen Tagen in der nordmexikanischen Industriemetropole Monterrey die erste Tankstelle eröffnet, an der nicht mehr das grüne Pemex-Logo prangt, sondern das rote Oxxo-Label des Food-Multis und Vorzeigekonzerns Femsa.

Durch die Aufspaltung von Pemex will die Regierung ihre Wirtschaft unabhängiger vom Öl machen. Im Gegensatz zu vielen anderen rohstoffabhängigen Schwellenländern präsentiert sich Mexiko schon seit Längerem als Industriestandort, der Kompetenz hat in der Elektronik und im Flugzeugbau.

Der wichtigste Industriezweig ist die Autobranche. Fast alle Tophersteller sind bereits mit Fabriken vor Ort, demnächst folgen auch Audi , BMW  und Daimler . Rund um die Werke haben sich mehr als 300 globale Tier-One-Lieferanten angesiedelt.

Richard Klein (56), Inhaber des mexikanischen Kfz-Zulieferers Bocar, ein Hersteller hochwertiger Aluminiumteile, trifft man morgens um halb neun bei einem deftigen mexikanischen Frühstück im Restaurant "El Cardenal". Das große Lokal ist brechend voll. "Alles Geschäftsleute", sagt Klein, "sie bereiten hier Deals vor." Bocar hat 6500 Mitarbeiter und macht 800 Millionen Dollar Umsatz.

Die beiden wichtigsten Gründe für den Boom sieht Klein in den niedrigen Löhnen; nachdem die in der Volksrepublik zuletzt kräftig geklettert sind, könne Mexiko "inzwischen mit China mithalten". Der zweite Treiber sei die Vielzahl von Freihandelsabkommen, 46 Partnerländer sollen es bereits sein. Wer in Mexiko produziert, kann von dort fast in die ganze Welt zollfrei exportieren. Die Schattenseiten des Standorts schiebt der Bocar-Chef indes gleich hinterher: Korruption, Drogenhandel, ein bettelarmer Süden, ein schlechtes Bildungssystem.

Nur Cristiani, Analystin bei J. P. Morgan in Mexico-Stadt, sieht darin die größten Strukturprobleme des Landes. Im dunklen, holzvertäfelten Konferenzraum "David Rockefeller" seziert sie Peña Nietos Reformpolitik: richtige Richtung, zu langsames Tempo. Optimistisch stimmt Cristiani die wachsende Mittelschicht.

Jakartas Hoffnungsträger

Mexiko hat 127 Millionen Einwohner, Indonesien 255 Millionen. Auch dort ist der zunehmende Wohlstand einer breiter werdenden Masse von Konsumenten der Motor des Wachstums. Und wie Mexiko hat auch Indonesien einen Reformer, der diesen Motor tunen will: Joko Widodo.

April 2016, "Hotel Adlon", Berlin. Ein kleiner, dünner Mann tritt ans Rednerpult. Seinen ersten Satz sagt er auf Deutsch: "Ich bin ein Kölner." Raunen im Saal. Das stimmt so nicht ganz, der Mann war in seinem früheren Leben Möbelhersteller und deshalb öfter auf der Branchenmesse in Köln. Doch die Botschaft von Jokowi - wie Indonesiens Präsident abkürzend genannt wird - ist klar: Ich bin einer von euch. Er will auf dem Wirtschaftsforum in Berlin um Investoren werben und verspricht: "Ich versichere Ihnen, mit den Reformen fortzufahren."

Jokowi braucht Unterstützung aus dem Ausland. Er entstammt nicht dem indonesischen Etablishment, muss keine Rücksicht auf deren Pfründen nehmen. Das macht es ihm zugleich schwer, sich durchzusetzen, die alte Elite leistet Widerstand. Und so ging es zu Beginn seiner Amtszeit (seit Oktober 2014) nur schleppend voran. Enttäuschung machte sich breit.

Mittlerweile hat der Regierungschef einige zentrale Reformvorhaben auf den Weg gebracht und sein Kabinett umbesetzt. Als Finanzministerin hat Jokowi die ehemalige Weltbank-Vize Sri Mulyani Indrawati (53) geholt, eine durchsetzungsstarke, reformfreudige Politikerin. Schon ist der Optimismus zurück.

Wer in diesen Zeiten in der Hauptstadt Jakarta Gespräche führt, hört ein Wort immer und immer wieder: "Potential". Das riesige Land verfügt nicht nur über gigantische Rohstoffquellen, sondern hat auch - und das ist weniger bekannt - eine extrem internetaffine Bevölkerung. Und die trägt den Aufbruch.

Einer der jungen Macher, die innovative Geschäftsmodelle für die Bedürfnisse der vielen Großstädter entwickeln, ist Kevin Aluwi (29), Finanzchef von Go-Jek. Im Süden der Hauptstadt hat das Start-up seine "Hauptverwaltung", die einem vorkommt wie ein Hostel.

Oben sitzt das Management, unten und vor der Tür sitzen und stehen junge Männer, alle mit grünem Helm und in grüner Jacke, die sie als Go-Jek-Fahrer auszeichnen. Go-Jek ist Indonesiens Uber - auf zwei Rädern.

Gründer Aluwi ist der Rummel zu viel, er wechselt auf die andere Straßenseite in das kleine "Café Baconnière". Er hat an der University of Southern California studiert und beim Rocket-Internet-Ableger Zalora gelernt. Auch er redet von Indonesiens "enormen Möglichkeiten", für die er selbst der beste Beweis ist. Go-Jek hat heute mehr als 200.000 Fahrer in zehn Städten und wird zu einem Marktwert von 1,2 Milliarden Dollar gehandelt, als Indonesiens heißestes Start-up.

Wie Indonesien setzt auch Indien einige Hoffnung darauf, dass seine Jungunternehmer die Wirtschaft voranbringen. Tushar Ahluwalia, ebenfalls ein ehemaliger Rocket-Internet-Angestellter, baute einst in Delhi den Ableger des Möbelversenders Westwing auf, 2012 gründete er sein eigenes Unternehmen, den Modeversand Stalk Buy Love.

Rocket to India

"Ich glaube an Indien und daran, dass es hier richtig abgeht", sagt Ahluwalia. Er misst den Fortschritt, den das Land seit seiner Ankunft vollzogen hat, jeden Morgen bei der Fahrt mit der Metro ins Büro. Vor elf Jahren wurde die dritte U-Bahn-Linie fertiggestellt, heute gibt es bereits sechs. Zudem sehe er immer mehr Pendler in westlicher Kleidung, mit Handtaschen und Smartphones.

Mit seiner Regierung ist der Gründer zufrieden. Modi bemühe sich, bessere Bedingungen zu schaffen und den Binnenhandel über die Bundesstaaten hinweg zu vereinfachen: "Ganz wichtig ist die neue Mehrwertsteuer auf Bundesebene." Sie wurde nach langer Blockade durch die Opposition endlich verabschiedet. Ab 2017 werden Lastwagen nicht mehr tagelang an der Grenze zum nächsten Bundesstaat warten müssen, bis Steuern oder Bestechungsgelder gezahlt sind. Die Großbank HSBC schätzt, dass die Wirtschaft dadurch pro Jahr fast einen Prozentpunkt schneller wächst.

Nicht nur bei 20- bis 30-jährigen Tech-Entrepreneuren wie Ahluwalia herrscht Aufbruchstimmung. Auch etablierte Unternehmer haben das Gefühl, dass etwas vorangeht. Ajay Piramal etwa, ein unscheinbarer 61-Jähriger mit Schnurrbart, den sie "Indiens Warren Buffett" nennen.

Die Piramal Group war früher mal ein Textilunternehmen, so wie Buffetts Holding Berkshire Hathaway. Als Streiks den Betrieb lahmlegten, erwarb Piramal 1988 einen australischen Pharmahersteller und dann sukzessive die Indien-Töchter von Roche, Boehringer, Rhône-Poulenc und Hoechst. Vor sechs Jahren verkaufte er das Geschäft an den US-Konzern Abbott, für 3,7 Milliarden Dollar - und expandierte mit dem Erlös in andere Branchen. Er beteiligte sich an der Landesgesellschaft von Vodafone, am Onlinetaxivermittler Utoo und am Finanzdienstleister Shriram Group, der viel Geld mit Krediten verdient, bei denen gebrauchte Lastwagen als Sicherheit dienen; ein cleveres Businessmodell in einem Land, in dem viele Menschen noch immer kein Bankkonto und erst recht keine traditionellen Sicherheiten für Darlehen haben. Der Wert seiner Holding stieg von zwei Milliarden Dollar zum Zeitpunkt des Pharmaverkaufs auf fünf Milliarden Dollar.

"Durch die weitere Umgestaltung dürfte Ajay Piramal erneut sehr viel Wert schaffen", vermutet Chetan Parikh (59), einer der erfolgreichsten Investoren des Landes. Er hat Jeetay Investments gegründet und, ganz aktuell, den Yasmin India Fund. Piramals Erfolg hänge natürlich davon ab, dass Modi weitere Reformen durchsetze, sagt Parikh. Doch schon jetzt sei es leichter, Geschäfte zu machen, weil die Behörden transparenter arbeiteten. Der Staatskonzern Coal India etwa muss seine Kohle neuerdings online versteigern.

Parikh schätzt das Wirtschaftswachstum zwar eher auf 5 Prozent als auf die offiziell vermeldeten 7,6 Prozent, das sei im internationalen Vergleich aber auch nicht schlecht. Der Aktienmarkt spiegele die guten Aussichten noch gar nicht wider. Da gebe es noch viel Luft nach oben.

Der indische Ableger des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" hat Parikh 2015 zum Finanzmagier ("Wealth Wizards") gekürt. Die neuen Gurus sitzen nicht mehr nur an der Wall Street.

EM-Depot

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock spricht von einer "Massenmigration" der Pensionskassen und Staatsfonds - aus den Nullzinsnationen in die Emerging Markets. Staatsanleihen in lokaler Währung versprechen dort rund 6 Prozent Rendite per annum. Auch die Börsen der Boomländer Indien, Indonesien, Mexiko und die Philippinen sind attraktiv.

Zehn aussichtsreiche Schwellenländer-InvestmentsDiese Fonds setzen auf die neuen Wachstumsstaaten und auf rentable Emerging-Market-Bonds

Name ISIN Gebühren in Prozent Beschreibung
Lyxor UCITS ETF MSCI Indonesia FR0011067511 0,55 Indexfonds auf indonesische Aktien
db x-trackers MSCI Philippines IM Index LU0592215403 0,65 Indexfonds auf philippinische Aktien
J. P. Morgan Funds ASEAN Equity Fund LU0441853263 2,55 Südostasien-Aktienfonds
db x-trackers MSCI India Index LU0514695187 0,75 Indexfonds auf indische Aktien
PineBridge Global Funds India Equity Fund IE00B0JY6M65 2,05 Indien-Aktienfonds
iShares Emerging Asia Local Governm. Bond IE00B6QGFW01 0,50 Indexf. auf asiatische Staatsanleihen
iShares Asia Property Yield IE00B1FZS244 0,59 Indexf. auf asiatische Immobilienaktien
HSBC MSCI Mexico Capped DE000A1JF7P1 0,60 Indexfonds auf mexikanische Aktien
Sydinvest Latin America Equities DK0060647873 1,44 Lateinamerika-Aktienfonds
iShares J. P. Morgan USD Emerg. Mark. Bond IE00B2NPKV68 0,45 Indexf. a. Emerging-Markets-Staatsanl.1
1 In lokaler Währung.
Quelle: Morningstar