Dienstag, 21. Mai 2019

Die vortrefflichsten Bars Paris, Moskau, Hongkong - wo es  den besten Martini gibt

Big Business, die kreativsten Cocktails - und die Bar der Barkeeper.

 HIDEAWAY Im "Mabel", versteckt im Hinterhaus, mixt Joseph Akhavan am liebsten Rum.
Philippe Levy
HIDEAWAY Im "Mabel", versteckt im Hinterhaus, mixt Joseph Akhavan am liebsten Rum.

Deal

" Mabel": Ich sitze im Uber-Taxi und lese die Nachricht. "Wo ist die Bar? Ich finde sie nicht - hier ist nur ein Sandwich-Store ..." Ich rufe Sebastian an. Wir wollen uns über Cognac unterhalten. Über seine Fässer, die ich kaufen möchte. In einer der besten Rumbars von Paris. Bei dem Sandwich-Store ist er goldrichtig.

Das "Mabel" ist nämlich dahinter versteckt. Es duftet vielversprechend, als wir uns den Weg ins "Hinterzimmer" bahnen. Guter alter Hip-Hop, dazu passend der "Nutty by Nature" auf der exzellenten Karte. Auch mein Cognac-Geschäftspartner scheint sich hier umgeben von gutem Rum wohlzufühlen. www.mabelparis.com

 IKONE Im "Hemingway" steht noch dessen Schreibmaschine.
ddp/Vincent Leroux/Ritz Paris
IKONE Im "Hemingway" steht noch dessen Schreibmaschine.

Date

"Hemingway", im "Ritz ": Ja, Paris ist die Stadt der Liebe, aber auch die Weltmetropole für Fashion und Lifestyle. Und falls das die gewünschte Facette des geplanten Ausgehvergnügens ist, gibt es nur ein Ziel: das "Ritz".

Nahezu unscheinbar ist der Auftritt dieses Luxushotels von außen. Aber wenn man am Haupteingang angekommen ist, beginnt die eigentliche Reise. Der atemberaubende Spaziergang durch ein wahres Grandhotel. Vorbei an Orangerie, Lobby, Restaurants durch eine kleine Einkaufsmeile der Luxusklasse, bis das eigentliche Ziel erreicht ist. Die legendäre "Hemingway"-Bar. Colin Field mixt heute persönlich. Die Bar ist berühmt für ihren "Clean Dirty Martini", Colin Field für seinen "Serendipity". Also bestellen wir beide. Dazu die wahrscheinlich besten Minihamburger der Stadt. Die Kreditkarte hat noch reichlich Limit, das beruhigt. Abende im "Ritz" sind immer für Überraschungen gut. www.ritzparis.com

 LATE-NIGHT-SHOW Der Name "Dirty Dick" war mal Programm. Heute: beste Adresse zum Versacken.
Getty Images
LATE-NIGHT-SHOW Der Name "Dirty Dick" war mal Programm. Heute: beste Adresse zum Versacken.

Dive

"Dirty Dick": Die verrufene Pigalle ist seit einigen Jahren wieder das Ziel ernsthafter Late-Night-Trinker. Fernab vom Touristentrubel dieses verruchten Ausgehbezirks gibt es ein paar seriöse Trinkstätten.

Auch wenn der Name hier anderes vermuten lässt, ist diese eine der besten Late-Drinking-Adressen von Paris. Scotty Schuder, amerikanischer Expat, hat 2013 dieses ehemalige Freudenhaus in einen nächtlichen Tiki Temple umgebaut. Und serviert seitdem spätnachts gute Musik, entspannte Stimmung und perfekt abgestimmte gehaltvolle Drinks.

Sein "Pineapple Daiquiri" ist ein erfrischender Start in eine lange Nacht. Die Bestellung seiner Version des "Missionary's Downfalls" ein Statement. Oder aber eine indirekte Entscheidung, wieder einmal von der Bar ohne Umweg über das Hotelzimmer zum Flughafen zu fahren.

www.facebook.com/dirtydickparis/ (keine Website)

Seite 1 von 3

© manager magazin 11/2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung