Mittwoch, 27. Mai 2020

Achten Sie auf...Philip Krim Dieser Mann glaubt an Matratzen

manager magazin

Das US-Start-up Casper macht aus Matratzen ein Lifestyleprodukt. Wie geht das denn?

Fünf junge Männer treffen sich 2013 in einem Coworking-Space in New York. Sie wollen ein Start-up gründen, grübeln über Geschäftsideen. Am Ende steht ein ungewöhnlicher Vorschlag: Yeah, wir disrupten das Matratzen-Business!

Ernsthaft? Gähn?!

Heute gehört Casper zu den erfolgreichsten Newcomern der New Yorker Start-up-Szene. Die Gründer füllten ihre Kasse mit 70 Millionen Dollar Risikokapital und machten 2015 nach eigenen Angaben 100 Millionen Dollar Umsatz. Im Sommer folgt der Deutschland-Start.

Die natürliche Langweiligkeit des Produkts versteckt Casper mit einer cleveren Inszenierung. Hollywood-Größen wie Ashton Kutcher oder Leonardo DiCaprio schlafen angeblich auf einer Casper-Matratze, investiert sind sie natürlich auch. So schafft es das Marketing, via Instagram, Twitter und Co., sogar eine simple Matratze mit Glamour zu versehen.

"Wir wollen das Under Armour des Schlafes werden", sagt Philip Krim, Co-Gründer und CEO. Krim, ein kräftiger Typ mit dunklen Locken, sammelte schon früh Erfahrung im Schlafgeschäft: Aus seinem Dorm-Room in Austin heraus betrieb er lange einen Bettenversand.

Seite 1 von 2

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung