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USA, Indien, Berlin: Festivals der forschen Feingeister

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Das Davos der "Dudes" Wo die Wirtschaftselite nach Nestwärme sucht

Einzelkämpfer war gestern. 50 Jahre nach dem Summer of Love sucht die Wirtschaftselite Nestwärme bei Gleichgesinnten. Eine Reise zu den modernen Utopisten.

Die folgende Geschichte stammt aus der Dezember-Ausgabe 2017 des manager magazins, die Ende November erschien. Wir veröffentlichen sie hier als Kostprobe unseres Journalismus' "Wirtschaft aus erster Hand". Damit Sie künftig früher bestmöglich informiert sind, empfehlen wir ein Heft-Abo.

Einmal im Jahr eine überdimensionale Holzpuppe im heißen, staubigen Sand der Black-Rock-Wüste Nevadas zu verbrennen, das reicht der globalen Wirtschaftselite nicht mehr. Burning Man soll es jetzt das ganze Jahr geben.

Der Vorstand des Festivals, bei dem Topmanager im indischen Kilt, mit Wasserflasche am Gurt und Staubmaske um den Hals (für die schnell aufkommenden Wüstenstürme) herumlaufen, baut gerade an der Fly Ranch, einer 1500 Hektar großen Farm mit heißen und kalten Quellen, Geysiren, Sumpfgebieten und Weideland, zig Tiergattungen und Hunderten von Pflanzenarten. Gekauft wurde die Ranch mit einer Spende von Tesla-Chef und Ober-Business-Punk Elon Musk, so heißt es.

Eine Art Versuchslabor soll hier entstehen, für Umweltschutz sowie neue Arbeitsformen, schreiben die Burner in ihrem hauseigenen Journal. Das Ziel: Burning Man soll sich "von einem kurzlebigen Experiment zu einer globalen kulturellen Bewegung" weiterentwickeln.

Einen festen Sitz hat mittlerweile auch der Summit Powder Mountain. Das "Davos for Dudes" ("Financial Times") ist eine Mischung aus Thinktank und Festival, das sich aus einer "globalen Community von Innovatoren, Unternehmern und Künstlern" speist, wie Co-Gründer Brett Leve postuliert. Pow Mow, wie Insider liebevoll sagen, soll "kreative Errungenschaften und den globalen Wandel beschleunigen". Die Zutaten: Gründer, Performancekünstler, Musiker, Modedesigner, Sportler, Philosophen.

Anfangs fand die mehrtägige Konferenz noch auf einem Segelschiff statt. 2013 spendierten dann ein paar Reiche (darunter Martin Sorrell, CEO des Werberiesen WPP , und der allgegenwärtige Richard Branson) ein paar Dutzend Millionen Dollar und kauften für Pow Mow die Wasatch Mountain Range in den Bergen des Ogden Valley in Utah, mit 4000 Hektar das größte Skigebiet der USA.

Seither entsteht dort ein alternatives Alpindorf für Avantgardisten, mit einem ganzjährigen Kulturprogramm auf Weltniveau, Salons zu verrückten Themen, gemeinsamen Essen am langen Küchentisch, Skitouren, Yoga oder Eisangeln. Man trifft Milliardäre in pludrigen Skihosen und mit Beanie-Mützen, vor Baubeginn pendelte ein geweihter Geodät das perfekte Terrain aus.

Als die vielleicht spirituellste Pilgerstätte der Techszene gilt aber Kainchi Dham, der Tempel im Norden Indiens, sieben Stunden mit dem Auto von Neu-Delhi entfernt. Seit Mark Zuckerberg im Herbst 2015 fast beiläufig erzählte, dass er auf Anraten von Steve Jobs mal ein paar Tage dort war, um sich über seine und Facebooks Zukunft klar zu werden, wollen alle dorthin. Erst recht, nachdem rausgekommen war, dass auch Google-Grande Larry Page und Ebay-Mitgründer Jeffrey Skoll dort zu sich selbst fanden.

Big Business und Spiritualität. 50 Jahre nach dem Summer of Love zeigen die Wegweiser wieder Richtung Wir-haben-uns-alle-lieb-Kommune, gepaart mit Selbsterfahrung, In-Kontakt-mit-sich-sein und dem Anspruch, bewusst zu leben und zu arbeiten. Einfach nur ackern und Karriere machen ist für Autisten und Materialisten.

Anders als früher heißt das Ganze heute Community und findet nicht mehr in runtergerockten Altbauwohnungen statt, wo die Klos über Monate nicht geputzt wurden. Sondern auf schicken Farmen, alten, luxussanierten Fabrikgeländen oder gar in von Toparchitekten entworfenen Stadtteilen. Und natürlich mit Full Service. Geld haben die spirituellen Kapitalisten meist zur Genüge, auch wenn sie erzählen, dass Profit unbedeutend ist, dass es um Erlebnisse, Ideen und Gemeinschaft geht - und nicht um Status.

Besserer Mensch und Manager

Diese neue, utopistische Elite ist global und generationsübergreifend vernetzt: Die Bestsellerautorin aus London gehört genauso dazu wie der Techie aus dem Silicon Valley, die auf Salzprodukte spezialisierte Kosmetikunternehmerin, der NetJets-Konkurrent und der Start-upler aus Berlin. Und sie pflegt ihre Stammesrituale. Längst wird nicht mehr nur der Holzmann verbrannt. Auf Ibiza tanzen sie ekstatisch unterm Vollmond. In den Wäldern Lettlands rudern sie nach Mitternacht über den abgelegenen, stockdunklen Kala See, um noch vor Sonnenaufgang die Bühne auf dem Wasser zu finden, wo dann mit Live-Techno die Transzendenz eingehämmert wird (Ezeras Skanas Festival).

Die Utopisten fliegen um die Welt, um bloß nicht die nächste große Idee, den nächsten Guru zu verpassen, sie harmonisieren ihr Herzchakra, üben sich in Achtsamkeit und verstehen die gemeinsamen Rituale als Statement ihrer Zusammengehörigkeit. Der New Yorker Soziologieprofessor und Autor Richard Florida spricht von einer "Kreativen Klasse", die sich da gebildet hat. "Im Anfang war das Gefühl", postuliert António Damásio, Professor für Neurowissenschaften, Neurologie und Psychologie an der University of Southern California und Direktor des Brain and Creativity Institute, in seinem soeben erschienenen Buch. Und für Internetphilosoph Alexander Bard, gern gebuchter Gast auf Panels, ist die Partizipationskultur, das Alle-sind-für-alle-da-Prinzip, "die neue Spiritualität". Die Leute seien längst "angewidert von der Macht des Geldes". Bard sieht Burning Man als die am schnellsten wachsende Community. Mit The Borderland veranstaltet er in Dänemark jeden Sommer eine Version für junge Burner aus ganz Europa.

Mag sein, dass die meisten Konzernlenker ihre Unternehmen nach solchen transzendentalen, meditativen und Was-auch-immer-Ausflügen genauso weiter auf Effizienz bürsten wie vorher. Und dass die Silicon-Valley-Granden nach ihren Ashram-Pilgerreisen nach wie vor die Welt erobern (und verbessern) wollen. Doch die Bewegung ist unübersehbar: von den Coworking-Spaces, die an jeder Ecke eröffnen und mittlerweile auch von Großkonzernen bevölkert werden, über Projekte wie die Fly Ranch bis hin zum Aufbau ganzer Alternativdörfer wie dem Holzmarkt oder dem Marina Marina in Berlin.

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USA, Indien, Berlin: Festivals der forschen Feingeister

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Als Grundlage des neuen Wir-Feelings dienen die Prinzipien des Burning-Man-Festivals: Verwaltet und verwirklicht euch selbst, beschenkt euch gegenseitig, seid euch nicht zu fein, den eigenen Dreck und den der anderen wegzuräumen, vergesst alle Hierarchien, knüpft Netzwerke, lasst eure Mobiltelefone einfach mal aus.

Was noch nicht wirklich funktioniert, ist das Prinzip der totalen Inklusion, also der Zugänglichkeit für alle. Die Nachfrage nach Tickets ist deutlich höher als das Angebot, die Preise sind hoch. Und darüber, wer im Camp von Festivalchefin Marian Goodell seinen Wohnwagen neben Elon Musk und Mark Zuckerberg aufstellen darf, entscheidet sie. Manche sind eben gleicher.

Trotzdem: Wer dabei war (und danach meist regelmäßig wiederkommt), wie Heidi Klum oder der frühere Roland-Berger-Berater Arno Schäfer, fühlt nach der Heimkehr für den Rest des Jahres ein großes "emotionales Defizit" und eine "Sehnsucht, dass es im Business anders zugehen müsste". Schäfer, der ein bisschen aussieht wie der kleine Bruder von Bruce Springsteen, war Chef diverser Medien-, Werbe- und Start- up-Unternehmen, zuletzt von Platform161. Er nahm dieses Jahr zum dritten Mal in Nevada teil und hat mit einem Kollegen im Camp einen Abwasch- und Kochservice angeboten. Schäfer ist überzeugt, das Festival habe ihn zu einem "besseren Mensch, Mann und Manager gemacht". Er könne sich jetzt als Führungskraft in andere hineinversetzen, rede offener mit Mitarbeitern. "Bei mir haben sich die Dinge erst in dieser Extremsituation bewegt."

Sehnsucht nach Zugehörigkeit

Thomas Bachem, Co-Gründer von Sevenload, Lebenslauf.com, der ersten Privatuni für Programmierer, Code University, sowie Mitinitiator des Bundesverbands Deutscher Startups, fuhr dieses Jahr erstmals zum Burning Man und fühlte sich gleich als Mitglied einer Elite, "die neue Wege geht und die das Gefühl verbindet, die Welt verändern zu müssen". Ein anderer Erweckter ist Claus Sendlinger, Gründer und Chef der Design Hotels. Die Buchungsplattform für rund 300 extravagante Hotels weltweit zielt ab auf die globalen Nomaden der Internetära. Sendlinger will nicht einfach nur schnöde Übernachtungen anbieten, sondern "für Austausch zwischen Mitgliedern, Gästen und Visionären" sorgen. Es geht darum, seinen Lifestyle zu finden und auf seinesgleichen zu treffen.

"Die Zukunft ist holistisch", sagt Sendlinger. Denken, Sein und Handeln muss ganzheitlich stattfinden, erfolgreich Karriere macht nur noch, wer sich zu den eigenen Emotionen bekennt. Wenn er die Hoteliers seiner Nobelkette zum jährlichen Treffen nach Lissabon ins Nationaltheater São Carlos lädt, müssen erst mal alle ihre Smartphones abgeben. Diskutiert wird dann nicht über Zimmerpreise oder Tapetendesigns, es wird klangmeditiert mit Alexandre Tannous, Musikwissenschaftler und Komponist aus New York, der entrückt in seinen Schalen rührt.

Nachdem Sendlingers Design Hotels unlängst an den MarriottKonzern gingen, will er noch eins drauflegen: Zur Befriedigung der "großen Sehnsucht, sich zugehörig zu fühlen", baut er zusammen mit dem Ex-McKinsey Berater und Start-up-Investor Peter Conrads unter der Dachmarke SLOW (sensibel, lokal, organisch, weise) ein noch radikaleres Community-Konzept auf.

Das Vorzeigeprojekt: La Granja auf Ibiza, gerade mal ein Jahr am Markt und bereits "zum Mythos avanciert", wie Sendlinger sagt. Ein altes Herrenhaus mit nur elf Zimmern und angeschlossener Farm (natürlich biologisch-dynamisch bewirtschaftet), wo die Gäste ihre Kräuter fürs Frühstücksomelette oder den Kürbis für die Suppe selbst pflücken.

Nach dem Zelebrieren der Erdverbundenheit kann man sein Herzchakra auspendeln lassen, sich einer geführten Meditation unterziehen oder Yoga machen. Es wird getrommelt und getanzt, irgendeine Technoband treibt Acid-House-Fan Sendlinger immer auf. Das zieht. Selbst aus Brooklyn rücken die Kreativen an, aus Berlin, London und Tel Aviv kommen sie sowieso. Unlängst haben dort Alicia Vikander und Michael Fassbender Hochzeit gefeiert.

Im mexikanischen Tulum gibt es einen Ableger mit Baumhausunterkunft, größer und in der Szene bekannter ist das Scorpios auf Mykonos. Alle Projekte sind durchgestylt nach den Prinzipien des japanischen Wabi-Sabi, puristisch mit edlen Naturmaterialien, Perfektion ist verpönt und wird bewusst vermieden.

Zwischenzeitlich startet das Duo auch in Berlin durch, der deutschen Hauptstadt des neuen Community-Kuschelns. Auf einem 20.000-Quadratmeter-Gelände in Lichtenberg, direkt an der Spree, in den 20er Jahren eine der schönsten Flussbadeanstalten der Stadt, wollen Sendlinger und Conrads ein überschaubares Dorf schaffen, das alles bietet: Arbeitsplatz, Klub (Jackie O.), Hotel, Wohnung, Gastronomie, Kino, Yoga, Treffpunkte, Parks. "Die Leute fühlen sich zunehmend verloren in dieser großen, unüberschaubaren Welt", sagt Conrads. Geplant hat das Lichtenberg-Ensemble der preisgekrönte Architekt Arno Brandlhuber. Es soll Klangtherapien geben, Teezeremonien, Dorffeste und Salonabende, wo über die großen Themen der Zeit debattiert wird.

Eine Agentur aus New York hat sich bereits eingemietet, auch Großkonzerne sind interessiert. Audi etwa will auf dem Gelände ein Design-Lab errichten. Doch nicht nur digitale Elite soll sich ansiedeln, auch Handwerksbetriebe. Ein Bootsbauer, der alte Schiffe restauriert, hat schon zugesagt. Er soll einen Workshop für gestresste Manager anbieten. Der ehemalige Geschäftsführer des "Lanserhofs" wurde ebenfalls engagiert, als Gesundheitsguru. Spa und Floating-Sauna sind im Bau; im Kulturzentrum The Dome, mitten auf der grünen Wiese, wird Musik und Theater gespielt. Spätestens 2019 soll alles fertig sein.

Superfeeling gegen Spekulanten

Daimler haben Sendlinger und Conrads als Investor abgelehnt: "Wir wollen niemanden, der nur sein Image aufpoliert." Ihre Gemeinschaft soll auf geistigen und intellektuellen Werten aufbauen, nicht auf monetären. "Geld als Primat ist tot."

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USA, Indien, Berlin: Festivals der forschen Feingeister

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Was für die USA Burning Man und Summit Powder sind, ist für Deutschland der Holzmarkt in Berlin, keine fünf Kilometer Luftlinie entfernt vom Kanzleramt.

Von der Dachterrasse hat man einen spektakulären Blick über Mitte und Friedrichshain, solides Holz überall, in einer Ecke hockt ein großer Buddha, auf dem bunten Wimmelbild über dem Eingang zum Kreativdorf steht: "Der einzige Bezug zur Realität, den wir haben, ist das Wetter."

Mario (Husten) muss gleich zur Eckwerk-Versammlung, Ania (Pilipenko) die russischen Landsleute im Restaurant "Katerschmaus" betreuen, Juval (Dieziger) zur Genossenschaftssitzung, Steffi-Lotta ist im Klub zugange. Früher waren sie Partypeople, betrieben die legendäre "Bar25", heute sind sie wehrhafte Genossen, vereint gegen das Berliner Immobilienmonopoly.

Als die 18.000-Quadratmeter-Fläche von der Stadt auf den Markt geworfen wurde, haben sie ein Konzept entwickelt, das sowohl die Bürokraten Berlins als auch einen soliden Schweizer Investor überzeugte. Mit 13 Millionen Euro und cleverer Strategie hat der sich gegen Spekulanten durchgesetzt. Le Dörf, wie die Holzmarktler ihre Oase nennen, ist ein amorphes, verschachteltes Gebilde geworden, mit Hallen und Hütten, verbunden über Stege und Brücken, vermietet an Handwerker und Künstler, Schauspieler und Tänzer. Es gibt Musikstudios, eine Veranstaltungshalle (das "Säälchen"), eine Strandbar ("Pampa") und den Mörchenpark, mit Gemüse- und Schulbeeten. Selbst die Dächer sollen einmal genutzt werden, für Grünzeug. Für die Techavantgarde hat das Architektenbüro Graft & Kleihues einen Campus (Eckwerk) entworfen. Darüber gibt's gerade Streit mit der Stadt, die plötzlich glaubt, das Terrain an sich reißen zu können.

Dutzende von Delegationen aus aller Welt waren schon da, zwecks Nachahmung. Sie wollten sich "was trauen" und "anders sein", beantwortet Ania Pilipenko die Frage nach den Motiven für den Dorfbau. Als Utopist will Mario Husten aber nicht bezeichnet werden. "Wir sind Realisten", sagt der ehemalige Topmanager eines Großverlags.

Die Investoren hinter dem Bullerbü-Traum sind die Schweizer Alt-68er Hans-Ulrich Stauffer und Eva Zumbrunn, Partner eines alternativen Anwaltsbüros mit eigenem Pensionsfonds. "Super" habe sich das angefühlt, als sie das Areal den Spekulanten weggeschnappt hatten, sagt Zumbrunn und löffelt ihr vegetarisches Curry.

Zu den Mitgliedern der Genossenschaft für urbane Kreativität (GuK), in der sich die Investoren des Holzmarktes organisieren (ein Anteil kostet 25.000 Euro) gehören Tim Renner, ehemaliger Universal-Chef und Berliner Kulturstaatssekretär, ein hochrangiger Jurist, der Bundesgesetze vorbereitet und sich zum Feiern im Holzmarkt als Sergeant Pepper verkleidet, oder Friedrich Sefranek, Ex-Chef der Deutschen Bank 24 und Erbe der Jeansmarke Mustang. Bei dem Geldhaus hat er im Jahr 2000 aus Gewissensgründen gekündigt, den Holzmarkt sieht er wie eine Familie, in der jeder so sein darf, wie er ist.

Nach diesem Motto funktioniert auch Udo Schloemers zweite Factory am Görlitzer Park. Der Herbergsvater der Berliner Start-up-Kids, den es auch nach Nevada zieht, hat damit eine Art Klub geschaffen, in den nur reinkommt, wer eine überzeugende Idee mitbringt. Wer es reingeschafft hat, ist auch gleich an das riesige Netzwerk der neuen digitalen Welt angeschlossen. Schloemers Factory arbeitet eng mit Google zusammen. Bei ihm entstünden "die Firmen der Zukunft für Europa", erzählt er mit dem für ihn typischen Selbstbewusstsein. Und schickt gleich hinterher: "It's all about Community."

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