Samstag, 30. Mai 2020

Buchtipp: Ex-McKinsey-Deutschland-Chef Führung lernen - aus dem Erfahrungsschatz eines Spitzenmanagers

 Zentrale Figur: Herbert Henzler (vorn links) hört man gern zu. Hier nimmt SAP-Mitgründer Dietmar Hopp eine Kostprobe.
Wolfgang von Brauchitsch für manager magazin
Zentrale Figur: Herbert Henzler (vorn links) hört man gern zu. Hier nimmt SAP-Mitgründer Dietmar Hopp eine Kostprobe.

Dieses Buch ist vieles, nur keine gewöhnliche Managementliteratur. Geschrieben für Menschen, die nicht glauben, dass sich Karrieren mit der Lektüre von Ratgeberbüchern machen lassen. Gedacht für alle mit Ehrgeiz und Verstand, die wissen wollen, wie das Leben bis hinein in Vorstände und Aufsichtsräte spielt - und was sie daraus für sich selbst lernen können.

Herbert Henzler (78), ehemaliger McKinsey-Deutschland-Chef, hat es verfasst als ein Kompendium seiner Erfahrungen und damit auch als ein Kompendium zur Führung. Die Leser profitieren damit von einem außergewöhnlichen Leben, in dem es immer darum ging, andere mitzureißen, seien es Klienten oder junge Mitarbeiter.

Vor allem aber ist sein Buch ein Plädoyer für lebenslanges Lernen und Arbeiten. Henzler wuchs als Bauernbub im schwäbischen Neckarhausen auf, später beriet er die wichtigsten Menschen der deutschen Wirtschaft, von Daimlers Jürgen Schrempp bis Siemens' Heinrich von Pierer, genauso wie Bayerns Ex-Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Viele der heutigen Unternehmenschefs von Allianz bis Deutsche Börse hat er als junger McKinsey-Berater geprägt. Und fing nun mit Mitte 70 an, Chinesisch zu lernen. Könnte man ja noch mal brauchen.

Preisabfragezeitpunkt:
18.04.2020, 07:48 Uhr
Ohne Gewähr

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Henzler, Herbert
Führung? Führung!: Bewährte Tugenden neu gedacht - aus dem Erfahrungsschatz eines Spitzenmanagers

Verlag:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Seiten:
256
Preis:
34,99 €

Herbert Henzler glaubt daran, dass jeder Begabte mehr aus sich machen kann, wenn er nur will. Und dass es sich für die Gesellschaft lohnt, wenn sich möglichst viele Leute anstrengen. Er ist, so gesehen, ein jung gebliebenes Kind des Wirtschaftswunders. Die Arbeit hat sein Leben bereichert, nicht erschwert - auch das ist möglich, liebe Millennials.

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