Aufgelesen Kommentare, Aperçus und goldene Worte

"Kontinuierliche Kürzung von öffentlichen Forschungsmitteln und Professorenschelte sind typische Zeichen einer alternden Gesellschaft."
Jost Stollmann, Vorstand der Düsseldorfer create.it Services AG

"Die Euro-Schwäche ist keine Katastrophe.(...) Ich empfehle ,benign neglect', freundliche Nichtachtung."
Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler (SPD)

"Die Stimmung ist viel schlechter als die Kaufkraft."
Ferdinand Piëch, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, zur Lage auf dem deutschen Automobilmarkt.

"Über Online reden viele wie Teenager über Sex: Jeder glaubt, dass die anderen es tun, alle sprechen davon, aber keiner tut es. Und die wenigen, die sich ihm hingeben, werden damit nicht so leicht fertig."
Hugo Müller-Vogg, Herausgeber der "FAZ", über journalistische Internet-Angebote und das Zögern seines Blattes beim Online-Publishing.

"Künftig wird es heißen: Fragt nicht, was ihr für euer Land tun könnt, sondern was ihr für eure Mutter tun könnt."
Joe Lieberman, demokratischer Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten. Seine Fortschreibung von John F. Kennedys Leitsatz spielt auf den gesellschaftlichen Wandel an und die daraus resultierenden sozialpolitischen Aufgaben.

"Ich gehe zum Quartier 206 und kaufe mir Canali. Sie wollen mir immer Brioni verkaufen, aber das ist mir zu teuer."
Heinz Dürr, AR-Vorsitzender der Dürr AG und Multi-Milliardär, über seine Konsumgewohnheiten bei Oberbekleidung in Berliner Boutiquen-Passagen.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.