Star Alliance Eine amerikanische Liaison

Die Star Alliance begann mit einem atlantischen Brückenschlag

Vorläufer:

Seit die starren Regeln im internationalen Flugverkehr aufweichen, rücken große Fluggesellschaften zusammen. 1993 schlossen die Lufthansa und die amerikanische United Airlines eine der ersten transatlantischen Kooperationen - den Nukleus der Star Alliance. Die Partner wollten die neuen Freiheiten eines Open-Sky-Abkommens zwischen den USA und der Europäischen Gemeinschaft gemeinsam nutzen.

Gründer: Im Mai 1997 ging die Star Alliance mit fünf Mitgliedern an den Start: Lufthansa, United Airlines, Thai Airways, Scandinavian Airlines und Air Canada. Den Namen des Bündnisses erfand eine Werbeagentur aus San Francisco. Auf ihrer Vorschlagsliste stand auch der Name "Salut", der aber als zu militant verworfen wurde.

Erneuerer: Der Aufbau der Allianz gilt als abgeschlossen. Jetzt will sie ihren inneren Zusammenhalt stärken. Seit Anfang Juli managt eine ständige Stabsstelle die gemeinsamen Projekte, mit Filialen in Los Angeles und - zum Jahresende - in Frankfurt. Ein drittes "Global Business Center" soll in Bangkok entstehen.

Star Alliance: Die wilde 13

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