Fotostrecke

Gipfelstürmer: Die Touren der Similaunergruppe

Foto: Privat Similaungruppe

Similauner Der letzte Männerbund

Sie sind die mächtigste Seilschaft der deutschen Wirtschaft. Ihre Bewährungsprobe findet am Berg statt - seit 20 Jahren. Im elitären Männerzirkel der Similauner kraxeln unter Führung von Reinhold Messner Manager wie Hubert Burda, Jürgen Weber, Herbert Hainer und René Obermann.

Hamburg - Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss: Haus bauen, Baum pflanzen, Sohn zeugen, Jogi Löws Aufstellung weissagen und die Welt retten. Ein Topmann muss all das natürlich - toppen! Muss Gipfel stürmen, Unternehmen rund um den Erdball nach seinem Bilde formen, muss heute schon wissen, wie er dem Business-Wahn von morgen die Stirn bietet oder zumindest seine nackte Haut rettet.

Nach der Devise "It's very lonely at the top" trägt der Topmann die ganze Einsamkeit der Machtwelt in seiner Brust. Und in dünner Höhenluft kann jederzeit ein Rivale mit dem Dolch aus dem Hinterhalt zustechen.

Wie soll ein Einzelner, bei aller Größe, das aushalten? Ein Glücksfall, wenn unser Topmann Mitglied im handverlesenen Kreis der "Similauner" ist! Dann nämlich weiß er sich ein paar Tage im Jahr wenigstens sicher unter seinesgleichen.

Auch für den Rest des Jahres leben die "Kameraden", so nennen sie sich tatsächlich, in der schönen Gewissheit, füreinander da zu sein, wann immer einer den anderen braucht. "Wahre Freundschaft soll nicht wanken", schmettern sie nach Herzenslust zu vorgerückter Stunde. Ob in den Chambres séparées des noblen Business-Kosmos oder beim jährlichen Stelldichein am Berg, wenn das Alpenglühen über der Almhütte in Dunkelheit ertrunken ist. Unnötig zu erwähnen, dass in dieser Gipfelwelt Frauen nichts zu suchen haben.

Gipfelabenteuer für Dax-Torjäger

Was denn genau einen Führungsmann vom Schlag der Similauner ausmacht, wird noch zu ergründen sein. Fest steht: Ende August begehen sie das 20-jährige Jubiläum ihres Ordens. Dann werden sie wieder losziehen in ein Gipfelabenteuer, an dessen Ende eine mentale Explosion den Geist erhellen soll.

"Diese Dax-Jungs", so interpretiert der Münchener Verleger für buntes Allerlei, Hubert Burda, seine Mitsimilauner, "die verstehen sich alle sozusagen als Profifußballer der weltweit besten Mannschaften. Die wollen beim FC Bayern spielen oder bei Real Madrid."

Einige von ihnen gehören wirklich zu den Torjägern der Dax-30-Teams, um im Jargon zu bleiben. Wie Wolfgang Reitzle, Similauner der ersten Stunde, der Linde  vom Gabelstaplerschläfer zum Gasekonzern ummunitionierte. Oder Herbert Hainer, der Adidas  zur sportlichsten Cashcow des Dax trimmte, die Similauner-Novizenschaft gerade hinter sich gelassen und sein fünftes Jahr der Mitgliedschaft vollendet hat.

Frischlinge hingegen sind Telekom-Chef René Obermann sowie der Vordermann im Henkel-Imperium, Kasper Rorsted, der sich gern den Orden anheftet, der feministisch denkende unter den harten Führungsmännern zu sein. Obermann und Rorsted wurden erst im vergangenen Herbst nach einstimmigem Votum aufgenommen.

Man dreht die Dinge so, wie man sie braucht

Wer auch nur den Räusper einer Gegenstimme der Altsimilauner kassiert, muss leider draußen bleiben. Weshalb sich Ordensgründer Herbert Henzler sorgfältig müht, bei den Kameraden nachzuspüren, ob auch keiner den geringsten Einwand hegt, wenn ein neuer Kandidat von einem Mitglied vorgeschlagen wird. Ohnehin bedarf es dann noch eines zweiten Bürgen bis zur Erhebung in den Rang der Auserwählten.

Aufnahmebegierige Aspiranten gebe es eine Menge in den deutschen Chefetagen, verrät uns der vom Berg gegerbte Henzler, mehr jedenfalls, als ihr Kreis an Neumitgliedern vertragen würde. Weshalb man sich an die Ergebnisse einer MIT-Studie halte, die herausgefunden hat, dass erlesene Zirkel am nachhaltigsten im Geiste ihrer Erfinder weiterleben, sofern sie nur ein neues Mitglied im Jahr aufnehmen.

Dann hat man mit der doppelten Neubesetzung der Herren Obermann und Rorsted wohl ein Eigentor geschossen? Mitnichten! Die beiden Neulinge würden durch den Aufnahmestopp des Vorjahres kompensiert.

Kurzum, man dreht sich die Dinge auch bei den Similaunern so, wie man sie gerade braucht. Aber eines bleibt beharrlich beständig. Wo ein Similauner in Sicht, da wähnt sich deutsche Unternehmenselite. Auch wenn sie im Ausland agiert wie Klaus Kleinfeld, der nach seinem Abgang bei Siemens (Kurswerte anzeigen) den Wiederaufstieg zum CEO des amerikanischen Aluminiumkonzerns Alcoa  meisterte. Ihm wurde 2006 der Lorbeerkranz der Gipfelstürmer aufgesetzt.

20 Jahre nach der Gründung geht es nochmal auf den Similaun

Der langjährige BASF-Chef und wohl baldige Oberaufseher Jürgen Hambrecht hingegen ist eine Art Post-Potentat und zählt mit 65 Jahren nicht mehr zu den jungen Wilden. Nichtsdestotrotz wurde er im Jahr 2009 erkoren, dem erlauchten Kreis Bereicherung zu bescheren. Intellektuell wie sportlich.

Nun also, 20 Jahre nach ihrer Gründungstour, werden die Spitzenmänner in diesem Sommer noch einmal den Gipfel besteigen, nach dem sie sich benannten, den Similaun. Alle außer Jürgen Schrempp haben sich verbindlich angemeldet.

Wäre der Orden ein Mann, stünde er in vollem Saft. Die Herren aber, die ihm angehören, haben meist das fünfte Lebensjahrzehnt und auch weitere bereits übersprungen, und zum Jubiläum ist nun Erinnerungsarbeit angesagt.

Ein Buch ist deshalb zum Anlass erschienen - "Die Touren der Similauner". Es dokumentiert ihre bisherigen Abenteuer, jene zumindest, die man den Seinen und der Nachwelt in Erinnerung halten will. Mit dem Vermerk "top secret" wird das kleine Œuvre, das nur in winziger Auflage existiert, einzig unter der Hand weitergereicht.

Jüngst fiel das Werk, man wird annehmen dürfen: nicht ganz von ungefähr, einem Italiener namens Mario Monti in die Hände. Natürlich ist Monti, dem es angetragen ist, das Land, wo die Zitronen blühen, zu retten, kein Mann, der leicht zu beeindrucken wäre. Mit seiner Chuzpe und Härte ging er schließlich als Kanzlerinbezwinger in die Geschichte ein.

Die Wirtschaftslenker halten zusammen

Mario Monti also, so ist uns zugetragen worden, soll schlichtweg überwältigt gewesen sein vom Sein und Wirken der hochrangigen Netzwerkler und ausgerufen haben: "I Tedeschi sono cosí!" So sind sie, diese Deutschen, steigen auf unsere Berge und schlafen in Heuschobern. "Das ist das Geheimnis der deutschen Wirtschaft, ihre Lenker halten zusammen." Im Gegensatz zu den italienischen Signori, die auf Jachten relaxen und Bunga-Bunga-Partys feiern, soll Monti noch hinzugefügt haben. Aber zu dieser inneritalienischen Angelegenheit wollen wir uns nicht äußern.

Um zu verstehen, wie es überhaupt zum Schulterschluss der "Dax-Jungs" gekommen ist, müssen wir ins letzte Jahrtausend reisen, zurück ins Jahr 1992 und zum berühmtesten aller Extrembergsteiger und Grenzgänger, Reinhold Messner; sein Gesicht wie immer zugewuchert von wildem Bartwuchs, die firmamentblauen Augen funkelnd und um den Hals die obligatorische Tibetkette als Bekenntnis zur dortigen Kultur. Gemeinsam mit Herbert Henzler, damals McKinsey-Chef Deutschland, bestieg er im Herbst jenes Jahres auf den Spuren Humboldts den Chimborazo.

Im Gegensatz zum Universalgelehrten schafften es die beiden selbstredend, den Gipfel zu bezwingen, und pumpten sich in der überwältigenden Höhe von 6267 Metern den Brustkorb voll. Vielleicht sahen sie tatsächlich auch den Kondor vorüberziehen. Sein Lied jedenfalls hatten sie schon längst verinnerlicht, "I'd rather be a hammer than a nail", natürlich, lieber Hammer sein als Nagel!

Trotz der ganzen Verzückung ihres Höhenseins vergaßen sie nicht, an die Freunde zu Hause zu denken, allesamt auch Männer, die lieber Hammer als Nagel sein wollten. Da waren sich Henzler und Messner auf der Stelle einig: So ein Höhenhigh müsste man auch mit den Gefährten im Topmanagement erleben!

Der Berg ist in dir, du musst ihn bezwingen

Gab es nicht Parallelen zwischen einer waghalsigen Bergbesteigung und der Karriere einer Führungskraft, wie etwa

  • "das Setzen und Erreichen von objektiv unmöglichen Zielen ...,
  • das rechtzeitige Abbrechen von offensichtlich fehlgeleiteten Expeditionsvorhaben ...,
  • das Wiederaufstehen nach Schicksalsschlägen ...,
  • der unbändige Wunsch zu lernen ...", wie Herbert Henzler es in einer Geburtstagslaudatio auf Reinhold Messner einmal formulierte.

Oder, wie Verleger Burda es einprägsamer offenbart, "der Berg ist in dir, und du musst ihn bezwingen".

Zurück von der ecuadorianischen Andenhöhe warb McKinsey-Mann Henzler für seine Idee und weckte ein Bedürfnis, das längst in den Herren zu schlummern schien. Denn schon im Sommer darauf fanden sich im Meraner Sittnerhof zehn deutsche Wirtschaftslenker ein, die loszogen in ihr erstes gemeinsames Abenteuer, zum Gipfel des Similaun eben.

Von heute aus betrachtet, wirken die Bilder, die den Auftakt zu kommenden Expeditionen dokumentieren, wie ein Ausflug ins Paläozoikum der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Für einen Moment überkommt einen das Bedürfnis, die Zeitmaschine anzuhalten und den Herren zuzurufen: "Aufgepasst! Im hohen Gipfeltraum schlummert abgrundtiefer Alb." Aber bleiben wir sachlich.

Unter den alpinen Aspiranten, die alsbald als Gründungsmitglieder firmierten, befanden sich im August 1993 der Dasa-Chef und spätere Daimler-Benz-Grande Jürgen Schrempp, noch fern der Hochzeitspläne mit Chrysler. Wolfgang Reitzle, schillernder BMW-Vorstand, auch er noch dem Drama entgegenlebend, im Zuge des Rover-Übernahmedebakels vom weiß-blauen Automobilthron verstoßen zu werden. Post-Chef Klaus Zumwinkel lauschte man noch erwartungsvoll, wenn er sich mühte, hinter jeder Briefmarke den Tempel des Humanismus zu betreten.

Tage der Unschuld sozusagen.

Hubert Burda wähnte sich mit der "Focus"-Gründung gerade im Verlegerolymp angekommen, und seine Laune konnte durch nichts getrübt werden, auch dann nicht, als er am Berg schwächelte, dafür humorgestärkt die Devise ausgab: "Da, wo ich bin, ist hinten."

Banker galten noch als Menschen, und wenn man im Nachhinein weiß, wie sehr die HypoVereinsbank bereits mit ihren Problemen kämpfte, so ließ sich der angereiste Vorstand Peter Hoch davon kein Jota anmerken.

Lernen wir daraus, dass es eines besonderen Talents bedarf, Störfaktoren auszublenden, um jemals beim Gefühl für eigene Größe anzukommen?

Den Kopf frei machen für klare Gedanken

Natürlich soll weder die Anwesenheit von Allianz-Vorstand Ihno Schneevoigt verschwiegen werden noch die von Jürgen Zech, der sich im Wartestand zum Vorstandsvorsitz des Gerling Versicherungskonzerns befand, von Thorlef Spickschen, dem künftigen Pharmachef der BASF , und Axel Munte, Hofarzt der Wirtschaftsprominenz.

Dann waren da natürlich der Spiritus Rector Herbert Henzler himself sowie sein bereits erprobter Bergführer Reinhold Messner, der eine Reihe weiterer erfahrener Berglotsen mitbrachte, um Deutschlands Wirtschaftsfamosi sicher über jede Gletscherspalte zu hieven.

Und noch einer. Sozusagen die Exzellenz unter den Vorständen und späteren Aufsichtsräten der Deutschen Bank (Kurswerte anzeigen) - Ulrich Cartellieri, Extrembergsteiger und der Chefintellektuelle im Bunde. Unbestechlich in der Analyse der finanzpolitischen Situation, durchtrainiert bis in die letzte Muskelfaser, ein Mann scharfkantig wie die Felsbrocken des Similaun.

Dass Cartellieri im Jahr 2000 am Montblanc 100 Meter in die Tiefe stürzte, schwer verletzt überlebte und zurückfand zu scheinbar alter Form, sei nur am Rande erwähnt.

Ehrgeizige Gipfelokkupanten wollten Rollenmodelle sein

Legen wir zur Feier des Jubiläums den Mantel der Geschichte über alle, die beinahe verzagten an den physischen wie psychischen Herausforderungen des Similaun und späterer Gipfelmärsche. Ohnehin gilt, wie Peter Hoch uns den Korpsgeist erläutert, "beim Klettern versucht man, einen, der einen Fehler gemacht hat, aufzufangen, und lässt ihn nicht wie im politischen und wirtschaftlichen Leben fallen".

Irgendwann gen Abend saßen die ehrgeizigen Gipfelokkupanten dann doch gemütlich beieinander auf 3019 Metern in der Similaunhütte. Und ehe man sich dem Wein und stimmungsvollen "La Montanara"-Gesang hingab, galt zunächst Messners Devise: "Die Anstrengung dort oben, das Ausgesetztsein, soll den Kopf frei machen für klare Gedanken."

Reinen Blicks also stellten die Similauner fest, dass der Gesellschaft allenthalben die Rollenmodelle fehlten, dass Angst und Langeweile gar sich ausbreiteten; genauso wie Robert Musil dies einst im "Mann ohne Eigenschaften" beschrieben hatte. Was aber wäre für einen der ihren schlimmer, als ein Mann ohne Eigenschaften zu sein? Waren sie doch allesamt ganze Kerle, ein jeder ein Typ!

Da lag der Vorsatz nahe, sich der Gesellschaft anzudienen, indem man sich zu "Agenda Shapers" entwickeln wollte. Am Ende des letzten Abends schließlich schrieb der Protokollant: "Last but not least, die Similauner beschlossen die Tour in dem Gefühl, Mitglied einer ungewöhnlichen Seilschaft geworden zu sein."

Eine kameradschaftliche Gruppe

Schon im Jahr darauf, erst recht in den folgenden, als man sich am Ortler traf oder Monte Cevedale, am Wilden Freiger oder Hohen Angelus, überbot man die eigenen Erwartungen: "Wir selbst konnten uns kaum vorstellen, dass diese vor Jahresfrist noch recht steife und vor Bedeutungsschwere kaum kommunizierende Gruppe zu einer kameradschaftlichen Gruppe zusammengewachsen war."

Dass es nun familiärer zuging, lag wieder einmal mit an Verleger Burda, der sich für sein Leben gern in der Rolle des Stimmungsmachers einquartiert. Sein Testament habe er vor dieser gefährlichen Besteigung geändert, verriet er, und diese Komik wurde nur von seinem dringenden Wunsch überboten, ihm ein Gutenachtlied anzustimmen.

Jürgen Schrempp schwor mit ,Nie wieder!' den Marlboro ab. Ob der Vorsatz die Nacht überdauerte, hat freundlicherweise niemand festgehalten.

Ulrich Cartellieri, der allzeit Beherrschte, flippte ob seiner Thermosflasche aus, die im Rucksack ausgelaufen war, tobte "Schitte, Schitte", und Henzler fragte sich: "Warum schreit er jetzt nicht einfach mal ganz laut "Scheiße"?

Und natürlich ging es wie jedes Mal um die Diskussion gesellschaftlich relevanter Themen, dazu zählen meist Vorstandsgehälter, Globalisierung, die Ortung der eigenen Kaste. Aber weil am Ortler das Wetter so schlecht und die Angst zu groß war, man könne den Gipfel nur um den Preis des Absturzes besteigen, weiß keiner mehr so recht, um was es ging. Einer fürchtete die Schlagzeile: "Die Elite der deutschen Wirtschaft am Ortler abgestürzt". Der Standesdünkel zumindest war noch vital.

Das schlagkräftigste Netzwerk der Deutschland AG

Man hat die Similauner umgehend als das schlagkräftigste Netzwerk der damaligen Deutschland AG ausgemacht, das sich später und bis heute mühelos ins globale Dorf einwebte. Und weil alles so schön mystifiziert wurde und die Herren sich das Gelöbnis gaben, dass kein Sterbenswörtchen über ihre Zusammenkünfte an die Presse dringen sollte, wuchs das Interesse an ihnen, wie könnte es auch anders sein, zu einem Achttausender der Neugier heran.

"Der Kampf gegen Gipfel vermag eines Menschen Herz auszufüllen", ließ Albert Camus schon im "Sisyphos" wissen, der sich ein Leben lang knechtet, den Stein bergauf zu rollen. Welche Kräfte aber mögen es sein, die einen Topmanager in diesen Kampf treiben?

Gehört der Berg zur Psychologie der Macht? Wenn der Topmanager ganz oben ist, hat er alle imaginären wie realen Gegner aus dem Feld geräumt. Dann läuft die Kraft, die auf Widerstand getrimmt ist, ins Leere. Die füllt der Berg. Er ist der letzte Gegner des Mächtigen und lässt sich nicht kleinmachen, schon gar nicht aus dem Weg räumen wie mancher Rivale. Der Berg bringt den, der sich auf ihn einlässt, an die körperlichen und mentalen Grenzen und gibt ihm genau dadurch ein Gefühl für das eigene Sein.

Waren die Herren nicht eben noch, mit Rasierwässerchen betupft, unterwegs von einer Konferenz zur nächsten? Am Berg sind sie in den Schweiß der Auseinandersetzung mit den Naturgewalten gehüllt. Das Parfüm eines Erfolgs der archaischen Art. Nachhaltiger, würziger.

"Sie können die Sinnhaftigkeit eines Unternehmens gerade so wenig ausmachen wie die, auf Berge zu kraxeln", gab der Unternehmer Erich Sixt mehr als einmal zum Besten. Warum also Erklärungen quer durch das ganze Abc der modernen Business-Welt suchen: von Antrieb über Disziplin, Identifikation, Motivation, visionäre Kraft bis hin zum Erreichen von Zielvorgaben? Am Ende beweisen gerade die Similauner, dass es ist, wie es ist: Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Happy Birthday!

Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.