Exklusiv für mm-Leser Kunstedition

mm-Leser können sich freuen: Die international begehrten Kompasskünstler und Meister der Abstraktion, Imi Knoebel und Günther Förg, haben in diesem Jahr exklusiv für manager magazin eine hochwertige Serie von zweiteiligen Unikaten geschaffen. Zu Preisen, die erheblich unter dem Marktwert liegen.
Edition Imi Knoebel, Position I + II: Acryl auf Kunststofffolie gemalt, zwei Blätter, je 99 x 69 Zentimeter, Auflage: 16 Bildpaare, 2009, signiert und nummeriert, gerahmt, 5600 Euro.

Edition Imi Knoebel, Position I + II: Acryl auf Kunststofffolie gemalt, zwei Blätter, je 99 x 69 Zentimeter, Auflage: 16 Bildpaare, 2009, signiert und nummeriert, gerahmt, 5600 Euro.

Foto: Fotostudio Schaub / VG BildKunst Bonn 2009

In diesem Sommer beherrschte der Farb- und Raummagier Imi Knoebel die Berliner Kunstlandschaft. In gleich drei Einzelausstellungen zeigte sich der erstaunliche Reichtum seiner ebenso sinnlichen wie strengen Installationen und Bilder in der Deutschen Guggenheim und der Neuen Nationalgalerie. Daneben wurden seine streng-schönen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Objekt und Malerei in zahlreichen Gruppenausstellungen präsentiert. Und siehe, so hintersinnig und souverän wie Knoebel hat noch kein Künstler vor ihm mit seinen Installationen "Zu Hilfe, zu Hilfe ..." die übermächtige Architektur der Nationalgalerie geknackt.

Der gebürtige Dessauer ließ den eleganten Glastempel von Mies van der Rohe von 1968 weiß streichen und konzentrierte damit den Blick auf seine Installation "Raum 19" aus rohen Hölzern und schweren Holzfaserplatten. Im legendären Raum 19 der Düsseldorfer Kunstakademie probten 1968 die Meisterschüler von Joseph Beuys, Imi Knoebel, Rainer Giese und Blinky Palermo, mit ihrer Farbfeldmalerei den Aufstand.

Das Guggenheim präsentierte den anderen Imi: den farbtrunkenen Bilderzauberer, der seit 40 Jahren der dahindämmernden abstrakten Kunst neues Leben einhaucht. Zwar orientiert sich Knoebel an seinen Ziehvätern, dem russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch, dem holländischen Konstruktivisten Piet Mondrian und den amerikanischen Minimalisten, aber ihre formale Strenge übernimmt er nicht.

Geometrische Abstraktion von Günther Förg

So können Sie die Werke bestellen.

Edition Günther Förg, Raumpaar I +II: Acryl auf Laurierpapier gemalt, 75 x 55,5 Zentimeter, Auflage: je 16 Exemplare, 2009, signiert, nummeriert, in Holz gerahmt und zum Sonderpreis von 1300 Euro je Blatt zu erwerben.

Edition Günther Förg, Raumpaar I +II: Acryl auf Laurierpapier gemalt, 75 x 55,5 Zentimeter, Auflage: je 16 Exemplare, 2009, signiert, nummeriert, in Holz gerahmt und zum Sonderpreis von 1300 Euro je Blatt zu erwerben.

Foto: Ivo Faber, Atelier Förg

Der langjährige Kompasskünstler (Rang 44) und Documenta-Teilnehmer Günther Förg arbeitet souverän mit den unterschiedlichsten Medien. Sammler wie der Düsseldorfer Axel Haubrock und die Berlinerin Erika Hoffmann haben seine kraftvollen Arbeiten erworben.

Aber auch Museen und Galeristen reißen sich um die vielgesichtigen Bilder, die Fotokunst, Papierarbeiten, Skulpturen und malerischen Rauminszenierungen des Münchener Akademieprofessors.

Wie sein Düsseldorfer Kollege Imi Knoebel reagiert Förg, 1952 in Füssen geboren, auf die konstruktivistische russische Avantgarde der 20er Jahre und die amerikanischen Minimalartisten wie Sol LeWitt. Nach dem Kunststudium bei Fred Dahmen an der Akademie der Bildenden Künste in München richtete er 1980 die erste Einzelausstellung in der Münchener Galerie Schöttle aus.

Schon in den frühen 80er Jahren entwickelte der Mediengrenzgänger seine unverwechselbare puristische Kunst, die weder die Strenge noch das weihevolle Pathos der Amerikaner kennt. Förg: "Der Betrachter soll Genuss empfinden."

Nach dem frühen Tod von Blinky Palermo 1977 spielte Förg dessen künstlerisches Vokabular weiter durch: Palermos Konzepte zu Rauminstallationen inspirierten ihn genauso wie die mit farbigen Stoffen bezogenen Bilder oder die saftigen Malereien auf Aluminium, die er zu Gruppen und Serien komponiert.

Mehr lesen über