Arcandor-Chef Eick Der zweite Mann

Selten zuvor ist ein Topmanager, der sich so viel vorgenommen hatte, in so kurzer Zeit so gründlich gescheitert wie Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick. Wenn Tragik ein Moment der Wirtschaft ist - hier ist sie zu besichtigen. Warum nur hat sich Eick derart im Karstadt-Konzern getäuscht? Die Gründe liegen vor allem in ihm selbst.

Es ist acht Uhr an diesem Montagmorgen in Berlin. Gleichermaßen übernächtigt und überarbeitet wirkt Karl-Gerhard Eick (55) - sechs Tage nach dem Insolvenzantrag, den er beim Amtsgericht Essen für Arcandor , vormals KarstadtQuelle, gestellt hat.

Eine Pleite, die er in nur drei Monaten als Vorstandschef nicht abwenden konnte, wie er beim Frühstück im Luxushotel "Regent" beteuert. Wenn er sie denn letztlich wirklich verhindern wollte.

Am Abend zuvor war Eick zu Gast bei Anne Wills Berliner Fernsehrunde. So viel Sendungsbewusstsein, einem Millionenpublikum zu sagen, was er eigentlich plante mit Arcandor, hatte er dann doch noch - trotz aller Strapazen.

Er hat sich gründlich verrechnet, so viel ist sicher. Tatsächlich glaubte er anfangs, er könne den Handels- und Touristikkonzern (Karstadt, Quelle, Thomas Cook) retten und bekäme dafür auch die finanzielle Unterstützung der Großaktionäre und vor allem der Bundesregierung. Doch es kam nicht wie erhofft.

Selten zuvor ist ein Topmanager, der sich so viel vorgenommen hatte, in so kurzer Zeit so gründlich gescheitert wie Eick. Wenn Tragik ein Moment der Wirtschaft ist - hier ist sie zu besichtigen.

Wie konnte es dazu kommen, dass eine gestandene Führungskraft in eine solche Falle läuft? Dass einer aus seinem sicheren Job als Finanzvorstand der Deutschen Telekom  ins unternehmerische Nichts wechselte? War es übersteigerter Ehrgeiz, politische Fehleinschätzung, waren es Intrigen der Konkurrenz? Oder von allem ein bisschen?

So überraschend kam, jedenfalls für viele andere, die Pleite nicht. Als Eick Anfang Dezember 2008 seinen Vertrag unterschrieb, hatte der damalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff (55) gerade die Banken zum wiederholten Mal mit knapper Not zum Stillhalten und zu weiteren Krediten bewegt.

Und als Eick am 2. März 2009 bei Arcandor antrat, kannte er das desolate Zahlenwerk seines neuen Arbeitgebers längst in- und auswendig. Seit Dezember 2008 war er, obschon noch bei der Telekom im Amt, voll in das Berichtswesen von Arcandor eingebunden.

Nach mehr gestrebt

Sein Entschluss, staatliche Hilfe zu beantragen, stand offenbar schon bei seinem Dienstantritt fest. Im Januar 2009 hatte die Bundesregierung den 115 Milliarden Euro schweren Deutschland-Fonds auf den Weg gebracht - um Unternehmen zu helfen, die durch die weltweite Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten waren.

Auf derartige Staatshilfe war er aus, auf eine Bürgschaft über 650 Millionen Euro. Und das, obwohl jeder Zeitungsleser wusste, dass Arcandor lange vor der Pleite der Bank Lehman Brothers , die als Auslöser der Krise gilt, mehrfach praktisch insolvent war.

Anfang Juni bekam Eick es schließlich offiziell, dass Arcandor nicht die Voraussetzungen für Hilfe aus dem Fonds erfüllte. Sein schönes Konzept zerfiel ins Nichts, ebenso wohl seine Motivation. Als Plan B sah er nur noch die Insolvenz.

Eine in letzter Minute beantragte Rettungshilfe über 437 Millionen Euro aus einem anderen Hilfstopf verfolgte er - so der Eindruck in Berlin - nur halbherzig. Keinesfalls wollte er sich nachsagen lassen, er habe nicht alles versucht. Ein Verkauf der Thomas-Cook-Beteiligung, die den Konzern mit Glück auf einen Schlag schuldenfrei gemacht hätte, schien ihm keine Alternative - angeblich, weil der Erlös zu niedrig gewesen wäre.

Karl-Gerhard Eick hatte nach mehr gestrebt, nach viel mehr. Mit 650 Millionen Euro staatlich abgesichertem Kredit und 250 Millionen Euro erhofften Sanierungsbeiträgen der Arcandor-Lieferanten, -Dienstleister und -Vermieter wollte er bereinigen, umstrukturieren, gestalten. Mit insgesamt 900 Millionen Euro wollte er das Kunstgebilde aus Warenhaus, Versand und Touristik als Ganzes erhalten - und sich selbst wohl nebenbei ein Denkmal setzen.

Dafür war er angetreten, vor allem deshalb hatte er seinen Posten bei der vom Umsatz her dreimal so großen Telekom abgegeben. Aus dem Vorstand eines im Börsensegment Dax notierten Unternehmens war er auf den Schleudersitz des MDax-Konzerns Arcandor gewechselt - nicht nur in die zweite Liga, sondern zu einer Gesellschaft, deren Aktie schon damals beinahe Penny-Stock-Sphären erreicht hatte.

Nach rationalen Kriterien ein klarer Abstieg. Als Finanzvorstand der Telekom stellte Eick etwas dar. Er war empfänglich für die Annehmlichkeiten, die der Job mit sich brachte, nutzte einen firmeneigenen Jet - undenkbar bei einem maroden Unternehmen wie Arcandor. Und doch muss der Wechsel für Eick selbst einen Anreiz geboten haben, sonst hätte er ihn kaum angestrebt.

Verlockender Vorschlag

Sicher spielte das Geld eine Rolle. Wenn es Eick gelungen wäre, den Konzern im Sinne der Großaktionäre, des Bankhauses Sal. Oppenheim, seiner Gesellschafter und der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz (65), zu sanieren, hätte er binnen fünf Jahren bis zu 15 Millionen Euro Gehalt bezogen - zuzüglich eines Erfolgshonorars, das Sal. Oppenheim gezahlt hätte: 1,5 Prozent des Zuwachses an Börsenwert. Der Bonus hätte sich zum zweistelligen Millionenbetrag summieren können.

Aber die pekuniäre Seite wird kaum die ganze Motivation gewesen sein. Eick wollte endlich Chef werden. Zweimal war er bei der Telekom übergangen worden, als es darum ging, den Spitzenposten neu zu besetzen. Das erste Mal bekam Kai-Uwe Ricke (47) den Job, das zweite Mal René Obermann (46).

Viele Topmanager wetteten nach Obermanns Kür im November 2006, dass Eick Konsequenzen ziehen würde. In der Tat wurde der Finanzmann empfänglich für Jobofferten. Vor einem Jahr bot man ihm den Chefposten beim schlingernden Solaranlagenhersteller Conergy  an. Eick überlegte, entschied sich dann dagegen.

Im November 2008 kam ein Vorschlag, der ihm verlockender erschien. Der Bankier Friedrich Carl Janssen (65), der damals gerade Aufsichtsratspräside bei Arcandor wurde, bot ihm den Vorstandsvorsitz an.

Eick und Janssen kennen einander seit vielen Jahren. Im Kölner Villenviertel Marienburg wohnen beide nur ein paar Häuser auseinander. Janssen gehört zum Kreis der persönlich haftenden Gesellschafter bei Sal. Oppenheim.

Die Privatbank und deren Gesellschafterfamilien sind im Fall Arcandor stark engagiert - mit einem Aktienpaket von heute noch knapp 25 Prozent, das die Bankeigentümer halten, mit Krediten des Instituts an den Konzern in Höhe von 20 Millionen Euro und an Madeleine Schickedanz im Volumen zwischen 100 und 200 Millionen Euro.

Mit dem seit 2005 an der Konzernspitze stehenden Middelhoff, so wusste man bei Sal. Oppenheim, konnte es nicht weitergehen. Der Mann hatte das Vertrauen von Anlegern und Banken verspielt.

Beseelt von der Aufgabe

So kam es, dass Eick und Janssen einander ihr Leid klagten: Der Telekom-Manager, das verkannte Genie, und der Bankier, das Arcandor-Engagement an den Hacken. Mal traf man sich im Bankhaus, meist bei Janssen daheim. Anfang Dezember wurden sich beide einig.

Bei der Telekom reagierten einige nicht unfroh ob des Wechsels - der Vorstandsvorsitzende etwa, dem der Ehrgeiz seines Finanzchefs nicht entgangen war. Obermann hatte es stets schier verrückt gemacht, wenn Eick in Sitzungen hinter ihm herumtänzelte und ihm über die Schulter schaute - und so zeigte, dass er sich als der eigentliche Chef fühlte.

Auch dass Eick in Meetings regelmäßig Obermanns Laptop-Verbot missachtete ("Als Finanzchef muss ich stets über die Märkte informiert sein"), ärgerte den Telekom-Chef. Obermann rächte sich mit süffisanten Sätzen wie: "So, Karl, jetzt darfst du die Zahlen vorlesen."

Telekom-Anteilseigner Blackstone  soll ebenfalls nicht böse gewesen sein, dass Eick woanders seine Bestätigung suchte. Zwei Gewinnwarnungen binnen zwei Jahren nahm der Investor dem Finanzchef übel. Auch dass Eick sich lange Zeit gegen betriebsbedingte Kündigungen stellte, trug ihm bei Blackstone keine Sympathien ein - wohl aber bei den Arbeitnehmern.

Geschätzt, geradezu beliebt war Eick im eigenen Bereich. Leutselig ging er mit seinen Mitarbeitern um. Fast immer hatte er einen guten Spruch auf den Lippen. Legendär waren die Weihnachtsfeiern der Telekom-Finanzer, für die Eick tief in die Konzernkasse griff.

Unvergessen sein Auftritt in der Loge der Telekom beim Oktoberfest. Vor Ehrengästen trat er in Krachledernen auf, die Damen motzte er an, warum sie denn keine Dirndls trügen. Zu fortgeschrittener Stunde tat er im Bierzelt kund, was eigentlich eine Banalität ist, aber aus dem Mund eines aktiven Telekom-Managers überraschend klingt: "Es gibt ein Leben nach der Telekom."

Dieses Leben beginnt für Eick am 2. März 2009. Beseelt von der Herausforderung, von dem Gedanken, es allen zu zeigen, packt Eick den Job an. Auch in Essen gibt er sich kumpelhaft. Motivieren kann er. Schon bald ist er mit engen Mitarbeitern per Du. Sein schwäbisches Idiom lässt auch in der existenziellen Krise ("Grise") alles netter klingen.

Cordes' Vorstoß

Er lässt seine Stäbe rechnen. Wie denn der Konzern dastünde, wenn die Krise viel länger dauere als damals angenommen? Das Ergebnis fällt aus wie gewünscht: In dem Fall würde es dem Unternehmen ganz, ganz schlecht ergehen.

Das Worst-Case-Szenario, gepaart mit einem Sanierungskonzept, scheint Eick hinreichend geeignet, um Staatshilfe zu beantragen. Als früherer Vorstand eines bundeseigenen Unternehmens wähnt er sich auch ausreichend vernetzt in Berlin.

Dort stößt er anfangs auf Wohlwollen - vor allem, solange über die Hilfe für Opel nicht entschieden ist. Doch dann kommt Störfeuer von unvermuteter Seite. Eckhard Cordes (58), Chef der Metro AG , macht Stimmung gegen eine Bundesbürgschaft für Arcandor. Mit der Tochter Kaufhof ist Metro direkter Konkurrent der Karstadt-Warenhäuser.

Cordes spricht von Wettbewerbsverzerrung und bringt ins Spiel, was er eine "privatwirtschaftliche Lösung" für Arcandor nennt: Er will Kaufhof etwa 60 der 91 Karstadt-Filialen einverleiben; die restlichen Häuser und die Karstadt-Zentrale sollen bei Arcandor bleiben.

Cordes treibt auf diese Weise einen Keil in die Berliner Große Koalition: Privatwirtschaftliche Lösung kontra Staatshilfe - welcher marktwirtschaftlich gesonnene Politiker könnte dieser Formel widerstehen?

Eick hingegen und auch die Bankiers von Sal. Oppenheim, die seit langer Zeit geschäftliche Beziehungen zur Metro-Mutter Haniel unterhalten, sind nicht amüsiert. Janssen spricht von einem "unmoralischen Angebot" Cordes'. Was der Bankier eigentlich damit sagen will: Metro macht Eick die Staatshilfe kaputt.

In der Tat wird von diesem Zeitpunkt an eine Bürgschaft für Arcandor immer unwahrscheinlicher. Dabei würde eine Übernahme der Filialen, so wie Eick es sieht, eine Hilfe aus dem Deutschland-Fonds keinesfalls ersetzen. Der Deal nützte Arcandor kaum. Denn Geld, das Eick für seine Pläne ersehnt, würde nicht fließen. Die Holding bekäme lediglich eine Beteiligung an einer fusionierten Deutschen Warenhaus AG.

Eicks Alternativplan

Nur widerwillig und nur auf politischen Druck spricht Eick mit Cordes. Der Arcandor-Chef zeigt seinem Counterpart von Metro verbal die "rote Karte" wegen groben Foulspiels. Cordes fährt ihn an, er habe keinen Anspruch auf Staatshilfe. So geht man auseinander.

Eick will nicht ernsthaft verhandeln - solange die Gespräche nicht "auf Augenhöhe" stattfinden. Und die sind in seiner Terminologie nur gegeben, wenn zuvor Arcandor wieder handlungsfähig wird - also nach Gewährung einer Bürgschaft.

Selbst Teile des eigenen Aufsichtsrats brüskiert Eick mit dieser angesichts der desolaten Lage von Arcandor - wie einige es empfinden - anmaßenden Haltung. Noch im Sommer 2008 war es nämlich Konsens zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Madeleine Schickedanz gewesen, Karstadt und Quelle mit anderen Unternehmen zu fusionieren und nur noch Minderheitsanteile zu halten.

Cordes' Vorstoß und die ordnungspolitische Sünde der Bundesregierung im Fall Opel sorgen dafür, dass die Stimmung in Berlin kippt. Als Eick spürt, dass er keine Staatshilfe erhält, setzt er nicht etwa auf Teilverkäufe oder Fusionen. Er steuert die Insolvenz an.

Schon Anfang April hat er eine Koryphäe auf diesem Gebiet konsultiert, den Düsseldorfer Anwalt Horst Piepenburg (55) - allerdings höchst konspirativ. Nicht in der Konzernzentrale, auch nicht in Piepenburgs Kanzlei, sondern in der Tarnung des Düsseldorfer Büros der Unternehmensberatung Roland Berger treiben Eick und Piepenburg den Alternativplan voran, den Weg in die Insolvenz.

Ein Grund für die Geheimnistuerei ist wohl auch in der Führung von Arcandor zu suchen. Dort gibt es zwei Klassen von Vorständen. Die einen würden schon aus ureigenen Motiven alles tun, um eine Insolvenz zu verhindern. Versandchef Marc Sommer (47) und Karstadt-Vorsteher Stefan Herzberg (44) stehen im Pleitefall schlechter da als jeder Angestellte: Sie bekommen nicht einmal Insolvenzgeld.

Eick und der kurz vor ihm angetretene Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther (51) haben sich indes gegen die Insolvenz absichern lassen. Ihnen garantiert Sal. Oppenheim die Gehaltszahlung in voller Höhe bis Vertragsende.

Ein Leben danach

Das gilt auch für zwei neue, auf Eicks Wunsch bestellte Vorstände: seine ehemalige Kollegin von der Telekom, Zvezdana Seeger (44), die sich um auszugliedernde Aktivitäten kümmern, sowie den früheren Takko-Geschäftsführer Arnold Mattschull (57), der einen zentralen Einkauf im Konzern aufbauen soll.

Die Berufung weiterer teurer Manager stößt im Mai zunächst auf Widerstand im Vorstand und im Aufsichtsrat. Erst im zweiten Anlauf, nachdem Eick quasi die Vertrauensfrage gestellt hat ("Ich bin sonst nicht handlungsfähig"), genehmigen die Kontrolleure die Personalien.

Nun stehen vier komfortabel abgesicherte Vorstandsmitglieder zwei Habenichtsen gegenüber. Dass Eick bei Anne Will publikumswirksam ankündigt, für drei Monate auf sein Garantiegehalt zu verzichten, ist kaum mehr als ein PR-Gag. Die Einbuße von ein paar hunderttausend Euro kann er verschmerzen.

Weitaus mehr verlieren Sal. Oppenheim und Madeleine Schickedanz. Kein Wunder, dass auch die Großaktionäre in Berlin für Staatshilfe antichambrieren und eigene Geldleistungen anbieten.

Anscheinend nicht genug. Bis zuletzt wissen die Bankiers Janssen und Christopher von Oppenheim (43) nicht, welche Beiträge ihnen eigentlich abverlangt werden. Auf manche ihrer Vorschläge bekommen sie gar keine Antwort.

Spätestens am Dienstag nach Pfingsten ist in Berlin ohnehin alles entschieden. Was folgt, sind Schaukämpfe. Der Warenhausgipfel im Wirtschaftsministerium - nur eine Alibiveranstaltung.

Eicks Plan A ist gescheitert. Dann eben ein Ende mit Schrecken - der Gang zum Amtsgericht Essen. Am Vortag steigt er fernsehwirksam vor der Zentrale auf eine Trittleiter und verspricht durchs Megafon, für die Arbeitsplätze zu kämpfen Auch für die Eigner ist die Insolvenz ein schwerer Schlag. Madeleine Schickedanz erleidet einen Kollaps; Sal. Oppenheim gibt 3,7 Prozent der Aktien ab - nicht eben ein Vertrauensbeweis für Eick.

Der ist nun also Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens, das sich im vorläufigen Insolvenzplanverfahren befindet. Also ist er wieder mal nicht Chef, wieder nur zweiter Mann. Sein Vorgesetzter ist der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg (68). Das Verfahren kann dauern, ein Jahr mindestens.

Ob Eick am Ende noch bei Arcandor ist? Er sagt, er wolle seinen Vertrag erfüllen. Aber wie verkündete er einst? Es gibt ein Leben danach - nicht nur nach der Telekom, sondern auch nach Arcandor.

Operation Cheetah: Arcandors Weg in die Insolvenz Arcandor-Insolvenz: En gros oder en détail?

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