Investor Deripaska Olegarchie

Aluriese, Autobauer, Baumagnat - Oleg Deripaska ist der erfolgreichste aller russischen Industriellen. Jetzt kauft er sich in Deutschland ein. Sein Ziel: "Anteile an den besten Firmen der Welt".

Am Abend des 18. Januar verspürt Oleg Deripaska jenen inneren Drang, dem er meist bei solchen Gelegenheiten erliegt. Bloß nicht zu sehr auffallen. Wenn es irgend geht, das Rampenlicht meiden.

Das fällt heute gar nicht leicht. Um den Mann im Smoking, der James-Bond-Darsteller Daniel Craig ähnelt, ist alles prachtvoll erleuchtet; der 40-jährige russische Milliardär ist Gast in einem der größten Bühnenhäuser der Welt, in der Opéra National de Paris.

Das Ensemble des Bolschoi-Balletts aus Moskau hat Generalprobe für den Dreiakter "Spartacus". Und Deripaska ist einer der Sponsoren des Gastspiels. Rund 250 Geschäftspartner seiner Firma Basic Element hat Deripaska eingeladen. Hans Peter Haselsteiner etwa, den kernigen Strabag-Chef aus Wien. Oder Herbert Lütkestratkötter, seinen Branchenkollegen vom Essener Baukonzern Hochtief . Einige Größen aus der internationalen Autoindustrie sind angereist. Der französische Premierminister François Fillon kommt auch vorbei.

Trotz der zahlreichen Prominenz ist für viele der scheue Russe die Hauptperson des Abends. Er hält sich meist in kleiner Gruppe am Rande des Geschehens. Kein Auftritt, keine Rede beim anschließenden Empfang im Separée. Ist es Understatement? Ausdruck der ihm nachgesagten Härte? Oder bloß ein leidiger Charakterzug? Jedenfalls ist Deripaska kein Typ zum Anfassen.

Natürlich hätte er allen Grund, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Deripaska könnte sich damit brüsten, dass das Geschäftsjahr 2007 für sein Unternehmen das erfolgreichste seit Gründung gewesen ist. Der Umsatz der Gruppe wuchs um mehr als 50 Prozent auf geschätzte 28 Milliarden Dollar an. Beteiligungen an namhaften westlichen Firmen wie Hochtief, Strabag  und dem kanadischen Autozulieferer Magna  brachten zudem internationale Beachtung.

"Deripaska ist der große Gewinner der Ära Putin", sagt ein in Moskau arbeitender Consultant. Kein anderer russischer Unternehmer hat unter dem Ex-Präsidenten einen so steilen Aufstieg geschafft wie er. Nicht einmal der schillerndste aller Oligarchen, Deripaska-Freund und FC-Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch.

"Bulldozer" Basic Element

Gespeist mit Milliardengewinnen aus der Aluminiumproduktion - dem Herzstück der Holding -, hat Deripaska ein Konglomerat zusammengekauft, das Autos herstellt, über Flughäfen gebietet, Banken und Versicherungen betreibt und dabei ist, größter Straßen- und Wohnungsbauer Russlands zu werden.

Ende vergangenen Jahres erwarb Basic Element zudem ein Viertel des weltgrößten Nickelproduzenten, Norilsk Nickel . Bei dem anvisierten späteren vollständigen Verschmelzen mit der Basic-Element-Tochter Rusal soll nach Deripaskas Vorstellung ein russischer Metallgigant entstehen, der 100 Milliarden Dollar wert ist und damit auf Augenhöhe wäre mit internationalen Minenriesen wie BHP Billiton oder Anglo-American.

Anfang April bekamen diese Pläne vorerst allerdings einen Dämpfer. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung stimmten die Norilsk-Aktionäre dagegen, Rusal mehr Einfluss auf ihr Unternehmen zu gewähren. Zudem will Michail Prochorow, wie Deripaska ein milliardenschwerer Oligarch, sich nun offenbar doch nicht von seinem Norilsk-Paket trennen. Noch gibt sich die Rusal-Führung aber zuversichtlich, dass der Deal dennoch zustande kommt.

Trotz dieses unerwarteten Rückschlags ist Basic Element - der Name erinnert eher an eine Rockband oder an vergessen geglaubten Chemieunterricht - tatsächlich geronnener Expansionsdrang. Auch im Ausland will sich Deripaska weitere Firmen greifen. In Deutschland zum Beispiel. Dort stehen etliche Autozulieferer auf dem Wunschzettel. In Italien oder einem anderen westeuropäischen Land würde sich der rührige Russe womöglich gern im Finanzbereich verstärken.

Dafür muss immer mehr Akquisitionswährung her. Sobald der Aktienmarkt wieder Mut gefasst hat, will Deripaska deshalb Teile seines Imperiums außerhalb Russlands an die Börse führen. Selbst ein Going Public der Holding ist nicht ausgeschlossen.

Was aber verbirgt sich hinter diesem unverhohlenen Ehrgeiz? Ist Basic Element ein "Bulldozer, der alles zu einem Haufen zusammenschiebt, was auf dem Markt zu finden ist", wie das Magazin "Forbes" einmal schrieb?

Ist die Deripaska-Truppe tatsächlich schon reif für die Börse? Was kommt da auf die Anleger in aller Welt zu und was auf die aufgekauften Firmen? Kurzum: Nach welchen Spielregeln spielt der "russische Bill Gates" (Roland Berger)?

Wer immer einen Blick auf das Innenleben der Powerfirma erhaschen will, der trifft zunächst auf das schöne Gesicht von Basic Element, auf Gulschan Moldaschanowa. Bei Deripaska wird delegiert.

Am Vorabend der Ballettaufführung erscheint die 41-jährige Kasachin im eleganten roten Kleid zum Gespräch in einem Pariser Hotel. "Mein Job besteht darin", erklärt Frau Moldaschanowa, seit Februar 2005 Chefin von Basic Element, "dass die einzelnen Firmen die richtigen Führungskräfte an der richtigen Stelle haben. Den Rest erledigen sie dann allein."

Das Vertrauen des Mr. D

Selbst der mächtigste Oligarch kann im globalen Business wenig ausrichten ohne eine gute Truppe um sich herum. Diese Lektion hat Oleg Deripaska vielleicht stärker verinnerlicht als manch anderer Rubel-Milliardär, der zwar viel Geld für Hochkaräter ausgibt, aber die Macht nicht teilen mag.

Moldaschanowa und die von ihr Auserwählten dagegen sollen die Welt weitgehend eigenständig verändern. Douglas Lund (68) etwa, der Brite, der 20 Jahre für einen US-Immobilienentwickler Großprojekte wie den Bau des neuen Terminals am Flughafen London-Heathrow betreut hat. Jetzt soll er als Chef der Bausparte das olympische Dorf in Sotschi aus dem Nichts stampfen und für 20 Milliarden Dollar drei Stadtviertel in St. Petersburg hochziehen. Die dafür notwendigen Flächen gehören Basic Element bereits.

Oder Erik Eberhardson (37), Schwede und ehemaliger Volvo-Manager. Er will die russische Autoindustrie wiederbeleben. Auch ein Deutscher ist dabei. Volker Barth, bis Mitte vergangenen Jahres noch Europa-Chef des US-Autozulieferers Delphi, seitdem Leiter der Komponentensparte von Basic Element.

Viele der rund 300 Beschäftigten, die in der Moskauer Firmenzentrale arbeiten, sind jung, noch unter 40, und extrem leistungsbereit. Sie sind Profis.

Doch Frontfrau Moldaschanowa kann kaum einer was vormachen. Ihr wird nachgesagt, eine besonders zähe Verhandlerin zu sein und einen Vertrag innerhalb von zehn Minuten durchdringen zu können. Akribisch hat sich die zierliche Frau, die einst als Sekretärin in Deripaskas Aluminiumsparte anfing, in die verzweigte Industrie eingearbeitet.

Ihre wichtigste Qualifikation aber besteht wohl darin, dass "Mr. D." oder "Oleg", wie sie ihren Chef nennt, ihr vollkommen vertraut.

Der Rückzieher des "German Baron"

"Oleg reagiert unglaublich stark auf Menschen. Er weiß genau, wer Freund oder Feind ist", sagt Klaus Mangold, ehemaliger Daimler-Vorstand und jetzt neben Ex-Weltbank-Chef James Wolfensohn und anderen als Honorarkraft für Deripaska unterwegs.

Die Arbeitsteilung mit Frau Moldaschanowa ist simpel. Sie exekutiert, was ihr "Coach" sich ausdenkt.

Deripaska sprudelt geradezu vor Ideen. Der weltoffene Oligarch späht nach immer neuen Akquisitionsobjekten. "Kann die Berliner Solartechnikfirma Solon AG für mich interessant sein?", fragte er unlängst einen Vertrauten.

Meist will er es ganz genau wissen. Aufsichtsratssitzungen seiner Firmen führt Deripaska häufig bis in die Nacht. Trotzdem wird bei Basic Element im Zweifelsfall rasch entschieden. Das Projekt "Sacher" etwa - der Einstieg beim Wiener Baukonzern Strabag - nahm von der ersten Idee bis zur Vertragsunterzeichnung Anfang Mai 2007 gerade mal drei Wochen in Anspruch.

Auf die Bauindustrie hat es Deripaska freilich schon länger abgesehen. Russlands Infrastruktur muss in den nächsten Jahren von Grund auf saniert werden, für rund 1000 Milliarden Dollar. Um möglichst viel von dem Geld abzubekommen, braucht Deripaska Spitzentechnik und Topingenieure; seine beiden heimischen Baufirmen verfügen darüber bislang nicht.

Im März 2007 versuchte Deripaska daher, sich ein 25-Prozent-Paket an einem internationalen Branchenschwergewicht zu greifen, der Hochtief AG. Verkäufer August von Finck hatte per Handschlag eingewilligt. Doch der "German Baron", wie ihn Deripaska seitdem nur noch verächtlich nennt, machte einen Rückzieher und verkaufte an den spanischen Konzern ACS.

Deripaska hätte es dabei belassen können. Schließlich wurde er ja wenige Tage später freudig von Hans Peter Haselsteiner als Aktionär der Strabag aufgenommen. Und die Wiener Baugesellschaft ist ja auch gar nicht mal so übel. Trotzdem kaufte sich der Russe zusätzlich bei Hochtief ein, diesmal mit knapp 10 Prozent über die Börse.

Ist der Doppelschlag Ausdruck einer Jetzt-erst-recht-Mentalität? Oder steckt dahinter gar das Bestreben, einen globalen Bauriesen unter russischer Führung zu formen?

Ein Vertrauter von Deripaska sieht es so: "Oleg möchte einfach gern über mehrere Optionen verfügen."

Einfluss in Essen und Wien

Tatsächlich hat sich Deripaska durch die beiden Beteiligungen in eine ausgesprochen komfortable Lage gebracht - und das, obwohl ihm das 25-Prozent-Paket an der Strabag gar nicht wirklich gehört; es ist um der günstigen Finanzierung willen an die Deutsche Bank  verpfändet. Auch ein Oligarch hat eben nicht endlos viele Rubel.

Nun kann Deripaska schalten und walten, teilen und herrschen. Er entscheidet, welche der beiden Firmen welches Stück vom großen Auftragskuchen bekommt. Er diktiert die Form der Zusammenarbeit mit Basic Element und vor allem, wer wie viel daran verdient. Und er kann - weil der russische Markt für Hochtief wie Strabag gleichermaßen wichtig ist - Einfluss auf die gesamte Geschäftspolitik der beiden Konzerne ausüben.

In Essen und Wien spürt man bereits die stets freundlich verpackte Macht des Russen. Hochtief-Chef Lütkestratkötter ärgert sich, dass bislang noch kein einziges Bauprojekt mit dem neuen Aktionär zustande gekommen ist. Haselsteiner wiederum, der Ingenieure des Konzerns nach Russland lockt, indem er ihnen das Gehalt verdoppelt, muss fürchten, nicht an die wirklich lukrativen Aufträge zu kommen. Denn Deripaska hat bereits eine klare Vorstellung von der Arbeitsteilung zwischen den beiden Rivalen.

Danach ist für die Strabag zunächst die Rolle eines Juniorpartners bei einer weltweiten Zusammenarbeit mit Basic Element im Zementbereich vorgesehen. Haselsteiner wird dazu seine Zementwerke in eine Gemeinschaftsfirma einbringen, die unter dem Namen Basel Cement firmiert. Beteiligungsverhältnis: 50:50. Ähnliche Kooperationen sind für andere Baugrundstoffe angedacht.

Haselsteiner hofft indes, dass er ab 2012 richtig ins Geschäft kommt. Offenbar hat ihm Deripaska in Aussicht gestellt, in vier Jahren seine Baufirmen mit dem Russland-Ableger der Strabag zu verschmelzen. 51 Prozent der Gemeinschaftsfirma sollen dann der Strabag gehören. Ob es dazu kommen wird?

Mit Hochtief wiederum ist vorläufig eine Partnerschaft im Gebäudemanagement vorgesehen, einem Spezialfach, in dem Deripaskas Firmen keinerlei Expertise haben. Dabei wird es wohl nicht bleiben. Lund ist sich sicher: "Es wird reichlich Gelegenheiten für Kooperationen mit beiden Firmen geben." Die Regie freilich werden in allen Fällen er und Oleg Deripaska führen.

Putins Lieblingsoligarch

Der einzige, dem sich Deripaska unterwirft, ist der russische Präsident, bis Ende April Wladimir Putin, dann Dimitrij Medwedew. Und zwar vollständig. "Wenn der Staat sagt, wir sollen eine bestimmte Firma aufgeben, dann werden wir sie aufgeben", erklärte Deripaska im vergangenen Jahr.

Wie alle anderen Oligarchen hat sich Deripaska in Putins Industriepolitik einbinden lassen. Nationale Champions bilden, lautet die Direktive, und im großen Globalisierungsspiel mitmischen. Deripaska tut das besonders bereitwillig. Das hat ihm den Ruf als Putins Lieblingsoligarch eingebracht.

"Wir wissen, was das Land braucht. Wir wissen, wie es zu bekommen ist, und wir wollen es tun", sagt Gulschan Moldaschanowa. Wer so denkt und handelt, der wird von der russischen Administration bei Akquisitionen gern - sagen wir - freundlich unterstützt.

Auf diese Weise ist Basic Element gerade dabei, Russneft, eine der führenden Ölfirmen Russlands, unter sein Dach zu nehmen. Das Unternehmen gehörte einst einem anderen Oligarchen, Michail Guzerijew (49). Der wird inzwischen wegen Steuervergehen von den russischen Behörden per internationalem Haftbefehl gesucht.

Freilich kommt auch Kreml-Liebling Deripaska längst nicht bei allen Wunschobjekten zum Zug. Bei Russlands größtem Turbinenhersteller, Power Machines, musste er wohl auf Drängen von Putin dem Tui-Großaktionär Alexej Mordaschow (42) den Vortritt lassen. Verkäufer war ein staatlich kontrollierter Stromkonzern.

Bitter für Deripaska: Parallel hatte er mit dem Siemens -Konzern  einen unterschriftsreifen Vertrag über den Kauf von dessen Sperrminorität an Russian Machines ausgehandelt. Zusammen mit dem Anteil der Stromfirma hätte Deripaska damit die Mehrheit gehabt.

Ein entscheidendes Jahr

In einem anderen Fall war der Verdruss bei Deripaska so groß, dass er sich offenbar sogar bei Putin beschwerte. Das war im Mai vergangenen Jahres.

Wenige Monate zuvor hatte zunächst Minioligarch Alexander Mamut seinen gut 38 Prozent großen Anteil an Deripaskas Versicherer Ingosstrakh an eine tschechische Investmentfirma verkauft. Später stieg die italienische Generali-Gruppe  bei der Investmentfirma ein und bekam so Zugriff auf die Hälfte von deren Ingosstrakh-Paket. Als Deripaska daraufhin seine Position bei Ingosstrakh durch eine Kapitalerhöhung stärken wollte, vereitelte ein Moskauer Gericht sein Vorhaben.

In seiner Beschwerde bei Putin machte Deripaska geltend, die Italiener und andere westeuropäische Finanzhäuser würden ihn, Deripaska, bislang mit allen Mitteln von ihrem Heimterrain fernhalten. Wieso sollte er sich dann nicht in Russland wehren dürfen?

Ob der neue Präsident Medwedew da etwas machen kann?

Wer wie Deripaska als Sieger aus dem russischen Umverteilungskampf hervorgegangen ist, eine starke Truppe um sich geschart hat, selbst mit kleinen Geschäftsanteilen große Wirkung zu erzielen weiß und auch mit den Mächtigen gut kann, der muss nichts und niemanden mehr fürchten - mag er denken. Nicht den beinharten Wettbewerb in der Autoindustrie. Nicht die Börse, wo das Geld lockt, das nötig ist, um noch spektakulärere Coups zu landen, noch mehr Umsatz zu bewegen.

Um beides wollen sich Moldaschanowa und ihre Mannen in diesem Jahr vorrangig kümmern. Es könnte ein entscheidendes Jahr für Basic Element werden.

Ende März startete die Basic-Element-Firma GAZ die Serienproduktion des Ciber, des ersten modernen russischen Autos. 20.000 Stück des Chrysler-Nachbaus sollen in diesem Jahr noch verkauft werden. Die Kapazität liegt bei 100.000 Autos. GAZ-Mann Erik Eberhardson hofft: "In Russland gibt es eine starke Nachfrage nach guten einheimischen Autos."

Branchenexperten indes sind skeptischer. Denn bislang bevorzugen Russen ausländische Fabrikate. VW, Toyota, Ford und andere Marken kommen hier auf einen Verkaufsanteil von über 60 Prozent. Viele Fahrzeuge sind mittlerweile sogar "made in Russia", weil die Konzerne dort Werke gebaut haben.

Die Suche nach dem nächsten Kick

Zudem steckt der Hersteller des legendären Wolga mitten in einer großen Umwälzung. In der Produktivität liegt GAZ weit hinter westlichen Herstellern. Bislang sind allenfalls 2 der 18 Standorte top. Zusammen mit Magna soll jetzt erst einmal ein großer russischer Autozulieferkonzern entstehen. Dazu werden zwei Drittel der rund 140.000 GAZ-Beschäftigten in die Komponentenfirma RM Systems ausgegliedert.

Ein noch härterer Belastungstest steht Basic Element indes bei den geplanten Börsengängen bevor. Geschäfte müssen getrimmt, Kontrollmechanismen justiert, Führungsaufgaben gemäß den internationalen Corporate-Governance-Gepflogenheiten verteilt werden. "Das ist ein langer Prozess", sagt Gulschan Moldaschanowa.

Für Deripaska freilich ist 2008 fast schon Geschichte. Er sucht den nächsten Kick. Das ist es, was ihn treibt.

Das zeigte sich schon vor anderthalb Jahren, als er wie aus dem Nichts nach der US-Autoikone General Motors  griff, dann aber, vermutlich weil er in den USA unerwünscht ist, nicht über 5 Prozent hinausging. Ein Privatinvestment von Oleg Deripaska, wie bei Basic Element betont wird.

Was hat der Oligarch also jetzt vor? Moldaschanowa verrät nur so viel: "Irgendwann werden wir hier bei Basic Element sitzen und uns freuen, Anteile an den besten Firmen der Welt zu haben."

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