Spielsachen Geniale Geige

Eine echte Stradivari für das begabte Töchterlein, eine schicke Kunsthalle für die gut sortierte Privatsammlung oder doch lieber ein eigenes Flugzeug? Egal wofür Sie sich entscheiden, genügend Kleingeld sollten Sie so oder so bereithalten.

Das außerordentlich begabte Töchterlein soll ein Musikinstrument bekommen? Da bietet sich eine echte Stradivari für die junge Künstlerin in spe an. Die Violinen des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari aus der Zeit um 1700 zeichnen sich durch eine unerreichte Klangqualität aus. Kenner halten den Ton für so lebendig, dass sie sagen, er flackere wie Kerzenlicht. Erhältlich sind die großartigen Violinen, Violas und Celli hin und wieder beim Auktionshaus Christie's. Bei der letzten Versteigerung erzielte die Geige "Hammer" 2,8 Millionen Euro.

Stradivari-Geige, ab circa drei Millionen Euro, www.christies.com 

Kunst im Kasten

Wohin nur mit den vielen Gemälden und Skulpturen, die sich über die Jahre angesammelt haben? Das Haus quillt über, das Lager im Keller ist voll - und überhaupt: Wäre es nicht schön, seinen exquisiten Geschmack der Öffentlichkeit präsentieren zu können? Kurz - ein Museum muss her. Intim, individuell betreut und nur auf Anfrage geöffnet, damit nicht jeder Kretin über die wertvollen Stücke lästern kann. So wie die Kunstgalerie Goetz in München zum Beispiel. Die bringt dank ihrer ungewöhnlichen Architektur von den Branchenstars Herzog & De Meuron auch auf den ersten Blick die außergewöhnliche Kennerschaft des Sammlers zur Geltung.

Private Kunsthalle, ab zehn Millionen Euro, communications@herzogdemeuron.com 

Lautloses Schweben

Diese Knatterkisten nerven! An den schönsten Tagen verpesten sie die Lüfte mit ihrem Motorenlärm. Wie viel geruhsamer, majestätischer gleitet es sich mit einem Segelflieger über die Lande. Nur wie hinaufkommen in die Thermik, die einen stundenlang dahinschweben lässt? Die perfekte Lösung heißt Motorsegler. Der erhebt sich selbsttätig vom Boden und gibt dann Ruhe. Handgefertigte Luxusmodelle liefert die Stemme AG aus Strausberg bei Berlin. Besonders elegant - der Propeller erscheint nur bei Bedarf. Im Segelflug verschwindet er in der eleganten Schnauze des Fliegers.

Motorsegler von Stemme, ab 210.000 Euro, www.stemme.de 

Plattenkönig

Wer heute noch Vinylplatten hört, der sucht das besondere Klangerlebnis. Um die Scheiben perfekt abspielen zu können, bedarf es ausgefeilter Technik. So baut die Manufaktur Transrotor aus Bergisch Gladbach ihr Highend-Modell "Artus" mit einem berührungslosen Magnetfeldantrieb, einer kardanischen Aufhängung des Laufwerks und einem hydrodynamisch gelagerten Teller.

Plattenspieler "Artus", 118.000 Euro, www.transrotor.de 

James, der Roboter

Ach ja, gutes Hauspersonal ist heute wirklich schwer zu finden. Aber jetzt gibt es ja "Wakamaru", den Haushaltsroboter. Er macht sich nützlich als Kindermädchen oder Unterhalter. Mit einem Wortschatz von 10.000 Begriffen kann er Gespräche führen, Kameras lassen ihn bis zu zehn Personen unterscheiden. Zudem erinnert er sich an alle Termine und weicht jedem Hindernis aus.

Roboter Wakamarue, ab 11.000 Euro, www.mitsubishi-heavy.com 

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