Gilbert E. Kaplan Ein mahlerisches Leben

Als sei sein bisheriges Leben nur ein lautloses Präludium gewesen, erschuf sich der Verleger, Wall-Street-Mann und Millionär Gilbert E. Kaplan als Stardirigent neu.
Von Klaus Boldt

Wir wollen einmal annehmen, dass es stimmt, was man sich so erzählt, und uns in eine dieser unmodern gewordenen, nämlich schicksalsergebenen Stimmungen versetzen und uns solcherart dem früheren Verleger, Wall-Street-Mann und mehrhundertfachen Millionär sowie genialischen Kauz Gilbert Edmund Kaplan zuwenden sowohl wie der unvergleichlichen Ausdehnung seines Wesens und der erstaunlichen und wundersamen Geschichte seines Lebens.

Schicksalsergeben deshalb, weil es um die Auferstehung geht, die eine gute Sache ist, und um ihre etwas schwächere, wenngleich wegen ihres häufigeren Auftretens fast ebenso beliebte Erscheinungsform des Sich-wie-neugeboren-Fühlens. Auch vom alten Selfmade-Mythos geht noch einmal schwungvoll die Rede und davon, wie angenehm es ist, wenn man etwas findet, das einen fast ständig zu Tränen rührt. Auch die Profikultur des Abendlandes wird großzügig in Mitleidenschaft gezogen.

Als Gott also, wie wir einmal annehmen wollen, vor 65 Jahren Gilbert Edmund Kaplan schuf, nahm er ganz normale, feine Stoffe, legte ihn auf etwas über einen Meter achtzig und ungefähr 80 Kilo an und verschaffte ihm milde und träumerische, freilich auch schlechte Augen, was eine Beeinträchtigung war, die eine Brille sehr bald ständig nötig machte.

Auch applizierte ihm der Herr bereits in jungen Jahren schütteres Haar, allerdings auch eine gewisse Flüssigkeit der Bewegungen und Anmut der Gebärden sowie eine unbekümmerte, eindrückliche Art, sich zu geben. Und dazu einen sicheren Geschmack. Nicht schlecht! Auch sollte Kaplan die Arbeit nicht scheuen: Der liebe Gott machte ihn ehrgeizig, gescheit und nimmermüde. Und nett. Und er machte ihn zu einem Amerikaner, was unter Mentalitätsgesichtspunkten nicht ganz unerheblich ist.

Als experimentelle Note verlieh er diesem Menschen einen Sinn für das Übernatürliche als solches, was ihn später zu einem großen Sammler der Surrealisten machte, und er hauchte ihm eine Seele ein, die empfindsam genug sein sollte, sich schon von einer Kleinigkeit in ihrem Tiefsten bewegen zu lassen, und dazu noch einen Geist, der für die außerordentliche Empfängnis eines ganz bestimmten Zaubers gut vorbereitet war.

Das große klassische One-Hit-Wonder

Dieser ganz bestimmte Zauber sollte ihn durch Raum und Zeit ereilen. Treffen wie ein Blitz sollte er ihn: entgegengeschleudert von Gustav Mahlers Zweiter Sinfonie, einem spätromantischen Brocken für Riesenorchester und Riesenchor, für Sopran und Mezzosopran und ganz offenkundig für ihn, Gilbert Edmund Kaplan, höchstpersönlich.

Die Zweite von Mahler ist ein sinfonischer Koloss. Seine Gesänge spinnen sich um Tod und Verklärung, um gemarterte Seelen, um das Urlicht sowohl wie um die letzten Dinge und die Dinge dahinter: Geigen flehen, Posaunen schmettern, Oboen jagen, Bässe gewittern, Sänger schreien, flüstern, jubeln, es paukt und kracht allerorten, durchschrillt von den Piccolos, alles stürzt und schwillt hysterischen Höhepunkten entgegen, und alles rast in Totenstillen hinab. Wirklich guter Stoff.

Beethoven klingt dagegen wie Barmusik. Wer sich richtig durchwalken lassen will, der hört Mahlers Zweite: jenes Furioso, das der Tonsetzer selbst "Auferstehungssinfonie" genannt hat. Kaplan wurde ihr fanatischer Liebhaber: Das Opus magnum, in dem es unruhig nach Erlösung drängelt, wurde zu seiner Besessenheit in c-Moll.

Die Auferstehungssinfonie machte Gilbert Kaplan zu einem anderen und neuen, möglicherweise sogar zu einem zweiten Menschen oder vielleicht auch zu dem, der er immer war: Sie verwandelte einen erfolgreichen Unternehmer in einen Dirigenten von stupender Vollkommenheit.

Heute gilt Kaplan, der nie Musik studiert hat, als zweitbester Mahler-Interpret aller Zeiten. Aber wahrscheinlich war nicht einmal Gustav Mahler selbst so gut wie er: Denn Mahler war immer schon mit seinem nächsten Werk beschäftigt, während er, Kaplan, seit 41 Jahren bei der Zweiten geblieben ist.

Er ist der größte Maestro der Welt mit dem kleinsten Repertoire. Er dirigiert nur "Mahler Two". Sonst nichts. Er ist das große klassische One-Hit-Wonder.

Die weltbesten Orchester fragen zaghaft an, ob er für sie den Taktstock hebe und mit ihnen zu äußerster Raserei begeistert durchstoße. Doch die meisten Einladungen lehnt der Autodidakt dankend ab: Um eine ungeminderte Echtheit der musikalischen Sensationen zu gewährleisten, tritt er höchstens viermal jährlich auf: "Ich will frisch bleiben."

"Ich betrachte mich als Amateur"

Am 9. Februar gastierte er in Zagreb, im kommenden Jahr dirigiert er die New Yorker Philharmoniker und die Symphonieorchester in Sydney und Cincinnati.

Gagen weist der Ex-Unternehmer ehrenvoll zurück: "Ich betrachte mich als Amateur." Wenn ein darob gerührter Impresario ihm dennoch Geld aufnötigt, dann reicht Kaplan es sogleich an seine Stiftung weiter, die Mahlers Werke gebannt erforscht.

Mit seiner Frau Lena, einem rotwangigen, frischen schwedischen Geschöpf, lebt Kaplan an der Fifth Avenue in New York, schräg gegenüber vom Metropolitan Museum of Art, in einem dieser alten, hervorragend prachtvollen, schiefergrauen Wohnblöcke, wie sie die Upper East Side zum Park hin säumen.

Nun ist Kaplan kein weltabgewandter Sonderling. Der Vater dreier Töchter und eines Sohnes frönt dem Tennis-, Golf- und Skisport, liest Krimis. Seine Frau betreibt ein Geschäft für Möbeldesign. Ihnen gehört ein Anwesen auf Long Island und eines auf einer Insel vor Stockholm. In die Karibik reisen sie im Winter und im Frühling in die Rockies.

Doch hier in seinem New Yorker Apartment, im 13. Stock mit Zugang zum Privatfahrstuhl, ist er ganz nah bei sich selbst: Hier führt der Ex-Börsianer und frühere Firmenchef ein Leben am Rande der Kunst und der Wirtschaft.

Der Verkehrslärm dringt nur gedämpft hier hinauf: Ein Rauschen, kaum lauter als die Stille selbst. Das Heulen der Polizeisirenen gleitet wie fernes, geisterhaftes Klagen heran - steigt, fällt, verlöscht. Im Winternebel vergeht der Central Park.

Etwas sehr Mahlerisches durchdringt diesen Ort von allen Seiten: Am Fenster steht die berühmte Mahler-Büste von Rodin. Natürlich besitzt Kaplan auch die Originalpartitur der Zweiten und den Taktstock des Meisters. Und der hellblaue Saphirring, den Mahler einst seiner Alma schenkte, schmückt heute die Hand von Kaplans Frau.

Kaplan-Kreation als Pflichtlektüre

In dieser Familie wird nichts verschwendet, aber auch nicht an der falschen Stelle gespart. Große Mittel erzielen starke Effekte: An den holzvertäfelten Wänden prangt Museumsreifes von René Magritte, Salvador Dalí, Giorgio de Chirico, Max Ernst. Es gibt im Salon einen Kamin, drei Sofas, viele Tische, viele Bücher, viel Ruhe. Ein Schachbrett. Dann: eine rosafarbene Orchidee, einen Steinway-Konzertflügel, die Statuette eines Hirschs, einen alten, gelb angelaufenen Globus. In der Diele vor dem Fahrstuhl: ein Gobelin.

"Musik kann die Seele erheben", murmelt der Maestro ein wenig streng-bewegt, "und Mahler kann wie niemand sonst Menschen berühren. Musik ist unmittelbar ..." Er schaut seine Surrealisten an: "... während das Bild eines Baumes eben doch nur sein Bild ist."

Kaplan ist ein Sohn des gehobenen Mittelstands. Geboren in New York, wuchs er im vorstädtischen Lawrence auf. Sein Vater besaß eine Hemdenmanufaktur in Connecticut. Kunden waren die großen Kaufhäuser der Stadt.

Der Junior studierte Ökonomie und Jura, arbeitete an der American Stock Exchange, er bestritt seinen Lebensunterhalt von 15.000 Dollar im Jahr und zeigte früh ein experimentierfreudiges Temperament: 1967, im Alter von 26 Jahren, brachte er das Finanzmagazin "Institutional Investor" auf den Markt. Allein mithilfe größten Vergnügens und 150.000 geliehener Dollar.

Es war die erste US-Zeitschrift, die nicht den Privatleuten, sondern den Profis in den Fondsgesellschaften Anlageempfehlungen gab. Nach einem halben Jahr schrieb Kaplan Gewinne, nach drei Jahren war er ein gemachter Mann.

Der "Institutional Investor", der große Interviews mit Staatsoberhäuptern führte, mit Fidel Castro, Ferdinand Marcos oder Michail Gorbatschow, gewann 43 Journalistenpreise, auch den einzigen je an ein Wirtschaftsblatt verliehenen "National Magazine Award". An der Wall Street wurde die Kaplan-Kreation zur Pflichtlektüre. Die "Financial Times" ernannte das bunte Monatsmagazin zu "money-men's Playboy". Damals, grinst Kaplan, "rief Cary Grant bei uns an, weil er wissen wollte, wo man in New York die besten Socken bekommt".

"Es traf mich wie ein Blitzschlag"

1984 verkaufte Kaplan seinen Minimulti, zu dem Infodienste, Leitfäden und ein Kongressveranstalter gehörten, für einen Betrag zwischen 70 und 100 Millionen Dollar an den Kommunikationsriesen Capital Cities/ABC.

Seine Investmentfirma Kaplan Media hat die Dollars seither in Baggermanier vermehrt: "Man müsste ein kompletter Idiot sein, wenn man sein Kapital in 20 Jahren nicht vervielfacht hätte."

Von seinen übersinnlichen Kräften hatte Gil, wie ihn seine Freunde nennen, lange nichts gespürt, aber doch stets eine gewisse federleichte Erbauungsbedürftigkeit: Mit Anfang 20 entsann er sich des wenig erfolgreichen Klavierunterrichts seiner Kindheit, interessierte sich für Barockmusik und erwog, ein Cembalo zu bauen. Das Schicksal fand nun rasch Mittel und Wege, seine Verwandlung herbeizuführen.

Es war eines Samstagsmorgens 1965, als der 24-Jährige gemeinsam mit dem Sohn eines Freundes, der Cello spielte, eine Probe des legendären Dirigenten Leopold Stokowski in der Carnegie Hall besuchte: Das American Symphony Orchestra rollte durch Mahlers Zweite sowohl wie durch Tod und Verklärung, den Lebensquell und alle Schikanen.

Kaplans Bewusstsein und das Welträtsel näherten sich einander, bis zwischen beiden der Funke sprang: "Es traf mich wie ein Blitzschlag." Er erblickte den feurigen Glanz, es leckte ein Flämmchen in ihm hoch und entzündete wiederum ein Etwas, das reine, absolute Liebe gewesen war. Er habe "geweint wie ein Schlosshund", sagt er.

Die Sinfonie drückte ihn an ihr Herz. "Sie hat ihre Arme um mich gelegt."

Es war, als sei sein bisheriges Leben nur ein lautloses Präludium gewesen. Irgendetwas stieg aus rätselhaften Schlupfwinkeln hinauf zu ihm wie ein Duft. Er vermag es sich nicht zu erklären. Aber alles war unmittelbar und überzeugend.

Die Renovierung des Ichs

Man sollte nicht davon ausgehen, dass Kaplans Glaube an Geschehnisse von der Art einer Auferstehung besonders ausgeprägt sei: "Ich bin nicht der Typ, der Zwiesprache mit Mahler hielte oder abends eine Kerze für ihn anzündete."

Viel treffender erschiene ihm, wenn man die Vorgänge jenes Tages, jenes Umstülpende, Verkehrende, Erschütternde als eine Selbsterneuerung bezeichnete, die Renovierung seines Ichs binnen eines Augenblicks: "Ich ging als anderer Mensch aus der Probe hinaus."

Als handelte es sich um die Geheimnisse einer Brünetten von zart-athletischem Bau, sehnte sich der Twen, das monumentale Meisterwerk zu ergründen. Er folgte dabei jenen Regeln des Selfmademan, denen er auch als Verleger gehorchte: Angetrieben von dem uramerikanischen Glauben, dass einem Mann kein Ziel unerreichbar sei, wenn er nur all seine Kraft darauf richtete.

Er kaufte alle Platten des Werkes, studierte die Fachliteratur, so gut es eben ging, erwarb den Klavierauszug und unternahm Wallfahrten zu Sir Georg Solti, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, um mit ihnen über Triolen und Trompeten, über Tempi und Trara zu diskutieren. Interviews für den "Institutional Investor" führte er am liebsten dort, wo gerade Mahler auf dem Spielplan stand.

Vor ihm auf dem Couchtisch liegt, in rotes Leinen gebunden, das Faksimile der Partitur, die er für rund 400.000 Dollar gekauft hat. Das Original steht der Fachwelt in der J. Pierpont Morgan Library zur Verfügung. Mahlers Autograf ist Kaplans Evangelium; er könnte ihre 209 großformatigen Seiten geschlossenen Auges zu Papier bringen.

Alles Verschleierte und Verschwommene war eines Tages der Deutlichkeit einer naturgeschichtlichen Abbildung gewichen: Er hatte das Lyrische, Unheimliche, Feierliche der Sinfonie bloßgelegt - und dann gewünscht, sie auch zu dirigieren: Er musste jene Macht in Besitz nehmen, die es vermocht hatte, ihn zu verwandeln.

Man kann nicht behaupten, dass die Ordnungsmächte des Gewerbes dem Auftritt des New Yorker Gimpels mit schmerzlicher Ungeduld entgegengesehen hätten: Sie empfanden den Wunsch des Millionarios als Frevel gegen Profitum und Expertenkultur. Skepsis erhob sich wie ein Dutzend grauer Wölkchen.

"Ich dirigiere, weil ich es muss"

Kaplan indes, er konnte nicht anders: "Ich halte Amateurismus in einer professionellen Welt auch nicht für richtig. Aber ich dirigiere nicht, um etwas zu beweisen. Ich dirigiere, weil ich es muss."

Und so engagierte Kaplan, der keine Dämmerung zwischen sich und der Musik mehr duldete, einen Dirigenten, der ihm fast ein Jahr lang alles beibrachte: die Atemtechnik der Sänger, die Streichtechnik der Geiger, die eigene Schlagtechnik. Der angehende Kapellmeister studierte jeden Takt. Jede Note. Er lernte, den Einsatz der drei B-Klarinetten nicht zu verpassen, quälte sich mit Achtelpunktierungen und Sechzehntelpausen. Jeden Tag. Stunde um Stunde.

Im Herbst 1981 buchte er für 5000 Dollar das American Symphony Orchestra, um mit ihm zu proben. Am 9. September 1982, zum 15. Geburtstag seines zauberhaft profitablen "Institutional Investors", gab der Jungdirigent sein Debüt im Lincoln Center vor 2700 geladenen Bankern, Brokern und Ministern, viele direkt eingeflogen vom Weltwirtschaftsgipfel in Toronto, unter ihnen Wilfried Guth, der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank: "Es heißt ja, dass ein Unternehmensführer auch so etwas wie ein Maestro sei: Auch er spielt kein spezielles Instrument, führt aber das Orchester."

Angeblich 125.000 Dollar eigenen Geldes hatte der Mahlerholic in sein Privatkonzert gesteckt. Das Tutti gehorchte. Kaplan verging in seinem Lebenstraum. Stehende Ovation: ... fünf ... Minuten ... lang. Es war wie im Himmel. Er weinte.

Obwohl das Orchester zur Bedingung gemacht hatte, dass niemand über das Konzert berichten dürfe, hielt sich der Kritiker der "Village Voice" nicht daran und veröffentlichte eine große Schwärmerei ("The True Amateur"). Und so begann Kaplans zweites Leben. Er war wiedergeboren. Zwei Jahre später verkaufte er sein Unternehmen.

Auferstehen, ohne vorher zu sterben

56 Orchester, darunter viele der weltbesten, hat der Wirtschaftsmann mittlerweile dirigiert. "Der wahre Amateur" gastierte in Prag, Stockholm, Budapest, Los Angeles, Washington, St. Petersburg, São Paulo, Jerusalem, Caracas, Moskau, Peking, Tokio, Hamburg. Selbst die Salzburger Festspiele durfte er eröffnen, bejubelt von der Kritik.

Seine Platte mit dem London Symphony Orchestra landete in den Popcharts und wurde mit über 180.000 Stück zum bestverkauften Mahler-Album aller Zeiten. Mit den Wiener Philharmonikern hat der Hobbymusikus 2003 die Zweite zum zweiten Mal aufgenommen.

Natürlich hat Kaplan eine Mahler-Biografie und eine kritische Edition publiziert, Vorlesungen gehalten in Oxford und Harvard. Er lehrt an der Juilliard School in New York, ist Ehrendoktor des Westminster Choir College in Princeton und sitzt im Board der Carnegie Hall und der Londoner Royal Festival Hall.

Seit fast sechs Jahren moderiert er darüber hinaus eine Radioshow: "Mad About Music". Prominente wie Condoleeza Rice, Jimmy Carter, Helmut Schmidt oder Alec Baldwin plaudern über klassische Musik. Mitte Januar war Stardirigent Zubin Mehta sein Gast: "Wunderbar", pries der die Künste des Ökonomen, "ganz wunderbar!"

Selbst heute, nach über 40 Jahren, ist es so, als erlaubte ihm "Mahler Two" jedes Mal, ein neues Terrain seiner eigenen Seele zu betreten, das unsichtbar vor ihm gelegen hatte: "Manchmal spielen alle 115 Musiker, manchmal nur zwei", sagt er und schaut, als säße er auf einer Bergspitze, hoch über dem tobenden Meer. "Manche Passagen sind so still, dass sie mich zu Tränen rühren."

Die größte Lehre, "die ich aus all dem gezogen habe, lautet: Du darfst niemals aufgeben und sollst lieber riskieren, dich lächerlich zu machen, als dich den Rest deines Lebens zu fragen: Warum hast du es bloß nicht probiert?"

Die beste Nachricht aber ist zweifellos, dass man auferstehen kann, ohne vorher extra sterben zu müssen.

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