Spielsachen Burtons Glanzstück

Liz Taylor und Richard Burton galten über viele Jahre als Traumpaar - teure Geschenke inklusive. Wer ähnlichen Stil beweisen will und über das Budget dazu verfügt, dem präsentiert manager magazin exklusive Geschenkideen.

Auf einer Hitliste der spektakulärsten Liebeserklärungen stünde Richard Burton (1925 bis 1984) wohl ganz weit vorn. 1969 ersteigerte er bei Sotheby's für 37.000 Dollar eine Perle und schenkte sie Liz Taylor zum Valentinstag. Die war verzaubert von der Schönheit und der Geschichte des Juwels. Ein Sklave hatte das Naturwunder im 16. Jahrhundert vor der Küste Panamas gefunden. Er erhielt dafür die Freiheit. Die Perle wurde an Spaniens König Philipp II. geschickt, der sie aufgrund ihrer langen Reise "La Peregrina" (Die Pilgerin) taufte und sie seiner Frau, Maria Tudor, zur Hochzeit schenkte. Liz Taylor ließ die tropfenförmige Perle von Cartier in ein Collier einfassen.

Wer ähnlichen Stil beweisen will wie Burton und über das entsprechende Budget verfügt, dem stellt manager magazin hier ungewöhnliche Geschenkideen vor.

Schloss mieten

Madonna heiratete hier, Bill Clinton machte Urlaub: Das schottische Schloss Skibo Castle bietet Highland-Romantik und britisches Upperclass-Feeling pur. Normalerweise haben nur Mitglieder des exklusiven Carnegie Clubs Zutritt. Der Name der Vereinigung erinnert an den Stahlmagnaten Andrew Carnegie, der sich hier 1899 zur Ruhe setzte und Schriften wie "The Empire of Business" verfasste. Nichtmitgliedern bietet der Carnegie Club ein einmaliges Schnupperwochenende an. Das Doppelzimmer kostet für 24 Stunden 1420 Euro. Darin sind alle Mahlzeiten, sämtliche Getränke und Freizeitaktivitäten (18-Loch-Golfplatz, Tontaubenschießen, Falkenjagd) eingeschlossen. Wer wiederkommen möchte, muss für 17.500 Euro Mitglied werden und 7000 Euro Jahresgebühr bezahlen, darf sich dann aber auch bei jedem Besuch ein bisschen fühlen wie ein schottischer Lord auf seinem Landsitz (www.carnegieclubs.com , Tel. 00 44/(0)18 62/89 46 00).

Schmuck kaufen

Zwei der originellsten Goldschmiede unserer Zeit sind Deutsche: Georg Hornemann (Düsseldorf) schuf Blumen, die nie verwelken:

97 grüne Tsavoriten aus Myanmar (ehemals Burma) ranken sich um den Maiglöckchenring und bringen abwechselnd mit Diamanten die Blütenkelche aus Jade und Perlmutt zum Funkeln (15.400 Euro).

Das Herz der Seestern-Brosche von Stefan Hemmerle (München) bildet die seltene orangefarbene Melo-Perle aus dem südchinesischen Meer.

Sie gilt als Glücksbringer und durfte früher nur vom vietnamesischen Kaiser besessen werden (heute zu haben für 96.800 Euro).

Die Pinakothek der Moderne in München widmete Hemmerle erst jüngst eine Ausstellung.