Methode Aufwändige Analyse

Wie aus mehr als 20.000 Einzeldaten ein Ranking der Metropolen Europas wurde.

Die Studie:

Die Anforderungen und Erwartungen der Manager an eine Stadt wurden in insgesamt sieben Bereichen gemessen: Karrierechancen; Einkommen und Lebenshaltungskosten; Freizeit, Kultur und Urbanität; Lebensqualität; Zentralität; Verkehrsinfrastruktur und Anbindung an Deutschland; Familienfreundlichkeit sowie wirtschaftliche Dynamik.

Der Punktwert für jede der einzelnen Hauptkategorien setzt sich wiederum aus verschiedenen Einzelfaktoren zusammen. So wurde etwa für die Rubrik Karrierechancen das pro Einwohner erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt ausgewertet. Für den Faktor Lebensqualität wurden unter anderem die Zahl der Verbrechen je Einwohner und die Luftqualität analysiert.

Die Profile: Zur Bestimmung der attraktivsten Metropolen während einer bestimmten Karrierephase wurden exemplarisch drei Managertypen festgelegt: der Berufseinsteiger, der Aufsteiger und der Topmanager. Diese Dreiteilung ermöglicht es, den wechselnden Anforderungen verschiedener Lebensphasen gerecht zu werden.

Die Städte: Untersucht wurden Städte in den 25 EU-Staaten sowie in angrenzenden Ländern. Hauptselektionskriterium war die Bedeutung der Städte als Wirtschaftsstandort.

Aufnahme ins Ranking fanden jene Städte, die deutschen Managern ein gewisses Beschäftigungspotenzial bieten. So mussten in den ausgewählten Städten mindestens zwei der größten europäischen Privatunternehmen einen Sitz haben.

Die Experten: Die Rangliste erstellte ein Team von Wirtschaftsgeografen der Universität Mannheim um Professor Paul Gans. Bei der steuerlichen Recherche wurde das Team von Marcus Mick, Partner der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg, sowie von Gerald Toifl, Partner der Linzer Kanzlei Leitner + Leitner, unterstützt.

Die Daten zu den Immobilienpreisen trugen die Experten von Jones Lang LaSalle zusammen. Die Einkommensdaten lieferte Dirk Ewert von der Frankfurter Managementberatung Towers Perrin.

Mehr lesen über Verwandte Artikel