Montag, 9. Dezember 2019

Altersvorsorge Sparen statt konsumieren

Reich im Alter - geht das noch? manager magazin zeigt fünf Wege zum Ziel.

Jan Heß, Mitte 20, Jahreseinkommen: 36.000 Euro

Fall:

Der Pharmavertreter lebt als Single in Hannover und legt großen Wert auf seine Absicherung im Alter. Außerdem will er in zehn Jahren ein Haus in der Pfalz kaufen. Für diese Ziele nimmt er gern einen gewissen Konsumverzicht in Kauf.

Mehr sparen: Jan Heß soll seine Altersparrate um rund 200 Euro pro Monat aufstocken
Lars Ternes
Mehr sparen:
Jan Heß soll seine Altersparrate um rund 200 Euro pro Monat aufstocken
Analyse: Heß gab bislang ein Viertel seines Nettoeinkommens für Sparen und Risikoabsicherung aus, hat manche überflüssige Police und einen Osteuropa-Aktienfonds, der nicht zu seinem Risikoprofil passt.

Empfehlungen: Will Heß im Alter seine Wunschrente von 3000 Euro erreichen, muss er seine Sparrate deutlich erhöhen. Für einen Berufseinsteiger ist er aber gut aufgestellt. Die Finanzplaner von Loyas empfehlen, das Versicherungsportfolio leicht zu verändern, etwa Verkehrsrechtsschutz- und Glas-Policen zu streichen und die Vorsorge um rund 200 Euro pro Monat aufzustocken.

Als Anlageformen empfehlen sie Heß unter anderem eine Direktversicherung über den Arbeitgeber sowie eine Mischung aus Renten- und Aktienfonds, die beim Erwerb einer Immobilie leicht verkauft werden können.

Sparziel*: 2.300.000 Euro


* Bei allen Berechnungen wurden 4 % Wertentwicklung, 2,5 % Dynamisierung der Rentenauszahlung, Kapitalverzehr und eine Lebenserwartung von 95 Jahren unterstellt.

© manager magazin 5/2005
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