Freitag, 5. Juni 2020

DaimlerChrysler Jürgen Hubbert über ...

... die Marke:

"Die Marke Smart wird Autos anbieten, die unserem Slogan 'Reduce to the max' entsprechen, also anders sind als das, was heute im Bereich der kleineren Fahrzeuge auf dem Markt ist. Und wir sind fest entschlossen, in Segmente zu gehen, die wir bislang weder mit Mer- cedes noch mit Chrysler erreichen."

... die Zukunft:

"Der DaimlerChrysler-Vorstand steht geschlossen und ohne jeden Vorbehalt hinter dem Potenzial der Marke Smart, die allerdings auf Dauer aus einer Produktfamilie bestehen muss, also aus zweisitzigen und viersitzigen, möglicherweise auch aus sportlichen Fahrzeugen. Wir wollen neue Märkte erschließen. Diese Erfolge werden auch unseren Flottenverbrauch senken. Jetzt geht es mit voller Kraft voran."

... Shareholder-Value:

"Unsere Aktionäre sind uns immer gefolgt, wenn wir ihnen deutlich gemacht haben, dass hier eine Zukunftschance eröffnet wird. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass sich das Projekt schwieriger gestaltet hat, als wir vermutet hatten. Dennoch sind wir der einhelligen Meinung, dass in unserem Portfolio der Smart eine sehr gute ergänzende Rolle spielen kann. Vorausgesetzt, wir machen daraus langfristig einen wirtschaftlichen Erfolg."

... die Höhe der erwarteten Verluste bis 2004/2005:

"Das hängt davon ab, wie viele Fahrzeuge wir zu welchem Preis verkaufen und wie viel Geld wir in den nächsten Jahren in dieses Unternehmen investieren. Die Verluste werden die Ergebnisplanungen des Pkw-Bereichs von Mercedes-Benz aber nicht tangieren."

... die operativen Verluste in Höhe von bis zu 800 Millionen Mark 1999:

"Das ist relativ hoch gegriffen."

© manager magazin 9/1999
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