Dienstag, 22. Oktober 2019

Land Rover Discovery Gigant im Gelände

Der neue Discovery ist der Riese unter den Land Rovern. Maximilian Huber, Europa-Chef von Sharp Microelectronics, prüfte für manager magazin die Straßentauglichkeit des Allradlers.

"Dös Auto", sagt Maximilian Huber, als er den Land Rover Discovery in einer engen Parklücke vor seiner Wohnung in Hamburg-Eppendorf gemessenen Schrittes umkreist, "dös Auto kammer gar net übersehn."

 Sharp-Chef: Maximilian Huber mit dem Discovery 3
Wolfgang Gröger-Meier
Sharp-Chef: Maximilian Huber mit dem Discovery 3
Er breitet die Arme aus, wie um die Riesenhaftigkeit dieses Kombis in Übergröße zu erfassen. "Und schauen S'", setzt er nach: "Der is sogar größer wie ich." Tatsächlich ist der Discovery mächtige 1,88 Meter hoch.

Maximilian Huber ist ein Bilderbuch-Münchener. Sein Sprachkolorit ist so gepflegt wie sein Amtsgerichtsrats-Schnauzbart. Und es geht ihm wie dem Testwagen:

Es hat beide in ungewohntes Gelände verschlagen. In dem sich beide dennoch gut zurechtfinden. Der Münchener führt die Geschäfte von Sharp Microelectronics Europa, einem Zulieferer für Premium-Automarken, von Hamburg aus.

Dem Spezialisten für Flachmonitore fällt daher als Erstes das große Display des Navigators auf: "Sauber", sagt Huber, "exzellente Auflösung, hervorragende Farbechtheit auch bei Auflicht." Erst dann bemerkt er, dass er den Fahrersitz nicht weit genug zurückschieben kann. Huber sitzt bequem - "aber mit angewinkelten Beinen wie in einem Lkw."

© manager magazin 4/2005
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