Spielsachen Die Legende lebt

Der Porsche Speedster feiert ein bezahlbares Comeback und Nike hat Erfolg mit Golfbällen, die keiner wiederfindet. manager magazin präsentiert Kuriositäten mit und ohne Sinn.

James Dean hatte einen und fuhr mit ihm, so will es die melodramatische Fama, Ursula Andress liebestrunken durch den ewigen Frühling von Los Angeles.

Und als es aus war mit der kurvenreichen Kollegin, jagte der große Sentimentale in dem Gefährt einsam, aber whiskyselig über Hollywoods Highways bis zu seinem frühen Tod.

Am Speedster 356 von Porsche, 1954 für den amerikanischen Markt entwickelt, kleben viele Legenden. Was liegt da näher, als das Sehnsuchtsmodell einfach noch einmal aufzulegen - wenn auch als Replik.

Das ist jetzt in den USA geschehen, und zwei Schweizer Jungunternehmer  bieten den Wagen für den europäischen Markt an.

Aus Fiberglas, auf der Basis eines VW-Käfers, ist er äußerlich mit dem Vorbild nahezu identisch. Lackiert in den Farben Schwarz, Silber, Rot und Weiß, gegen Aufpreis auch mit Echtleder-Bestuhlung erhältlich.

Angetrieben von einem Vier-Zylinder-Boxermotor mit Doppelvergaser (1600 Kubik), und somit (nur) 160 Stundenkilometer schnell. Genug für traurige Trinker.

Golfbälle für Schwarz-Spieler

Schwarz-Spieler

Er ist das Gesprächsthema Nummer eins unter Amerikas Golfern: der neue Ball One Black von Nike  - schwarz wie die Nacht, aber mit den gleichen (hervorragenden) Flugeigenschaften wie alle anderen.

Und Exklusivität ist garantiert: Den Golfball gibt es nur in einer begrenzten Anzahl von Pro-Shops, wo man mindestens zwölf weiße typgleiche Bälle erstehen muss, um zwei schwarze zu bekommen.

Als Trost für alle, die die ungewöhnliche Kugel nicht ergattern können: Weiße Bälle findet man nach einem missratenen Schlag leichter im grünen Gestrüpp.

Teleskopgolf

Dass Golfer große Taschen mit 14 Schlägern schleppen, liegt an den strengen Regeln: Sie verbieten veränderbare Schläger.

Nun wurde vom Golfverband erstmals eine Ausnahme zugelassen - ein Putter mit einem Teleskopschaft. Zielgruppe: Spieler, die einen längeren Schaft am Bauchnabel ansetzen, um die Bewegung besser austarieren zu können.

Der Vorzug des Modells der neuseeländischen Marke Puku: Wer seinen Putter wieder auf die alte Länge umstellen will, braucht keinen neuen Schläger - der Griff zum Verstellschlüssel genügt.

Info: www.golfworks.com 

Klangwelten und Yoga

Laut-Malerei

Kraftvolle Klangwelten für einen Winzling: Das neue SoundDock von Bose  bringt Apples iPod so richtig zum Klingen.

Die Bedienung ist kinderleicht: Musikplayer auf den vorgesehenen Kontakt stecken - aufdrehen.

Dank der geringen Größe lässt sich das Musiksystem fast in jede Einrichtung integrieren.

Und mit der Infrarot-Fernbedienung ist der iPod (erstmals) von jedem Punkt im Raum aus steuerbar.

Yoga im Sack

Damen, die im Frühjahr das Weite suchen (oder auch nur ein bisschen Wellness) wollen, greifen gern zur Yogamatte, um sich meditationsweise in allerhand Fabelwelten zu beamen.

Neuerdings können sie dies ebenso stilvoll wie praktisch angehen; "die neue Gepäck- und Businesskollektion" vom Taschenhersteller Tumi  hält dafür eine spezielle Yogatasche bereit, "superschön und superleicht".

Neben der integrierten Matte bietet das Gepäckstück aus Jaquard-Gewebe reichlich Platz für Sportkleidung und verfügt über ein Geheimfach für den Geldbeutel sowie einen Schlüsselanhänger. Perfekt, oder ?