Sinnsuche Wofür wir arbeiten

Wenn Geld und Status nicht glücklich machen - wozu dann der ganze Stress um die Karriere? manager magazin gibt Ihnen eine Anleitung zu mehr Erfüllung im Job.

"Aufstehen, Straßenbahn, Büro, Essen, Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
immer derselbe Rhythmus - das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das Warum da, und mit diesem Überdruss, in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an."
Albert Camus, "Der Mythos von Sisyphos"


Eines Tages vor drei Jahren stellte sich der Schweizer Swissair-Manager Rolf Dobelli, er war gerade 35 geworden, eine einfache Frage: Was gefällt mir am besten an meinem Job? Er fand keine Antwort.

Also änderte er die Frage: Was gefällt mir überhaupt an meinem Job? Worauf er zu dem Schluss kam: Nichts Spezielles. Eigentlich gar nichts.

Dobelli setzte sich hin und schrieb zwei Sätze aufs Papier, die ihm gerade in den Sinn kamen und auf Anhieb einleuchtend und richtig erschienen: "Die meisten Menschen sind irgendwie und irgendwo in einen Beruf hineingefallen - wie auf einen dummen Scherz. Und nun finden sie ihn spannend oder nicht."

Das war das Ende von Rolf Dobellis Angestelltenkarriere. Er kündigte seinen Job als Chef einer Swissair-Tochter und gründete die Firma, von der er schon immer geträumt hatte: GetAbstract, ein Internetunternehmen, das Zusammenfassungen von Wirtschaftsbüchern vertreibt.

Und weil ihm nach den ersten beiden Sätzen noch zahlreiche weitere über die Welt der Manager einfielen, machte er einen Roman draus und dann einen zweiten und ist heute einer der Shootingstars der Schweizer Literaturszene.

So weit kann es kommen, wenn jemand sich die Frage erlaubt, wozu und wofür er eigentlich arbeitet. Warum das alles hier erzählt wird? Weil der Diogenes Verlag schon mehrere zehntausend Exemplare von Dobellis Debüt verkauft hat. Auch der zweite Roman entwickelt sich zum Bestseller.

Sollten sich also mehr Menschen, sollten sich Manager mit der Ahnung plagen, dass die Droge Karriere bei ihnen nicht mehr wirkt? Stellt sich der eine oder andere gar die Frage: Warum tue ich mir diesen Job bloß an?

Anlass zur Beunruhigung

Entscheider auf Sinnsuche - was zunächst befremdlich klingen mag, überrascht nicht wirklich in diesen Zeiten. Kaum einer, am wenigsten ein Vorstand, kann in der aktuellen Standortkrise mit Sicherheit sagen, wie lange er noch an Bord sein wird.

Immer neue Entlassungswellen, so erleben es tausende bei Karstadt, bei Opel, bei den Banken oder anderswo, machen den Wert jahrelanger Schufterei im Handumdrehen zunichte. Da kommt wenig Arbeitsfreude auf.

Bei Norbert Copray, Geschäftsführer der Frankfurter Fairness-Stiftung, klagen fast täglich Mittelmanager am Telefon über ein desolates Betriebsklima und den Verfall aller Werte im Kampf um den Arbeitsplatz. Copray: "Es möchte kaum einer nur für die Kohle arbeiten."

Psychologen sehen bereits Anlass zur Beunruhigung. Der Coach Hans-Georg Huber und der Personalentwickler Hans Metzger beraten seit Jahren Konzernmanager. "Zutiefst besorgt" sind beide über den Seelenzustand vieler hochrangiger Angestellter, denen ihr Job offenbar kaum noch Erfüllung zu geben vermag. "Beruflicher Erfolg und inneres Wohlbefinden", so Huber und Metzger, "driften im Alltag immer weiter auseinander."

Doch selbst Führungskräfte, deren Job nicht gefährdet erscheint und in deren Unternehmen es leidlich läuft, quält immer mal wieder der große Überdruss.

Weil der Job nur noch aus lähmender Routine besteht. Weil die Privilegien nicht mehr prickeln. Oder weil sich der Manager, wie Swissair-Mann Dobelli, eingestehen muss, dass ihn seine schöne Karriere mit allen Insignien des Erfolgs, mit dickem Gehalt, der Macht über tausende Mitarbeiter und First-Class-Flügen in alle Welt, letzten Endes nicht glücklich macht.

Wo ist Hilfe, wenn selbst ein stattliches Gehalt und ein Platz im Eckbüro den Blues nicht mehr besiegen können? Gibt es Wege aus der Sinnkrise?

Exerzitien gegen Überdruß

Mancher Manager wendet sich der Spiritualität zu. Hans Wielens, früher Chef der Bauspar-Tochter der Deutschen Bank, schart in der von ihm vor vier Jahren gegründeten "Zen-Akademie für Führungskräfte" Gleichgesinnte um sich.

Gemeinsam pilgert man zum Beispiel in den Benediktushof, eine ehemalige Klosteranlage nahe Würzburg, wo der Mönch und Zen-Lehrer Willigis Jäger zur stillen Einkehr einlädt.

Die Gäste schlafen in schlichten Doppelzimmern und essen vegetarisch, sie beziehen ihre Betten selbst und putzen eigenhändig die Gemeinschaftsklos.

In stundenlangen Meditationen in unbequemer Sitzhaltung bemühen sie sich, konzentriert-gedankenlos mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Oder sie lauschen Vorträgen von Menschen wie Paul Kohtes (59), Gründer der PR-Agentur Kohtes Klewes und selbst seit vielen Jahren Zen-Anhänger.

Bis vor zwei, drei Jahren sei er mit solchen Thesen ausgelacht worden, erzählt Kohtes. Zu groß war die Abweichung von der Norm des kühl-rationalen Unternehmers. Heute hören ihm Manager, Chefärzte, Unternehmer zu.

Kohtes wollte herunterkommen von der Managerkrankheit, "Dinge erledigen zu müssen statt sie zu tun". Der Weg nach innen hat ihn bereichert: "Ich bin gelassener geworden und kreativer und kann mein Leben intensiver genießen."

Das bayerische Kloster Andechs verdient seit Jahren gutes Geld mit Exerzitien für die vom Orientierungsverlust geplagte Führungsriege.

In Unternehmen wie DaimlerChrysler oder Volkswagen zählen Klosterseminare zur Reflexion des Berufsalltags zum Weiterbildungsangebot. Der "Kongress christlicher Führungskräfte" etwa, der im Januar 2005 zum vierten Mal stattfindet, verzeichnet schon jetzt 2200 Anmeldungen.

Der Wunsch nach Spuren

Auch Peter Barrenstein (54), Direktor bei der Unternehmensberatung McKinsey, ist bekennender Christ. Arbeit und Leben ließen sich nicht trennen, sagt der Topberater und Vorstand des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer.

Arbeit müsse eingebettet sein in einen Lebensentwurf. Wer am Ende auf sein Leben zurückblicke, frage sich doch nicht, wie viel mehr Stunden er seiner Firma hätte widmen können. Sondern: "Habe ich meine Fähigkeiten genutzt, um anderen zu helfen? War ich glücklich mit meiner Familie? Habe ich Spuren hinterlassen?"

Barrenstein hält es mit dem römischen Philosophen Seneca: Der habe es einmal als Irrtum bezeichnet, "dass der Tod vor einem lebt". Barrensteins Interpretation der Worte des antiken Denkers: "Alles, was wir gelebt haben, ist schon gestorben. Wir müssen jede Minute leben."

Feinsinnigkeiten wie diese gelten im Konzernalltag gemeinhin als exotisch. Das Erklettern der Karriereleiter erscheint vielen zumindest in den ersten Jahren als höchstes Daseinsziel; die Anpassung an von außen gesetzte, permanent wechselnde Umstände unter Verleugnung aller persönlichen Bedürfnisse als Königsweg dorthin.

Der Kern des Managerberufs sei das stete Bemühen um Selbstoptimierung, meint Augustinus Heinrich Graf Henckel von Donnersmarck, Pater und einst Vertrauter des legendären Deutsche-Bank-Chefs Alfred Herrhausen. Von einer "existenziellen Desorientierung" vieler Führungskräfte spricht der Jesuit und Coach Rupert Lay.

Schon die Sprache der Manager verrät die Hilflosigkeit, mit der sie den Sinn und Zweck ihres Standes zu deuten versuchen: Da werden "Strategien entworfen" und "Projekte abgewickelt", "Visionen verwirklicht" und "maßgeschneiderte Lösungen für Probleme geliefert". Wenn der Manager dient, dann dem "Shareholder". Wem das nicht reicht, der nimmt Zuflucht zu dem Trost, dass er eben für eine "große Marke" arbeitet.

Schmerzlich nur, dass mit dem Abflachen der Hierarchien der Lohn der Selbstverleugnung häufig ausbleibt. Der Aufstieg in die oberen Ränge bleibt den meisten versperrt. Die glamouröse Topkarriere mit Millionensalär und Luxusvilla ist ohnehin nur einer Hand voll Auserwählter vorbehalten.

Der Wegfall von Chancen

Nicht umsonst verbrämen Unternehmen den Wegfall der Aufstiegschancen mit dem Verweis auf Projektkarrieren und die Freuden der Rotation. Beides dient dem Ausbau der Fähigkeiten aufstrebender Talente, klar - aber es dient eben auch dazu, die vielen bei Laune zu halten, die nicht befördert werden.

Die Führungskräfte wüssten das längst, sagt das Heidelberger Marktforschungsinstitut Sinus Sociovision, das seit Jahrzehnten mit Hilfe der so genannten Sinus Milieus die Stimmung der Deutschen ermittelt. "Der Glaube, dass nach oben kommt, wer sich nur richtig anstrengt", so Sinus-Forscher Carsten Wippermann, "hat unter Managern in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen."

So sehen sich die Angestellten wie nie zuvor mit der Frage konfrontiert, wo Freude und Befriedigung im Arbeitsalltag denn herkommen sollen. Und wie man sie über lange Jahre erhält.

Rolf Eckrodt (62) federt in den Besprechungsraum der DaimlerChrysler-Konzernrepräsentanz in Berlin, wirft seinen Mantel über den nächsten Stuhl, lässt sich in einen der tiefen Ledersessel fallen und ist sofort mitten im Thema. Gut gelaunt erzählt der Mann mit dem Nussknackerkinn von seinem allerneuesten Job: Seit Januar verantwortet er als Aufsichtsratsvorsitzender die Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Dass er auch nach seinem Abgang bei DaimlerChrysler gefragt ist, schmeichelt ihm sichtbar.

Im Auftrag von DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp löschte der drahtige Manager jahrelang alle möglichen Brände im Stuttgarter Weltreich: Er leitete Mercedes-Benz do Brasil, sanierte den Bahn-Konstrukteur Adtranz, bemühte sich als Präsident bis April vorigen Jahres um die defizitäre Daimler-Beteiligung Mitsubishi Motors in Tokio.

Doch höchste Ehren hat er nie erhalten, im Konzernvorstand in Stuttgart sitzen andere. Quält das? Eckrodt winkt ab: "Ich bin mit mir im Reinen." Sein Berufsweg habe ihn auch so extrem bereichert: "Ich hatte schließlich die Möglichkeit, alle meine Talente einzubringen und weiterzuentwickeln."

Das fing schon in jungen Jahren an, als der Hand- und Fußballer sich in der Betriebssportgruppe engagierte und es bald zum höchsten ehrenamtlichen Sportfunktionär im Konzern brachte. In diesem Amt setzte er gleich noch eine Zeitschrift in die Welt und verfasste sämtliche Artikel selbst.

Die Zeichen neuer Reife

Später begann er Vorträge zu halten, er verbesserte seine Sprachkenntnisse und genoss auf seinen Auslandsmissionen die Zusammenarbeit mit Menschen aus aller Welt. "Es bringt nichts, im Berufsleben immer nur nach oben zu schauen. Der Weg ist das Ziel."

Dass verbissenes Bemühen um das eigene Vorankommen in der Regel nicht nur wenig erfolgversprechend, sondern auch nicht wirklich erfüllend ist, haben Wissenschaftler inzwischen sogar empirisch nachgewiesen.

Die Psychologin Tatjana Schnell von der Universität Trier forscht seit Jahren zu der Frage, unter welchen Bedingungen Menschen ihr Leben als gelungen empfinden: "Je mehr einer Verantwortung für andere übernimmt, je stärker er sich als Teil einer Gruppe begreift und je stärker er sein Leben in einen übergeordneten Zusammenhang einordnen kann", sagt Schnell, "desto sinnstiftender erscheint ihm seine Existenz."

Erkenntnisse, die am Anfang einer Berufslaufbahn nur wenigen Menschen kommen. Die eiserne Konzentration auf die Karriere ist ja auch notwendig, um überhaupt hineinzukommen in die Firmen mit den tollen Namen, sich dort zu halten und die Konkurrenz abzuhängen.

Spätestens in der Lebensmitte, wenn die beruflichen Ziele erreicht sind und die Anspannung abfällt, würden sich viele bewusst, dass das Leben noch andere Facetten habe, sagt Ursula Staudinger, die an der International University Bremen Entwicklungspsychologie lehrt.

An die Stelle des Zugewinns an Macht und Einfluss trete dann die Frage, was man der Welt weiterzugeben habe. In der Lebensverlaufsforschung gelte dieser Wunsch nach "Generativität" sogar als Zeichen menschlicher Reife, sagt Staudinger: "Wer den Blick nur auf die eigene Bedeutsamkeit richtet, entwickelt sich nicht weiter."

Wenn Manager Spuren hinterlassen wollen, engagieren sie sich zum Beispiel als Mentor. Andere entdecken den Wert der Familie. Wie etwa Christiane zu Salm (38).

Zu Salm führt den Privatfernsehkanal 9Live, ein unter halbwegs intelligenten Menschen als durchaus entbehrlich geltendes Programm. Der Sender verdient sein Geld mit sinnfreien Quizspielen, bei denen Anrufer etwa die Hauptstadt von Frankreich erraten müssen und für ihre telefonische Antwort beim Sender überteuerte Gebühren zahlen.

Die Bedeutung der Arbeit

Zu Salm macht nicht den Eindruck, als bereite ihr das Objekt ihrer Führungstätigkeit Kopfschmerzen. Schwungvoll schwärmt sie von der Möglichkeit, eigenverantwortlich zu handeln. Sie sei "Herzblutunternehmerin, dafür stehe ich morgens auf".

Vielleicht hat zu Salms Unbekümmertheit auch mit dem guten Gefühl zu tun, dass sie noch ein anderes Leben hat.

Seit August ist die Lebensgefährtin von Premiere-Chef Georg Kofler Mutter einer kleinen Tochter. Als Gastprofessorin an der Berliner Universität der Künste lehrt sie Medienmanagement. Und sie nutzt ihre Prominenz, um die amerikanische Non-Profit-Organisation "National Foundation for Teaching Entrepreneurship" nach Deutschland zu holen, die benachteiligten Jugendlichen Wege zum Unternehmertum eröffnen will.

Als Geschäftsführerin von 9Live kann Christiane zu Salm freier über ihren Berufsalltag bestimmen als Führungskräfte im mittleren Management. Zudem sitzt ihr Lebenspartner im Aufsichtsrat der Holdinggesellschaft Euvia Media.

Komfortabler geht es kaum.

Wer keine Möglichkeit hat, sich in oder neben seinem Berufsalltag persönliche Freiräume zu schaffen, ist deutlich schlechter dran. Viele Menschen ziehen sich in die innere Emigration zurück und machen Dienst nach Vorschrift.

Berater empfehlen Unternehmen deshalb, ihren Mitarbeitern Antworten auf drängende Fragen zu geben wie: Welche Bedeutung hat meine Arbeit hier in diesem Unternehmen? Warum soll ich mich ins Zeug legen?

Sobald es nicht unmittelbar um die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes gehe, also mehr als das materielle Überleben in Frage stehe, trügen Mitarbeiter diese Frage mit sich herum, meint zum Beispiel Bolko von Oetinger, Direktor des Strategieinstituts der Boston Consulting Group: "Jeder sucht in seiner Arbeit mehr als nur das Innehaben einer Funktion. Die Mitarbeiter möchten wissen, wie ihre Arbeit zu einem größeren Ganzen beiträgt."

Der Kampf gegen Gipfel

Mit dem Ziel bloßer Gewinnmaximierung sei es nicht getan. Die Parole vieler Vorstände, ihr Unternehmen müsse seine Wachstumsziele erfüllen, sei zwar richtig, aber auch eine gefährliche Vereinfachung. Die Frage sei doch: "Warum sollen wir wachsen? Was ist unsere Identität als Unternehmen, unser Daseinszweck, für den es sich zu kämpfen lohnt?"

Vielleicht kann die Suche nach der gemeinsamen Mission wirklich helfen, die trübe Tatsache zu bemänteln, dass viele Managerjobs, bei Licht betrachtet, wenig Erfüllendes zu bieten haben. Wer jahrelang als Controller Zahlenketten rechnet, wird nicht von Selbstverwirklichung reden - er verdient eben schlicht seinen Lebensunterhalt mit dem Job.

Eine Reihe von Unternehmen greifen deshalb zu einem anderen Mittel, um die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen. Puma, Faber, Otto und die Deutsche BP bieten Mitarbeitern die Möglichkeit, sich mit Unterstützung der Firma sozial zu engagieren.

Und wenn das alles nicht hilft? Wenn Manager die Arbeit partout als Bürde empfinden? Dann heißt es durchhalten. Dann geht es den Managern wie Sisyphos, dem mythischen Helden.

Die Götter verurteilten den Rebellen dazu, jeden Tag aufs Neue einen Felsblock den Berg hochzuwälzen. Immer wenn er den Stein mit Mühe auf die Kuppe des Berges geschoben hatte, rollte dieser zurück, und Sisyphos' absurde Quälerei begann von vorn.

Trotzdem sei Sisyphos glücklich, meinte der Philosoph Albert Camus, der den Mythos 1942 neu interpretiert hat. Sein Schicksal gehöre ihm. Der Fels sei seine Sache. "Der Kampf gegen Gipfel", schrieb der Franzose, "vermag ein Menschenherz auszufüllen."

Frei nach Camus: Wir müssen uns den Manager als einen glücklichen Menschen vorstellen.

Wo Manager Rat und Hilfe finden

Wo Manager Rat und Hilfe finden

Seriöse Seminare aus dem boomenden Markt für Spiritualität und Sinnsuche - und gute Bücher.

Viktor E. Frankl: "Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn".

Der weltberühmte Psychiater und Begründer der "Dritten Wiener Richtung" der Logotherapie und Existenzanalyse weist Wege aus der Orientierungslosigkeit der Moderne.

Piper 2004; 9,90 Euro.


Hans-Georg Huber, Hans Metzger: "Sinnvoll erfolgreich".

Ein Coach und ein Personalentwickler zeigen, wie Manager zu einem erfüllteren Berufsalltag finden.

rororo Verlag 2004; 14 Euro.


Alain de Botton: "Statusangst".

Der Schweizer Jungphilosoph erläutert unterhaltsam, warum der Mensch nach Macht und Reichtum drängt - und welche Ideen die Geistesgeschichte für jene bereithält, die leer ausgehen.

S. Fischer Verlag 2004; 19,90 Euro.


Kloster Andechs: Die "Andechser Exerzitien für Manager" bieten Führungskräften durch einen intensiven Mitvollzug des benediktinischen Lebensrhythmus die Gelegenheit, in Ruhe über sich nachzudenken.

www.andechs.de 


Benediktushof: Im "Zentrum für spirituelle Wege" können Interessierte Techniken der Kontemplation und der Zen-Meditation erlernen.

www.benediktushof-holzkirchen.de 


Werte, Wirtschaft, Weiterbildung: Der Münchener Jesuit und Diplomkaufmann Benno Kuppler bietet Managern und Unternehmen Gespräche und Seminare zu Fragen der Wirtschaftsethik, Unternehmenskultur und der Gestaltung des persönlichen Berufswegs.

www.we-wi-we.de 

Sinnsuche: "Rauschhaftes Glück ist selten"


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