Geldanlage Kleine Fonds, große Leistung

Kleine, unabhängige Firmen haben die Börsenkrise blendend gemeistert. Sie lassen viele Fonds etablierter Häuser ziemlich alt aussehen. Was machen die Branchenrebellen besser?
Von Ulrich Buchholtz

Viel mehr Champagner als gewöhnlich hat Tobias Klein an Silvester zwar nicht ausgeschenkt. "Schließlich waren ja Kinder anwesend." Doch Anlass zum Feiern hatte der Geldmanager allemal. Sein Europa Aktienfonds Ulm FP  beendete das Jahr 2004 als bester europäischer Aktienfonds der vergangenen fünf Jahre. "Die Urkunde von Standard & Poor's habe ich allerdings noch nicht bekommen", sagt der Fondsverwalter.

Klein lässt damit eine Legende der Investmentbranche hinter sich: den 14 Milliarden Euro schweren European Growth  des US-Investmentgiganten Fidelity, der in den vergangenen fünf Jahren stets besser abschnitt als das europäische Börsenbarometer MSCI Europe .

Die Leistung ist schon allein deshalb bemerkenswert, weil Klein nur auf die Hilfe von vier anderen Fondsmanagern und zwei Analysten zählen kann. Fidelity-Manager Graham Clapp dagegen schöpft aus dem Vollen: Das europäische Analyse- und Managementteam von Fidelity ist 83 Köpfe stark.

Der Wechsel an der Spitze der europäischen Fonds-Champions-League ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für den erst 39-jährigen Gründer der Frankfurter Investmentboutique First Private Investment Management. Er dokumentiert auch einen grundlegenden Wandel in der deutschen Fondsindustrie: Kleine, unabhängige Investmentboutiquen und Vermögensverwalter hängen die großen etablierten Asset-Manager ab.

Bei den global investierenden Portfolios haben die Kleinen die Giganten schon lange übertrumpft. "Sieben der zehn besten internationalen Aktienfonds der vergangenen fünf Jahre kommen aus kleinen, unabhängigen Häusern", beobachtet Min Sun, Geschäftsführer des Bad Homburger Analysehauses Feri Trust.

"Die kleinen Investmenthäuser haben von den schwierigen Märkten profitiert", analysiert Sun: "Sie konnten flexibler auf die Börsenschwäche reagieren als die großen." Und der Siegeszug der Boutiquen dürfte sich noch eine Weile fortsetzen. "Die starke Performance ist in den meisten Fällen das Ergebnis einer fundierten und konsequent durchgehaltenen Anlagestrategie", lobt Sun die unabhängigen Spezialisten.

Die Rosinenpicker

Für Anleger ist jedoch schwer zu erkennen, ob der Erfolg auf einer nachhaltigen Anlagestrategie oder nur auf einer aggressiven Spekulation basiert.

Die Fondsanalysten von Feri Trust haben deshalb die erfolgreichsten Produkte unabhängiger Vermögensverwalter und Investmentboutiquen herausgefiltert. manager magazin präsentiert die besten Anlagestrategen der vergangenen drei Jahre, die allesamt zudem noch Höchstnoten der qualitativen Fondsanalysten der Sauren Fonds-Research AG aus Köln vorweisen können.

Unter Deutschlands Privatanlegern hat sich das gute Gespür vieler Investmentboutiquen allerdings noch kaum herumgesprochen. "Ihr Marktanteil liegt bei etwa 2 bis 3 Prozent", schätzt Kai-Arne Jordan von der Huber Portfolio AG: "In den USA und in Großbritannien spielen die unabhängigen Verwalter bereits eine deutlich größere Rolle."

Dass sich die Boutiquen hier zu Lande noch nicht richtig durchgesetzt haben, hängt vor allem mit den Eigenheiten des deutschen Fondsvertriebs zusammen. Etwa drei Viertel der neuen Anlagegelder sammeln noch immer die deutschen Banken und Sparkassen ein - und die leiten die Mittel meist direkt in die Produkte aus dem eigenen Haus.

Selbst bei Geldhäusern, die von sich behaupten, auch Fonds der Konkurrenz zu verkaufen, kommen meist die etablierten Anbieter zum Zug. Nur die können sich teure Werbekampagnen überhaupt leisten. Viele der kleinen, unabhängigen Investmentläden kümmern sich dagegen vorwiegend um das Management der Anlegergelder.

So wie Manfred Piontke. Der Vorstand der FPM Frankfurt Performance Management AG  arbeitete zwölf Jahre lang als Analyst bei verschiedenen Investmentbanken und kündigte schließlich. Unter anderem, weil immer weniger Zeit für das eigentliche Research blieb. "Vor 15 Jahren beobachtete ein Analyst etwa 60 Firmen aus drei unterschiedlichen Branchen", erzählt der 43-Jährige: "Heute sind es noch sechs oder sieben aus einer Branche. Dafür muss dann eine Studie drei Wochen lang rund um den Globus präsentiert werden. Das macht keinen Spaß."

Der Analytiker

Vor vier Jahren gründete Piontke dann zusammen mit Martin Wirth die FPM. Seitdem machen die beiden wieder ausschließlich das, was sie am besten können: Stockpicking der alten Art. Mit ausgiebigen Unternehmenskontakten, einer tiefen Analyse der Geschäftsmodelle und mit einem klaren Urteil: kaufen oder meiden.

Für den Vertrieb der Fonds bleibt da kaum Zeit. Eine riesige Verkaufsmaschinerie kann sich die Firma mit ihren derzeit sechs fest angestellten Leuten nicht leisten. Dennoch konnte der FPM Stockpicker Germany angesichts einer blendenden Wertentwicklung sein Volumen seit Jahresbeginn 2004 von 26 auf 390 Millionen Euro vervielfachen.

Anfang Januar haben die FPM-Manager den Vertrieb des Fonds eingestellt. "Wir wollen schließlich auch weiterhin performance- und nicht volumenorientiert arbeiten", so die Begründung. "Gebrauchte" Anteile werden auf der Fondsplattform der Hamburger Börse gehandelt. Ab März soll ein neuer Fonds, der FPM Stockpicker Germany Small/Mid Caps, in Deutschland zugelassen werden.

So erfolgreich die Topboutiquen abschneiden, so unterschiedlich sind ihre Ansätze. Tobias Klein etwa stellt beim Europa Aktienfonds Ulm FP alle drei Monate das gesamte Portfolio auf den Prüfstand. "Die Vorauswahl aus den 600 europäischen Unternehmen unseres Universums übernimmt ein Computerprogramm", beschreibt der Wirtschaftsingenieur seine Methode.

Der Rechner filtert etwa 100 bis 150 Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 10 bis 12 und einem innerhalb der nächsten drei Jahre erwarteten jährlichen Gewinnwachstum von 7 Prozent aus der Datenbank heraus.

Im zweiten Schritt folgt der qualitative Test. Dabei stützt sich Klein in erster Linie auf die Analystenreports der großen Banken. Besuche in den Konzernzentralen haben Seltenheitswert. Widersprüchliches klärt er lieber am Telefon oder wartet ab, bis sich das Management zu seiner Fondsgesellschaft First Private  nach Frankfurt aufmacht.

Aus den übrig gebliebenen 50 bis 100 Kandidaten wählt der Manager dann 45 aus, die mit gleichem Gewicht im Portfolio landen. Früher gekaufte Aktien haben einen kleinen Bonus, um allzu hohe Kosten für das Umschichten zu vermeiden. Dennoch tauscht Klein das Portefeuille im Jahr mindestens einmal aus.

Der hohe Umschlag hat dem Fonds nicht geschadet. Klein hält stets die für ihn attraktivsten Werte - "unabhängig von möglichen Sympathien für bestimmte Werte, die sich auch bei Profis einschleichen können", wie er anmerkt.

Die Geduldigen

Dagegen schwören Winfried Walter (43) und seine drei Partner von der Kölner Vermögensverwaltung Albrech & Cie.  auf Beständigkeit - und das, obwohl beim Albrech & Cie Optiselect  ebenfalls nur Aktien mit günstigen Bewertungsrelationen eine Chance haben. Gerade einmal jeder dritte Wert fliegt auf Jahressicht aus dem Depot: "Einige Titel halten wir sogar schon seit dem Start des Fonds im Frühjahr 2000."

Entsprechend sorgfältig wählen die vier Partner die Aktien aus. Etwa die Hälfte des Kurses sollte durch den Buchwert, also die Substanz des Unternehmens, gedeckt sein, die andere Hälfte durch die Gewinne der nächsten sieben bis acht Jahre. Kandidaten für den Fonds müssen mindestens drei der Partner überzeugen. Klare Kursziele für Kauf und Verkauf sorgen für Disziplin.

Zusätzliche Erträge und Stabilität bringen Terminmarktgeschäfte. Die Optionen sorgen dafür, dass es in Schwächeperioden nicht ganz so steil abwärts geht. Der Preis dafür: Die Gewinne sind unter Umständen eingeschränkt. Bislang ist Walter damit gut gefahren. Aufwärtsbewegungen nahm der Fonds zu 95 Prozent mit, Abwärtsphasen dagegen nur zu 63 Prozent.

Von solchen Werten kann Wolfgang Mayr derzeit nur träumen. Während der Münchener Vermögensverwalter mit seinem WM Aktien Global UI-Fonds  im Drei-Jahres-Vergleich die Rangliste der internationalen Aktienfonds anführt, findet er sich seit Januar 2004 zeitweise auf einem der hinteren Ränge wieder.

"Das Modell, nach dem wir die Aktien auswählen, setzt klare Entscheidungsmuster der übrigen Kapitalmarktakteure voraus", erklärt der 39-Jährige den Rückschlag. In diesem Jahr sind die Anleger jedoch so verunsichert, dass es immer wieder zu abrupten Trendwenden kam. Dies führte zu hohen Verlusten bei asiatischen Aktien, Rohstofftiteln und Technologiewerten.

Der Diplomkaufmann, der sein Handwerk in der Vermögensverwaltung des Flugzeugerben Silvius Dornier gelernt hat, kennt die Tücken seines Modells: "Es liefert von Zeit zu Zeit eine deutliche Underperformance."

Der Pragmatiker

Über solche Probleme quantitativ orientierter Fondsmanager kann Peter Huber nur schmunzeln. Der 54-Jährige hat in 36 Jahren verinnerlicht, dass einfache Ansätze meist auch die besten sind.

Der Manager des DG Lux Multi Manager Starpoint  hält sich lieber an ein Gleichnis, dass André Kostolany gern von sich gab. Der faire Wert einer Aktie und ihr Börsenkurs verhielten sich wie ein Herr und sein Hund, pflegte der Börsen-Großmeister zu erzählen.

Der Hund - der Börsenkurs - läuft mal vor dem Herrn - dem fairen Wert - und mal hinter ihm. "Aber der Hund kommt immer wieder zurück", weiß Hundebesitzer Huber aus eigener Erfahrung.

Deshalb beschränkt sich Huber darauf herauszufinden, ob die Kurse dem fairen Wert eines Unternehmens vorauslaufen oder hinterherhinken. Im ersten Fall steigt er aus, im zweiten kauft er. Das Diffizile dabei ist, den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

"Keiner weiß, wie tief Aktienkurse fallen", sagt Huber: "Die Kunst liegt darin, sein ganzes Geld nicht auf einmal zu investieren. Sie müssen frühzeitig kaufen, aber immer noch so viel Kapital übrig behalten, dass sie flexibel bleiben und einen überraschenden Absturz überstehen."

Hubers Starpoint-Fonds ist das beste Beispiel, dass eine solche Strategie nicht nur bei einzelnen unterbewerteten Aktien, sondern auch in einem schwierigen Börsenumfeld funktioniert. Ende Juli 2000 am Beginn der großen Baisse gestartet, federte Huber die zwischenzeitlichen Kursrückschläge ab und führte sein Portefeuille bereits Ende 2003 wieder in die Gewinnzone.

Da notierten die Indizes noch bei einem Minus von mehr als 40 Prozent. Erfahrung gehört natürlich dazu, meint der Fondsmanager: "Ich habe schließlich die Ölkrise der 70er Jahre und den Crash von 1987 leidvoll erfahren."

Ähnlich wie Peter Huber versucht auch Klaus-Dieter Wild aus der Vergangenheit zu lernen. Doch während Huber sich auf Gedächtnis und Intuition verlässt, setzt Wild auf intelligente Software - so genannte neuronale Netze. Als Student entdeckte der Mathematiker und Volkswirt in den 70er Jahren die künstliche Intelligenz - und die Faszination hat ihn seither nicht losgelassen.

Die Computerfreaks

"Ich habe damals noch Lochkarten zum Rechenzentrum getragen", erinnert sich der 52-Jährige, der heute den PEH Empire  berät, einen der besten deutschen Mischfonds. Als Anfang der 90er Jahre die ersten PC genügend Rechenleistung boten, machte Wild sich selbstständig und suchte weiter nach Möglichkeiten, durch selbst lernende Computerprogramme bessere Anlageentscheidungen zu treffen.

Inzwischen hat Wild sieben neuronale Netze für Kapitalmarktprognosen entwickelt, die er untereinander vernetzt, wenn er sich auf die Suche nach neuen Investments macht: "Meine Simulationen filtern die Länder mit den besten Chancen heraus." Zusätzlich beurteilen sie die Aussichten für Anleihen. In vier weiteren Analyseschritten werden diese Entscheidungen überprüft und passende Titel ausgewählt.

Die jährliche Rendite des PEH Empire von gut 10 Prozent auf Sicht von drei Jahren zeigt, dass die Maschinen allmählich mit der Hirnleistung menschlicher Fondsmanager mithalten können. Ersetzen werden sie Leute wie Huber oder Piontke aber vermutlich nie - Intuition und Fantasie lassen sich eben nicht auf Festplatten simulieren.

Und noch etwas wird ein Computer nie hinbekommen - Leidenschaft. So unterschiedlich Manager wie Klein, Piontke, Walter, Huber, Mayr und Wild auch sind, die Börse hat sie irgendwann gepackt und nicht mehr losgelassen. Piontke etwa kaufte seine ersten Aktien 1973 - mit zwölf Jahren vom Konfirmationsgeld.

Wolfgang Mayr flog während der Semesterferien in die USA, um sich durch die neueste Kapitalmarktliteratur zu fressen. Winfried Walter versorgte Kommilitonen aus vermögenden Familien mit Tipps und ließ sich an den Gewinnen beteiligen. Und Peter Huber sagt von sich: "Ich werde mich noch als 80-Jähriger an der Börse herumtreiben."

Eines aber sollten Anleger nicht vergessen: Jeder der sechs hatte in der Vergangenheit seine Schwächephase. Ihre volle Stärke spielen die Individualisten daher erst dann aus, wenn die Fonds in einem Depot gebündelt werden und der Durchhänger eines Managers durch die Siegesserie eines anderen ausgeglichen wird. In diesem Fall bekommen die Anleger beides: menschliche Intuition und die Zuverlässigkeit der Maschine.

Die besten Fonds

Das Bad Homburger Analysehaus Feri Trust hat für manager magazin die besten Investmentfonds unabhängiger Manager herausgefiltert. Die besten Fonds, gemessen an der Wertentwicklung der vergangenen drei Jahre, sind: WM Aktien Global UI  (Rang 1 in der Kategorie "Aktien weltweit", WKN 979075), Europa Aktien Ulm FP  (Rang 1 in der Kategorie "Aktien Europa Blue Chips", WKN 979583), Wanger European Smaller Companies (Rang 1 in der Kategorie "Aktien Europa Mid/Small Caps", WKN 632577), FPM Stockpicker Germany  (Rang 1 in der Kategorie "Aktien Deutschland", WKN 603328), PEH Empire  (Rang 1 in der Kategorie "Mischfonds flexibel", WKN 988006) und FI Alpha Renten Global  (Rang 1 in der Kategorie "Mischfonds konservativ", WKN 974515).

Triumphzug durch die Depots: Welche unabhängigen Fondsmanager in den vergangenen Jahren die besten Ergebnisse erwirtschafteten
Rang Fonds ISIN1 Rendite2 Bewertung Volumen (in Mio. Euro)
1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre
Aktien weltweit
1 WM Aktien Global UI (Kurswerte anzeigen) 11,0 13,2 - - 194
2 DG Lux Multi Manager Starpoint (Kurswerte anzeigen) 13,8 9,6 - - 69
3 Albrech & Cie Optiselect Thes. (Kurswerte anzeigen) 10,5 8,9 - - 70
4 Acatis Aktien Global UI (Kurswerte anzeigen) 14,8 8,9 5,7 (A) 93
5 Lingohr-Systematic-BB-Invest (Kurswerte anzeigen) 20,6 6,9 4,1 (A) 327
6 M&W Invest: M&W Capital (Kurswerte anzeigen) 12,8 5,8 - - 17
7 PEH Universal Value Strategie (Kurswerte anzeigen) 8,2 5,0 3,8 - 20
8 Global Advantage Major Markets High Value (Kurswerte anzeigen) 24,1 3,8 7,2 (A) 22
9 FMM Fonds (Kurswerte anzeigen) 21,6 3,3 4,3 (A) 71
10 Tweedy Brown International Value (Kurswerte anzeigen) 18,7 1,4 4,1 (A) 29
MSCI World Index 10,5 -4,0 -4,2
Durchschnitt aller Fonds 6,7 -5,1 -6,2
Aktien Europa Blue Chips
1 Europa Aktien ULM FP (Kurswerte anzeigen) 23,8 12,9 7,9 (A) 453
2 MPC Competence-Europa Methodik AMI A (Kurswerte anzeigen) 15,7 3,9 0,2 (A) 19
3 Oyster European Opportunities (Kurswerte anzeigen) 23,2 1,5 4,2 (A) 332
MSCI Europe 18,3 -1,1 -2,3
Durchschnitt aller Fonds 13,3 -3,7 -4,5
Aktien Europa Mid/Small Caps
1 Wanger European Smaller Companies - 22,8 10,3 9,9 (B) 109
MSCI Europe Small Cap 19,7 7,6 2,2
Durchschnitt aller Fonds 17,7 1,0 -5,3
Aktien Deutschland
1 FPM Stockpicker Germany (Kurswerte anzeigen) 27,7 16,9 - - 154
2 Morgen Portfolio Universal (Kurswerte anzeigen) 9,4 5,0 11,6 (A) 52
3 Warburg Daxtrend (Kurswerte anzeigen) 14,0 1,6 1,4 (A) 73
Dax 30 19,5 -3,3 -5,4
Durchschnitt aller Fonds 16,0 -2,8 -5,4
Mischfonds flexibel
1 PEH Empire (Kurswerte anzeigen) 8,7 10,2 3,7 - 28
2 Plutos International (Kurswerte anzeigen) 9,4 8,5 - - 35
3 Oyster Diversified (Kurswerte anzeigen) 4,0 2,1 4,8 - 179
4 MC International (Kurswerte anzeigen) 5,2 1,9 2,2 - 27
Index für flexible Mischfonds3 5,4 -1,7 0,0
Durchschnitt aller Fonds 4,9 -1,1 -1,4
Mischfonds konservativ
1 FI Alpha Renten Global (Kurswerte anzeigen) 8,9 3,7 5,2 - 23
Index für konservative Mischfonds4 3,5 -1 1,5
Durchschnitt aller Fonds 3,5 1,0 1,9
1) Internationale Wertpapierkodierung; 2) In Prozent pro Jahr per 30.9.2004; 3) 50 Prozent MSCI World, 50 Prozent Citigroup World Government Bond Index; 4) 30 Prozent MSCI World, 70 Prozent Citigroup World Government Bond Index; Stand: 09/2004. Quelle: Feri Trust

Auf dem Prüfstand

Methode

Auf dem Prüfstand

Wie Feri Trust die Fonds bewertet

Die Auswahl: Das Bad Homburger Analysehaus Feri Trust hat für manager magazin die besten Fonds unabhängiger Boutiquen und Vermögensverwalter nach folgenden Kriterien herausgefiltert: Die Portfolios sollten mindestens drei Jahre auf dem Markt sein, ein Volumen von mindestens 15 Millionen Euro aufweisen, und sie sollten, sofern sie bereits geratet wurden, die Note B oder besser haben. Die Bewertung basiert auf zwei Faktoren:

Rendite-Indikator: Drei Kennzahlen fließen ein:

  1. Performance: War der Fonds im Jahresvergleich besser als der Index und die Konkurrenz?


  2. Schwankungen: Verlor der Fonds in Schwächephasen stärker, als er bei Aufwärtsbewegungen gewann?


  3. Stabilität: Wie oft war der Fonds in einem Dreimonatszeitraum besser als der Index oder die Konkurrenz?
Risiko-Indikator: Auch hier gehen drei Kennzahlen in die Bewertung ein:

  1. Timing-Risiken. Wie stark schwankt die Fondsperformance?


  2. Verlustrisiko: Wie wahrscheinlich war ein Verlustmonat im Beobachtungszeitraum? Verlor der Fonds stärker als der Index?


  3. Managementrisiko: Ging das Management Risiken ein, indem es von der Zusammensetzung des relevanten Index abwich?
In jeder Kennzahlengruppe vergeben die Feri-Experten Punkte. Am Ende entsteht eine Einteilung der Fonds in fünf Klassen: (A) = sehr gut, (B) = gut, (C) = durchschnittlich, (D) = unterdurchschnittlich, (E) = schwach. Sortiert sind die Fonds nach ihrer durchschnittlichen jährlichen Wertentwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren.

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