Wettbewerb CEO of the Future gesucht

Dass einer das Zeug zum Chef hat, kann er einfach behaupten - oder er kann es beweisen. Beim Planspiel "CEO of the Future 2004" von manager magazin und McKinsey lässt sich Erfolg klar messen: Je stärker Aktienkurs und Unternehmenswert steigen, desto besser wird die Firma geführt.
Von Claus G. Schmalholz

Der Wettbewerb: Die Spielaufgabe besteht darin, als Leiter des virtuellen Unternehmens CardioChem ein bahnbrechendes neues Medikament zur Vermeidung von Herzinfarkten auf den Markt zu bringen. Als Hauptpreise locken von McKinsey gesponserte Karrieretrainings im Wert von 8000, 4000 und 2000 Euro.

Die Regeln: Jeder Interessierte kann die kostenlose CD anfordern. In der ersten Runde geht es darum, das neue Medikament als echten Kassenschlager zu vermarkten. Je besser sich der Teilnehmer schlägt, desto höher klettert er auf der Spielrangliste, die auf der Homepage des Wettbewerbs unter www.future-ceo.de  geführt wird.

Die zweite Runde richtet sich vor allem an Studenten und Berufseinsteiger. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 22 Jahre, das Höchstalter 32 Jahre.

Für den Einzug in diese zweite Runde müssen sich die Chefs in spe zusätzlich qualifizieren. Der CardioChem-Aktienkurs geht mit 25 Prozent in die Wertung ein, ebenso viel zählt die Qualität der schriftlich formulierten Unternehmensstrategie. Entscheidend ist jedoch der aussagekräftige Lebenslauf, der über die Homepage hochgeladen oder per Post eingesandt werden kann (Einsendeschluss ist der 30. Dezember 2004).

Die Jury: Die 20 überzeugendsten Kandidaten werden zu einem zweitägigen Workshop eingeladen, der am 26. und 27. Februar 2005 in Kitzbühel stattfindet. Sie müssen dort in diversen Tests ihre Managementfähigkeiten unter Beweis stellen und eine hochkarätige Jury aus Managern und Topberatern mit ihrem Auftreten überzeugen. Die drei Gewinner erhalten die McKinsey-Trainings.

Die Sieger: Welche Impulse die Trainings der persönlichen Entwicklung geben können, zeigt der Werdegang der Sieger der beiden bisherigen Wettbewerbe. Simon Peter (26) und Christoph Hamann (25), die beide in Witten/Herdecke studieren, investierten ihr Preisgeld in Kurse an der US-Eliteuniversität Harvard. Ihre Diplomarbeit schrieben sie gemeinsam.

"Ein von McKinsey-Chef Jürgen Kluge vermittelter Kontakt zum MIT in Boston war uns eine große Hilfe, weil sich daraus viele weitere Kontakte ergaben", sagt Hamann. Die beiden Planspielsieger der Jahre 2000 und 2002 beschäftigten sich mit der Zusammenarbeit vieler Freiwilliger über das Internet. Das Ergebnis präsentieren sie unter www.nanocompetition.org .

"CEO of the Future": CD hier bestellen und mitspielen 

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