Mittwoch, 18. September 2019

Chronographen Die Uhr-Macher

3. Teil: Patriarch, Statthalter und Feinwerker

Der Patriarch: Philippe Stern (64) ist Eigentümer in dritter Generation und seit 25 Jahren Chef von Patek Philippe, der letzten unabhängigen Schweizer Uhrenmanufaktur. Das Unternehmen führt er nach eisernen kaufmännischen Regeln: keine Kredite, keine Banken, alle Investitionen müssen vorher verdient worden sein. Stern: "An dem Tag, an dem du Finanzprobleme hast, bist du deine Unabhängigkeit los."

Der Jahreskalender "Ref. 5035" , ein Modell von klassischer Schlichtheit und hoher Komplikation aus Philippe Sterns Manufaktur Patek Philippe , zeigt außer der Uhrzeit Datum, Wochentag und Monat an.  Philippe Stern (64) ist Eigentümer in dritter Generation und seit 25 Jahren Chef von Patek Philippe , der letzten unabhängigen Schweizer Uhrenmanufaktur. Diese führt er nach eisernen kaufmännischen Regeln: keine Kredite, keine Banken, alle Investitionen müssen vorher verdient worden sein. Stern: "An dem Tag, an dem du Finanzprobleme hast, bist du deine Unabhängigkeit los."


Der Statthalter: Der gelernte Versicherungskaufmann Robert Jaeger (57) vertritt seit 1979 die deutschen Geschäfte des Schweizer Herstellers Maurice Lacroix, für den er alljährlich auch eine Pferdesporttrophäe in Baden-Baden vergibt. Jaeger: "Zifferblatt und Gehäuse ergänzen sich durch stimmige Gestaltung."

Der gelernte Versicherungskaufmann Robert Jaeger (57) vertritt seit 1979 die deutschen Geschäfte des Schweizer Herstellers Maurice Lacroix , für den er alljährlich auch eine Pferdesporttrophäe in Baden-Baden vergibt. Jaeger: "Zifferblatt und Gehäuse ergänzen sich durch stimmige Gestaltung." Beim Modell "Masterpiece Phase de Lune" , hier in Tonneau-For, aus Robert Jaegers Haus Maurice Lacroix zeigt ein auf der Mittelachse laufender Pfeil das Datum auf einem großen weißen Ring an, der die Mondphase umschließt.


Der Feinwerker: Hartmut Knothe (59), Ingenieur für Feinwerktechnik, hatte bereits zu DDR-Zeiten führende Positionen in der Glashütter Uhrenindustrie inne. 1991 rückte er zum Betriebsleiter und Prokuristen der wiedergegründeten Manufaktur A. Lange & Söhne auf, deren Geschicke er heute als CEO lenkt. Knothe: "Es ist wichtig, dass eine Uhrenmarke nicht jedem Trend folgt."

Mit der "Langematik Perpetual" glückte den von Hartmut Knothe geführten Uhrmachern A. Lange & Söhne im sächsischen Glashütte der erste ewige Kalender des Traditionshauses für das Handgelenk.  Hartmut Knothe (59), Ingenieur für Feinwerktechnik, hatte bereits zu DDR-Zeiten führende Positionen in der Glashütter Uhrenindustrie inne. 1991 rückte er zum Betriebsleiter und Prokuristen der wiedergegründeten Manufaktur A. Lange & Söhne auf, deren Geschicke er heute als CEO lenkt. Knothe: "Es ist wichtig, dass eine Uhrenmarke nicht jedem Trend folgt."



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