Technologietreiber Beispiel 1: Nanotechnik

Wahre Wunder sollen die winzigen Nanopartikel bewirken ­ etwa als Beschichtung für Brillengläser oder Fensterscheiben.

Prinzip:

Nanoteilchen sind Partikel in der Größenordnung von milliardstel Metern. Sie werden in ultradünnen Schichten auf Materialien aufgetragen oder durch neue Verfahren miteinander verschmolzen, verbacken oder chemisch verbunden. So erhalten Produkte bislang ungekannte Eigenschaften.

Anwendung im Auto:

  • Korrosionsgeschützte und kratzfeste Oberflächen;
  • Wasser abweisende Windschutzscheiben; sie machen Scheibenwischer überflüssig.
Übertragungsmöglichkeiten:
  • Als Korrosionsschutz für alle metallischen Oberflächen;
  • als Beschichtung für Brillengläser oder für optische Linsen, etwa in Messgeräten, die weder beschädigt werden noch beschlagen dürfen;
  • für Fensterscheiben, die sehr viel seltener gereinigt werden müssen;
  • Nanotubes, also Röhrchen im Nanomaßstab, sollen Flachbildschirme revolutionieren;
  • Nanokeramiken als Zünder für Ölheizungen benötigen keine Hochspannung und müssen daher, anders als die bisherigen Konstruktionen, nicht funkentstört werden;
  • Antihaftbeschichtungen machen Sanitärkeramik weniger schmutzempfindlich.
Zeitbedarf:
Etliche Jahre. Erste Produkte der nanotechnischen Unternehmen sind zwar bereits auf dem Markt. Noch sind die Nanoprodukte allerdings meist zu teuer für die Massenanwendung.

Unternehmen:
Nanogate, Nanofocus, Nano Tech Coatings, Nano-Solutions, Nano-X.

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