Immobilien Niederlande

Seit Jahren wächst die niederländische Wirtschaft so stabil wie kaum eine andere in Europa. Das macht sich besonders auf dem Immobilienmarkt bemerkbar.

Obwohl in Amsterdam, Utrecht, Rotterdam und Den Haag allein im vergangenen Jahr über 450.000 Quadratmeter Büroraum gebaut wurden, ist die Nachfrage noch immer größer als das Angebot.

Experten erwarten, dass in Spitzenlagen Mieten und Preise weiter steigen. Wer sich etwa an einem Fonds in Rotterdam oder Den Haag beteiligt, kann mit Renditen zwischen 7 und 8 Prozent rechnen. Und die fließen fast ohne Steuerabschlag.

Grundlage für die Berechnung der Steuerschuld sind nicht die Ausschüttungen des Fonds. Der niederländische Fiskus unterstellt vielmehr pauschal, dass der Anleger eine Rendite von 4 Prozent erzielt. Diese Einkünfte müssen zu einem Satz von 30 Prozent versteuert werden.

Beispiel: Bei einer Investition von 100.000 Mark nehmen die niederländischen Steuerbehörden Einkünfte von 4000 Mark an. Darauf werden Steuern von 1200 Mark fällig. Hinzu kommt: Der Verkaufserlös der Immobilie ist steuerfrei. Wertzuwächse kommen den Anlegern voll zugute.

Jonas Hetzer

Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.