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Abgefahren: Das Greyp G6 kostet ab 6500 Euro
Abgefahren: Das Greyp G6 kostet ab 6500 Euro

Luxusfahrrad Greyp G6 Das ultimative E-Bike

Fahrradhändler und Drahteselbauer gehören zu den Krisengewinnern. Einen neuen Maßstab in Sachen Elektro setzt ein Zweirad aus Kroatien - aus der Schmiede von E-Auto-Ikone Mate Rimac.
Von Uschka Pittroff aus manager magazin 10/2020

Autofreie Innenstädte, Pop-up-Lines für Fahrräder – der Verkehrsadel fährt neuerdings Radl. Das Königsmodell: das Greyp G6. Die Akkukapazität ist außerordentlich, die Zugkraft des E-Antriebs ebenso: Der Mann, der das Luxusvelo erfunden hat und baut, sieht sich als E-Voluzzer und versteht sich wie Elon "Tesla" Musk auf große Worte und Gesten.

Denn eigentlich produziert Mate Rimacs (32) Firma Rimac Automobili PS-Monster, die ihre Kraft aus leisen Elektromotoren schöpfen, sogenannte Hypercars. Da gibt es Boliden mit 1900 PS, die in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen sollen. Spitzengeschwindigkeit: 412 km/h. Rimac sagt: "Mit den Supercars zeigen wir, was wir können. Und verkaufen dann die Technologie."

E-Voluzzer: Mate Rimac kann Showbühne

E-Voluzzer: Mate Rimac kann Showbühne

Foto: dpa Picture-Alliance / Dalibor Urukalovic / picture alliance / PIXSELL

Zu den Kunden gehört unter anderem Porsche. Dass der kroatische Ingenieur eher groß denkt, zeigt die Personalausstattung seiner Firmen: Er beschäftigt allein rund 70 Mitarbeiter bei Greyp, davon 30 als Ingenieure und Entwickler samt Blockchainmanager.

Das Herzstück seines Superradls ist dann auch nicht das Tretlager, sondern ein CIM (Central Intelligence Module).

Im Cockpit vernetzt es zahlreiche Sensoren mit dem Motor. Als Steuerungszentrale fungiert eine Smartphone-App für Navigation, Leistungs- und Fahrdatenanzeige, Kameradarstellung und Reichweitenberechnung. Das Greyp G6 ist in drei Größen (S, M, L) und in drei Modellvarianten erhältlich, die zwischen royalen 6500 und 7500 Euro kosten. Leichter Carbonrahmen und Diebstahlsicherung, natürlich via App, inklusive.

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