Acer Ferrari 3000 Schumi auf dem Schreibtisch

Ein Notebook, das nicht nur optisch aus der Masse hervorsticht, ist das Acer Ferrari 3000. Richtig vermutet: der Name ist Programm, denn den Deckel und die Gehäuseseiten ziert genau der rote Farbton in metallic, in dem auch die Rennboliden des derzeitigen Formel-1-Weltmeisters ihre Runden drehen.
Von Thomas Jungbluth

Hamburg - Das "Cavallino Rampante", das Logo mit dem "Ferrari-Rappen" unten rechts, weist das Notebook als ein Produkt mit dem offiziellen OK des Schumi-Rennstalls aus. Das wundert nicht, schließlich gehört Acer zu den Sponsoren der Maranello-Flitzer und liefert auch sonst die Elektronik, die Michael Schumacher zum Sieg verhilft.

Die inneren Werte des Ferrari 3000 zeugen ebenfalls von der Verbundenheit zur schnellen Technik. Allerdings setzt Acer nicht auf die aktuelle Intel-Technologie "Centrino", sondern benutzt als Motor einen AMD Athlon XP-M-2500. Auch der ist auf die mobile Nutzung hin optimiert und - wie die Bezeichnung schon ahnen lässt - auf die gute Zusammenarbeit mit Windows XP.

Der Prozessor greift auf 512 Megabyte Arbeitsspeicher zu und muss sich die nicht - wie bei preiswerteren "Henkelmännern" üblich - mit der Grafik-Elektronik teilen. Stattdessen kommt der aktuelle 3D-Chip Mobility Radeon von ATI zum Zuge, und dem stehen eigene 128 Megabyte RAM zur Verfügung.

Üppige Festplatte mit 60 Gigabyte

Die Anzeige erfolgt in 1400 x 1024 Bildpunkten auf dem 15-Zoll-Bildschirm. So können mit dem Ferrari 3000 auch anspruchsvollere Grafikanwendungen gefahren werden.

Betriebssystem, Programme und Daten nimmt eine 60-Gigabyte-Festplatte auf - für ein Notebook ist das üppig. Zur Verbindung mit der Außenwelt funkt das Ferrari 3000 via Wireless-LAN-Adapter mit schnellen 54 Megabit oder über Bluetooth. Ein 4-in-1-Kartenleser nimmt die wichtigsten Speichermodule auf.

Abgerundet wird das Rennpaket durch einen DVD-Multibrenner, der alle aktuellen Formate lesen und schreiben kann. Schreiben können mit dem Notebook auch die Anwender sehr gut, denn die Tastatur ist ergonomisch gebogen.

Schönes Outfit, gute Ausstattung und mit knapp 2000 Euro nicht allzu teuer - das Acer Ferrari 3000 bietet also die besten Voraussetzungen für einen schnellen Start ins Arbeitsleben. Natürlich ist dem Anwender nicht zu wünschen, dass der rote Flitzer Defekte zeigt, aber wie die letzte Erhebung der Fachzeitschrift "c't" zeigt, bietet Acer für seine Notebooks auch einen schnellen und kompetenten Boxenstopp.

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