Tragbare Videoplayer Cinema to go

Sie sind klein, sehen aus wie Organizer und liegen gut in der Hand. Die neue Generation der kleinen digitalen Jukeboxes kann nicht nur stundenlang Songs abspielen, sondern auch Filme speichern und zeigen.

Berlin - Wenn einer eine Reise tut ..., dann will er auf Musik und Video nicht verzichten. Hatte das Handy einst der Mobilität und Überall-Kommunikation den entsprechenden Schwung gegeben, setzt die Entertainmentbranche mittlerweile auf den Ausbau mobiler Geräte. Spätestes mit UMTS wünscht sich die Mobilfunkbranche, dass die Kunden Filme und Musik gnadenlos aus dem Internet auf ihr Handy downloaden - egal wo, egal wann.

Genau um die Mobilität geht es auch den Herstellern wie beispielsweise Thomson, Archos und JVC. Auf der IFA präsentierten sie ihre portablen Video- und Musikplayer. Der Lycra PDP 2860 von Thomson  beispielsweise nimmt alles mit: Musik, Fotos, Filme, Word- und Excel-Dateien.

Die Festplatte ist 20 GB groß - Platz genug für 600 Stunden Musik (MP3PRO), 80 Stunden Film und circa 100.000 JPEG-Bilder, beschreibt das Unternehmen seine neueste Entwicklung. Der Taschencomputer 2860 hat analoge Audio-, Video-Eingänge, per USB ist auch für den Anschluss an den Fernseher gesorgt und ein Steckplatz für Compact-Flashspeicherkarten ist ebenfalls vorhanden. Kostenpunkt circa 700 Euro.

40-GB-Festplatte für 80 Stunden Videos

Auch das französische Unternehmen Archos zeigte ebenfalls seine portablen Musik- und Filmplayer. Neuestes Gerät ist der Archos AV 340. Der MP3- und MP4-Player bietet eine 40-GB-Festplatte, Platz für 80 Stunden Videos und 400.000 digitale Fotos.

Das Handheld-große Gerät kann an den Fernseher, PC und Mac angeschlossen werden. Filmaufnahmen sind kein Problem, eine Verbindung zum Fernseher oder DVD-Player ist leicht herzustellen. Zu haben ist der Cinema-Player für rund 900 Euro.

Einsteiger: JVC MP-PV 331

Einsteiger: JVC MP-PV 331

Mobiler DVD-Player: Panasonic DVD-LS 5

Mobiler DVD-Player: Panasonic DVD-LS 5

Der Franzose: Archos AV 340

Der Franzose: Archos AV 340


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Dass die Hersteller von Taschencomputern diese Entwicklung vorantreiben, um nicht später einmal gegenüber den Mobiltelefonen an Boden zu verlieren, überrascht nicht. Ganz neu in den Markt steigt beispielsweise das Unternehmen JVC ein. Zur IFA stellte der Konzern seinen Audio- und Video-Player MP-PV 331 vor.

JVC mit Betriebssystem Windows Mobile 2003

Er nutzt das Betriebssystem Windows Mobile 2003 und ist mit den üblichen Pocket-PC-Funktionen ausgerüstet. Der Player unterstützt die Formate MP3, MPEG-4 und WAV und er verfügt über Wireless LAN. Im Zusammenspiel mit einer DVD-Videokamera von JVC kann das Taschengerät auch Videos aufnehmen. Der MP-PV 331 kostet fast 700 Euro.

Bei diesem Wettbewerb haben es die Hersteller mobiler DVD-Player etwas schwieriger, dem Taschenformat etwas entgegenzusetzen. Zudem droht auch noch die Konkurrenz vom Notebook.

Um portable DVD-Player sorgt sich zum Beispiel Panasonic. Das Unternehmen hat den DVD-Porti DVD-LS 5 auf den Markt gebracht. Für rund 800 Euro kann der Player die Formate DVD-Video, DVD-RAM, DVD-R, DVD-RW und DVD+RW abspielen.

Das etwas größere Display besticht dabei gegenüber den Handheld-großen Geräten. Auch bietet sich der portable Spezialist als komfortabler DVD-Player für das heimische Wohnzimmer an: Er hat eine Fernbedienung.

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