Handy-Technik Einlass per Fingerabdruck

Wie läßt sich auf dem hart umkämpften Handy-Markt noch Geld verdienen? Der japanische Mobilfunkkonzern NTT Docomo glaubt: Mit dem Einbau von Sensoren, die das Telefon mittels Fingerabdruck aktivieren.

Tokio - Nun soll die biometrische Identifizierungstechnik auch in der Handy-Branche Verwendung finden. Der japanische Mobilfunkkonzern NTT Docomo will auf diesen Feld Vorreiter sein und liefert in diesen Tagen erste Geräte aus - allerdings erstmal nur im Land der aufgehenden Sonne.

Statt mit der üblichen Pin-Nummer schalten die Mobiltelefonierer ihr Gerät künftig mit ihrem Fingerabdruck ein. Takeshi Natsuno, Docomo-Konzernmanager und Chef des mobilen Internetdienstes I-Mode, hat in Tokio die neuen Mobiltelefone von Sharp, Fujitsu und Mitsubishi vorgestellt. Weiterer Pluspunkt der Geräte: Die Auflösung der in das Gerät integrierten Kameras soll auf das Vierfache des bisherigen Niveaus steigen.

Die neue biometrische Technik soll allerdings auf dem europäischen Kontinent noch nicht Einzug halten. Die Absicht des Unternehmens ist klar: NTT Docomo sucht mit der neuen Technik neue Marktfelder. Möglichst viele Kunden sollen dazu gebracht werden, ihr altes Mobiltelefon gegen ein neues zu tauschen. Branchenanalysten glauben, dass vor allem der Austausch der Handys wesentlich zum Wachstum beitragen kann - schließlich gelten viele Märkte als gesättigt.

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