Palm Tungsten und Zire bekommen Nachwuchs

Der PDA-Pionier unterstreicht mit zwei neuen Modellen seine Marktführerschaft im Handheld-Segment. Palm hofft, endlich das Nachfragetief der vergangenen Monate hinter sich zu lassen.

Milpitas - Der Taschencomputer-Hersteller stellte am Mittwoch in den USA mit dem Zire 71 einen neuen Handheld für den privaten Verbraucher vor, der mit einer Digitalkamera ausgestattet ist. An Geschäftskunden richtet sich der neue Tungsten C, mit dem Palm erstmals XScale-Prozessoren von Intel einsetzt.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres, das am 28. Februar endete, waren insbesondere die beiden bisherigen Tungsten-Modelle T und W schwächer als erwartet verkauft worden. Erst nachdem Palm den Preis für den Tungsten deutlich verringerte, zog die Nachfrage nach dem Spitzenmodell an.

Im Gegensatz zum Tungsten W bietet das neue Tungsten-Modell C keine Mobilfunk-Komponente, sondern ist für das drahtlose Netzwerk W-LAN ausgelegt. In den USA soll der Tungsten C 499 Dollar kosten, in Deutschland 549 Euro.

Erfolgreicher als die Tungsten-Reihe verkaufte sich bislang das erste Zire-Modell. Palm setze im dritten Quartal rund 850.000 Geräte des Konsumenten-PDAs ab, der in Deutschland teilweise für unter 100 Euro verkauft wurde. Den neuen, leistungsfähigeren Zire 71 hat Palm mit einer einfachen Digitalkamera versehen, die eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel bietet. Außerdem kann das 349 Euro teure Gerät Musik in CD-Qualität abspielen.

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