NTT Docomo Im Land der aufgehenden Uhren

Japans führender Mobilfunkanbieter NTT Docomo meint, eine Marktlücke entdeckt zu haben. Mit "Wristomo" können moderne Menschen nicht nur telefonieren, E-Mails senden und im Internet surfen - das federleichte Gerät ist gleichzeitig eine Armbanduhr.

Der japanische Mobilfunkanbieter NTT Docomo hat eine Handy-Armbanduhr entwickelt, die auf dem Personal Handyphone System (PHS) basiert, einem japanischen Mobilfunkstandard für den städtischen Bereich.

Eine limitierte Auflage des Geräts soll ab April im Onlineshop von NTT Docomo angeboten werden. "Wristomo," sieht aus wie eine normale Armbanduhr, klappt auf Knopfdruck aber auseinander, um zum Mobiltelefon zu werden.

Ob das Produkt aber je die Marktreife erreicht ist derzeit unklar. Japans führender Mobilfunkbetreiber will erst abwarten wie sich die Nachfrage entwickelt, bevor die Massenproduktion aufgenommen wird.

Das Wristomo ist nicht größer als eine Armbanduhr und wiegt, inklusive Telefonmodul, 113 Gramm. Das PHS-Telefon erlaubt maximal eine zweistündige Sprechzeit, kann E-Mails senden und empfangen und zeigt Websites an.

Als Zielgruppe gibt der Konzern die 20 bis 30 Jährigen an. Noch nicht bekannt geworden ist der Preis. Möglicherweise muss man aber mehr als die bisher maximal 83 Dollar teuren PHS-Handys ausgeben.

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