Mobile Dienste - Vodafone Größte Vielfalt

Gleich zwischen drei verschiedenen Varianten mobiler Datenkommunikation kann sich der Vodafone-Kunde entscheiden.

Das Angebot:

Wer mit seinem Mobiltelefon permanent online sein will, nimmt GPRS. Der auf moderner Internettechnik beruhende Datendienst ermöglicht interaktiven Zugriff auf Informationsservices und den Abruf von E-Mails auf GPRS-fähige Handys.

Für Nutzer, die nur hin und wieder große Datenmengen verschicken, gibt es HSCSD. Die Technik basiert auf der traditionellen Leitungsvermittlung, die durch das Zusammenschalten mehrer Kanäle auf eine besonders schnelle Datenübertragung beschleunigt wird. HSCSD funktioniert nur mit geeigneten Handys wie etwa dem Sony Ericsson T68i oder dem Nokia Communicator.

Als erster Netzanbieter führte Vodafone im April die so genannten Multimedia Messaging Services (MMS) ein. Die MMS-Technik ermöglicht es, an die konventionellen Nachrichten Bilder oder Töne anzuhängen. Übertragen können die SMS-Fotos oder Musikclips derzeit nur zwei Geräte, das Sony Ericsson t68i und das Nokia 7650.

Der Preis: Bei GPRS zahlt der Kunde für die übertragene Datenmenge. Drei Tarife bietet Vodafone: XXL kostet 39,95 Euro für 20 Megabyte (MB), was etwa dem Empfang von 400 Webseiten entspricht. Darüber hinaus werden pro 1000 Kilobyte (KB) 1,90 Euro berechnet. Bei XL gibt es für 19,95 Euro fünf MB, jedes weitere 100-KB-Paket kostet 2,55 Euro. Tarif L umfasst ein MB für 9,95 Euro plus 2,90 Euro für 100 KB.

Wer nur gelegentlich mal surfen will, zahlt 0,29 Euro für 10 KB. HSCSD-Verbindungen werden entsprechend dem D2-Tarif des Kunden nach Minutenpreisen abgerechnet. Die MMS-Übertragung kostet 39 Cent für Umfänge bis 30 Kilobit und 99 Cent bis 100 Kilobit.

Die Resonanz: Im August benutzten in Deutschland rund 200.000 Vodafone-Kunden aktiv GPRS-Dienste. Insgesamt machten Datendienste im Quartel zum 30. Juni 2002 etwa 14 Prozent am Vodafone-Umsatz aus.

O2: Manager bevorzugt


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