Limitiert und kompliziert - 38 neue Luxusuhren Die besten Neuheiten der "Watches & Wonders"

Für Uhrenmarken und ihre Liebhaber beginnt heute das Jahr 2021: Am Mittwoch hat der Genfer Uhrmacher-Salon unter dem neuen Namen "Watches & Wonders" eröffnet. Die Manufakturen präsentieren ihre edlen Neuheiten zu zweiten Mal online.
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Seit Jahren existiert ein Hype um Rolex "Daytona"-Modelle, die meist nur mit einem Aufpreis von 100 Prozent über den Graumarkt zu ergattern sind. Mit gleich drei neuen Versionen des "Cosmograph Daytona" aus Weiß-, Gelb- und Everose-Gold heizt Rolex den Run noch mehr an. Besonderer Eyecatcher der Trilogie sind die Zifferblätter aus reliefartigem Eisenmeteorit. Erstmals wurde das Saphirglas von innen entspiegelt, ansonsten bleibt man beim bewährten Automatikkaliber 4130, das doppelt zertifiziert ist. Sofern man ein Modell bei einem offiziellen Händler erhält, sind zwischen 31.850 und 40.900 Euro je nach Gold- und Armbandversion zu zahlen.

Foto: Rolex
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Vor fast 60 Jahren erstmals für Polarforscher und Gipfelstürmer geschaffen, legt Rolex 2021 eine überarbeitete "Explorer II" für Alltagshelden auf. Etwas markanter wirkt die Edelstahl-Lünette, auch hier wurde das Safirglas für die bessere Ablesbarkeit von innen entspiegelt, wobei die Zeiger und Indexe aus Weißgold bestehen, jedoch schwarz lackiert wurden. Heller und länger strahlt jetzt auch Rolex patentierte Leuchtmasse. 42 Millimeter misst das robuste Edelstahlgehäuse, in dem das Automatikkaliber 3285 mit zweiter Zeitzone arbeitet. Regulärer Ladenpreis 7950 Euro.

Foto: Ulysse Fréchelin / Rolex
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Montblanc: Ein Minuten-Tourbillon mit einer realen Mondphase und Weltzeit-Funktion samt Tag-/Nacht-Anzeige zu kombinieren, das zählt zur Topliga der Haute Horlogerie. Montblanc ist dort längst angekommen und beweist es erneut mit der "Star Legacy Metamorphosis Limited Edition 8" in deren Handaufzugkaliber 718 Einzelteile verbaut sind. Und die brauchen Platz: Selbstbewusste 50 Millimeter im Durchmesser misst das Weißgoldgehäuse und ebenso üppig sollte der Geldbeutel sein – 250.000 Euro.

Foto: Montblanc
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50 Jahre Chronografen-Kompetenz vollendet Tudor mit einer Neuauflage: "Black Bay Chrono" mit den charakteristischen Snowflake-Zeigern und Hochleistungs-Automatikwerk, das von Breitling stammt, ist sogar für seine hohe Ganggenauigkeit COSC-zertifiziert. Zum Kampfpreis mit Edelstahlband für 4850 Euro, mit Ledermanschette für 4550 Euro.

Foto: TUDOR
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Ein herrlicher Klassiker stets im neuen Gewand. Seinen Topseller "Big Pilot's Watch 43" hat IWC jetzt auf tragbare 43 Millimeter geschrumpft und den Antrieb meistert ein manufaktureigenes Automatikkaliber mit Keramikeinlagen, sichtbar durch den Saphirglasboden. Weiteres Extra: Dank des EasX-Change-Systems lässt sich das Armband schnell und per Knopfdruck wechseln. Aus Edelstahl für 8850 Euro.

Foto: IWC
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Patek Philippe: Nachdem die Nobelmanufaktur die Produktion ihrer begehrten Nautilus aus Edelstahl mit blauem Zifferblatt eingestellt hat, kommt nun die Alternative aus Roségold. Jedoch nur das Modell "Nautilus Travel Time Chronograph" mit zwei Zeitzonen und einem zur Ortszeit synchronen Zeigerdatum basierend auf einem Automatikkaliber.

Foto: Patek Philippe
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Als Rekordbrecher im Tieferlegen gilt Bulgari. Der römische Juwelier und Uhrmacher heimste seit 2014 schon sechs Weltrekorde für ultraflache Uhren ein und legt jetzt mit dem flachsten Ewigen Kalender der Welt noch einen drauf: Im "Octo Finissimo Perpetual Calendar" mit Automatikwerk sind 408 Einzelteile in einem nur 5,08 Millimeter hohem Gehäuse verbaut – somit schlanker als zwei aufeinandergelegte 2-Euro-Münzen. Zur Wahl stehen das blaue Platinmodell oder die matte Titanversion. Hingegen das genaue Gegenteil ...

Foto: Bulgari
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... beherrscht der Meister ebenso und bezeugt es mit dem Unikat "Serpenti Misteriosi Cleopatra". In der Manschettenuhr verstecken sich hinter einem fünf Karat großen Rubellit die Zeitangabe und ein winziges Quarzwerk. Insgesamt prunken acht facettierte Hochkaräter mit zusammen über 50 Karat und weitere 4000 Diamanten auf dem Armreif, der sich in einer Liga bewegt, wo über Preise nicht gesprochen wird.

Foto: Bulgari
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Ein Militärchronograf in XXL – damit überrascht dieses Jahr Montblanc. Immerhin üppige 49 Millimeter misst das Bronzegehäuse, das jedoch nicht zur Egoverstärkung des Trägers dienen soll, sondern als Hommage an traditionelle Uhrmacherkünste der Manufaktur: Hinter dem Deckelboden zeigt sich eine authentische Rekonstruktion eines fast 100 Jahre alten Chronografen-Kalibers mit Handaufzug. Ausgeführt wird der "1858 Monopusher Chronograph Origins Limited Edition 100" an einem Alligatorlederarmband. Glatt 30.000 Euro.

Foto: Montblanc
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IWC: Die Schaffhausener waren es, die vor fast 25 Jahren zuerst eine Pilotenuhr mit einem Gehäuse aus Zirkonoxid-Keramik ausstatteten. Der Verkaufserfolg war mäßig, dafür avancierten die Modelle inzwischen zum Kultobjekt für Sammler. In der neuen Version kommt in der "IWC Tribute to 3705" ein Ceratanium-Gehäuse zum Einsatz und wird mit dem automatischen Manufakturkaliber angetrieben. Nur 1000 Exemplare zu 12.700 Euro gehen an den Start.

Foto: IWC
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Auch Carl F. Bucherer nimmt an der Rallye der Automatik-Chronografen teil. Allerdings packt die Marke noch einen Jahreskalender mit großer Datumsanzeige darauf. Aus Edelstahl im angesagten Panda-Reverse-Outfit auf 888 Exemplare begrenzt kostet der "Heritage BiCompax Annual" 6400 Euro.

Foto: Carl F. Bucherer
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Einen weiteren Handgelenk-Schmeichler aus der Kollektion Twenty-4 lanciert Patek Philippe. Die Edelmanufaktur huldigt damit der Damenwelt auf besondere Weise – das rechteckige Gehäuse lässt Handgelenke schmaler wirken. Formschön aus massivem Roségold mit zwei Reihen aus 34 Brillanten und einem Quarzwerk zu 38.770 Euro.

Foto: Patek Philippe
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Auf die Slimeline setzt auch Cartier und knüpft an seine 100-jährige Designtradition an. Die "Tank Cintrée", einst als Herrenuhr kreiert, zelebriert ihren runden Geburtstag mit Authentizität in Reinkultur: Wie einst beim Original ist die Ikone mit römischen Ziffern, einer Eisenbahn-Minuterie, einem Saphir-Cabochon auf der Krone und einem Handaufzugskaliber bereichert. Damit sich die Uhr noch angenehmer ans Handgelenk anschmiegt, beträgt die Höhe nur 6,4 Millimeter und der Gehäuseboden ist sogar gewölbt. 150 limitierte Exemplare für je etwa 25.000 Euro.

Foto: Cartier
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Die Innovationsschmiede Greubel Forsey, meist nur wahren Uhrenkennern bekannt, verblüfft immer wieder mit ihren eigenwilligen und komplexen Interpretationen. So auch dieses Jahr bei der "GMT Sport", die ein 24-Sekunden-Tourbillon und eine Anzeige für die 72-stündige Gangreserve besitzt, die Weltzeitanzeige über einen Globus sowie eine zweite Zeitzone verkündet und auf der Rückseite sogar Sommer- wie Winterzeiten in 24 Zeitzonen berücksichtigt. Wem das zu technisch klingt, dem sei gesagt: hier arbeiten fast 500 Einzelteile, umgeben von 45 Millimetern Titan, derart kompliziert zusammen, dass nur 33 Exemplare gebaut werden können. So viel Exklusivität und Komplexität hat auch ihren Preis – etwa 500.000 Euro.

Foto: Greubel Forsey
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Extra flache Mechanikuhren zu fertigen ist ebenso komplex wie eine Grande Complication. Doch Hermès mit eigenem Uhrenatelier in der Schweiz beweist erneut sein Können. Die "Slim d’Hermès Quantième Perpétuel" verblüfft mit einem Ewigen Kalender sogar inklusive Mondphase, zweiter Zeitzone, Schaltjahres- sowie Tag-/Nacht-Anzeige auf nur 4 Millimeter Kaliberhöhe und liefert trotzdem 42 Stunden Gangreserve. Aus Titan, ca. 29.500 Euro.

Foto: Hermès
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Vornehme Zurückhaltung – auf den ersten Blick nur Stunden und Minuten, doch dahinter steckt weit mehr. So kultiviert Chopard den 25. Jahrestag der eigenen Vollblutmanufaktur. Zugleich ist der "L.U.C Quattro Spirit 25" der erste Zeitmesser mit springender Stundenanzeige aus dem Hause. Jedoch ist der Purist nicht zu unterschätzen – immerhin arbeiten in dem Handaufzugskaliber vier Federhäuser, die für sensationelle acht Tage Gangreserve sorgen. Aus Roségold, nur 100 Meisterstücke.

Foto: Chopard
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Doppelpremiere, zumindest in der Welt der Uhren: ein Safirglas-Gehäuse in Orange. Um das zu erreichen werden Titan und Chrom beim Schmelzvorgang beigefügt. Würdevoll stattet Hublot die "Big Bang Tourbillon Automatic Orange Sapphire" mit neuem hauseigenem Kaliber mit Safirglas-Brücken aus. Nur 50 Stück werden gefertigt für je stolze 167.000 Euro.

Foto: rs.solutions / Hublot
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Seinem legendären "Triple Split", bis dato der weltweit einzige Schleppzeiger-Chronograf, der Additions- und Vergleichszeiten bis zu 12 Stunden messen kann, gönnt A. Lange & Söhne eine neue Version: Das Rotgold-Modell kombiniert mit dunkelblauem Zifferblatt ist auf begehrte 100 Exemplare limitiert. Sammler können sich schon mal hinten anstellen – trotz der aufgerufenen 159.400 Euro.

Foto:

A. Lange & Söhne

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Neuer Klub der Farben: mit neuen Zugängen in Onyx, Navy und Olive erweitert Nomos seine "Club"-Kollektion und feiert damit auch in 2021 das vergangene 175. Jubiläumsjahr der Glashütter Uhrmacherei. Damit auch Preissensible hohe Manufakturkompetenz genießen können, wurde die "Club" mit dem hauseigenen Automatikkaliber ausgerüstet und mit fairen 1960 Euro kalkuliert. Jedoch nur auf je 175 Exemplare limitiert.

Foto: Nomos
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Das französische Haute-Couture-Haus Chanel hat schon in den 1990-Jahren mit mutigen aber geschmackvollen Entwürfen die etablierte Uhrenbranche verblüfft. Auch dieses Jahr traut man sich mit der "J 12 Electro"-Linie der Zeit einen Schritt voraus zu sein. Fröhliche Regenbogenfarben aus 58 Saphiren im Baguette-Schliff zieren sowohl das Modell komplett aus Saphirglas (12 Exemplare) als auch die tiefschwarze Keramik-Variante (55 Stück). Den Elektro-Hype treibt ein Automatikwerk an, das sogar für seine Ganggenauigkeit COSC-zertifiziert wurde. Preise auf Anfrage.

Foto: Chanel
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Immer wieder überzeugt die unabhängige Schweizer Marke Oris mit ihrem aufrichtigen Engagement in puncto Nachhaltigkeit. So auch 2021 mit dem niederdeutschen Begriff "Dat Watt", wonach die neue automatische Taucheruhr getauft wurde. Das Zifferblatt zeigt anhand der Kurve den Mondzyklus und aktuellen Tidenhub der nördlichen Hemisphäre an – eine ideale Funktion auch für Segler und Skipper. Auch über die drehbare Lünette lassen sich die Gezeiten errechnen. Aus dem Verkaufserlös wird ein Umweltprojekt des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats unterstützt. Die ca. 2250 Euro sind also nachhaltig investiert.

Foto: Oris
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Lässt sich Platin als die Königin der Edelmetalle veredeln? Panerai hat es in seiner eigenen Alchimistenküche "Laboratorio di Idee" tatsächlich geschafft und es als widerstandsfähiges Platinumtech patentiert. Nur 70 Stück der "Platinumtech Luminor Marina" legt die Manufaktur zum Geburtstag ihrer berühmten Kollektion auf und toppt das Ganze noch: 70 Jahre Garantie gibt es obendrein – sofern man eines der begehrten Automatikmodelle ergattert. Ca. 38.500 Euro.

Foto: Panerai
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Als Großmeister extrem flacher Uhren gilt Piaget. Das nur 2,4 Millimeter dünne Automatikwerk hat die Manufaktur jetzt sogar noch skelettiert – eine wahre Chirurgenleistung. Zur Wahl stehen eine blau oder grau beschichtete Version, jeweils eingebettet in ein 42 Millimeter großes Edelstahlgehäuse und ein mitgeliefertes Wechselarmband. 29.300 Euro kostet die schlanke "Polo Skeleton".

Foto: Piaget
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Auf den Faktor X setzt Ulysse Nardin. Auch hier geht man mit dem Skalpell ans Automatikwerk und reduziert es bis auf die Knochen. Die automatische "Diver X Skeleton" dient zudem als 20 bar wasserdichte Taucheruhr, in der auf 44 Millimetern eine wahre Materialschlacht stattfindet: Oszillator samt Hemmung, Anker und Unruh bestehen aus Silizium, Kaliberkomponenten sind PVD-beschichtet, Kautschukpuffer schützen die Krone und das ultraleichte Carbonium für das Gehäuse stammt aus der Luftfahrttechnik. Viel Hightech, die durchaus Sinn ergibt – verblüffende 96 Stunden Gangreserve sind geboten. Nur 175 Exemplare zu je 19.300 Euro.

Foto: Ulysse Nardin
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"Defy 21 Ultrablue" heißt der automatische Hightech-Chronograf von Zenith, der mit flotten 5 Hz tickt und mit seinem Hundertstelsekunden-Zeiger ein Mal pro Sekunde das Zifferblatt umrundet – bis einem schwindelig wird. Trotz Vollgas hält das zertifizierte Titan-Chronometer konstant 50 Stunden durch. 13.100 Euro.

Foto: Laurent Xavier Moulin / Zenith
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Schwaben-Connection: Jetzt geht Porsche eine noch engere Partnerschaft mit Tag Heuer ein. Als Anlass dient der gleichnamige Topseller beider Marken – Carrera. Bei der Sonderedition "Carrera Porsche Chronograf" fährt eine 44-Millimeter-Edelstahlkarosserie mit eigenem Manufakturkaliber samt Automatikgetriebe und üppiger 80 Stunden Laufleistung vor. Highlight ist die kratzresistente Keramiklünette mit Tachymeterskala für das Messen von Geschwindigkeiten. Verlangt werden 5500 Euro.

Foto: Tag Heuer
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Grüne Zifferblätter liegen schon mindestens seit drei Jahren im Trend. Dieses Jahr jedoch bestückt Audemars Piguet damit gleich fünf Modelle ihrer Bestseller-Linie Royal Oak. Darunter die automatische "Royal Oak Jumbo Extra-Thin" aus Platin für selbstbewusste 105.300 Euro.

Foto: Diode SA - Denis Hayoun / Audemars Piguet
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Breitling: "Biker, Boarder, Surfer, digitale Nomaden ... dies ist ein Zeitmesser für dynamische Menschen, denen Action, Funktionalität und Stil wichtig sind", so beschreibt Breitling-CEO Georges Kern den Neuzugang. Gemeint ist damit ein Chronograf im Retrolook passend zu Vintage-Bikes, der auf den Namen "Top Time Deus Limited Edition" hört und mit der Lifestyle-Marke Deus Ex Machina kooperiert. Rundum aus 41 Millimeter poliertem Edelstahl geschmiedet, mit einem Chronometer-zertifiziertem Automatikgetriebe bestückt und 48 Stunden Gangreserve garantiert. Nur 1500 Mal für 4850 Euro.

Foto: Breitling
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Frédérique Constant: Drei Jahre tüftelte man an diesem neuen Weltrekord: Mit flotten 288.000 Halbschwingungen pro Stunde bzw. 40 Hz tickt die "Slimline Monolithic Manufacture" etwa zehnmal schneller als die meisten Mechanikuhren. Der Vorteil: sie arbeitet umso präziser, verbraucht aber viel Energie. Clever gelöst hat das Frédérique Constant mit einer neuartigen Silizium-Schwungmasse, weshalb der Schnellschwinger 80 Stunden Laufzeit meistert. Das Hightech-Spektakel lässt sich durch den Zifferblattausschnitt leicht beobachten und ist sogar erschwinglich: 810 Exemplare aus Edelstahl zu je 4495 Euro.

Foto: ERIC ROSSIER / Frédérique Constant
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Auch die sächsische Manufaktur Glashütte Original hat den grünen Look für seinen Taucher-Spezialisten "SeaQ" entdeckt. Dazu als stilsicheres Extra ein graues Textilarmband und eine Keramiklünette, die durch ihre Kratzfestigkeit punktet. Dazu ist die Automatikuhr mit eigenem Manufakturkaliber und praktischem Sekundenstopp bestückt. Aus Edelstahl für 8800 Euro.

Foto: Glashütte Original
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Dass die Manufaktur Omega auch die Liga eleganter Herrenmodelle beherrscht, zeigt die neue Linie "De Ville Trésor". Wie bei den Vorgängern Ende der 1940er Jahre wird bei der Retro-Version auf das Wesentliche reduziert und nur eine separate Sekunde sowie Gangreserve angezeigt. Das Handaufzugswerk ist heute jedoch mit 72 Stunden Laufzeit wesentlich leistungsstärker. Aus 40 Millimeter Gelbgold für 17.100 Euro.

Foto: Omega
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Tutima: Für eine Fliegeruhr herrlich unaufgeregt – damit überzeugt die "Aero Club". Tutima Glashütte fördert den Deutschen Aero Club schon seit Jahren, zusammen schuf man die Dress Watch für den Gentleman. Mit komfortablem Automatikwerk, Edelstahl-Gehäuse und Sichtboden zu preisbewussten 1350 Euro.

Foto: Tutima
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Longines: Alt bewährter Look vereint mit neuem Hightech. Der Name "Avigation Bigeye" verweist auf die Raffinesse des neuen Chronografen – der Minutenzähler ist für die bessere Ablesbarkeit größer und mit markanten Indexen gestaltet. Die Idee stammt von einem Vorgänger aus den 1930er Jahren, jedoch nutzt Longines ein neues Automatikkaliber mit Silizium-Technik und ein kratzfestes Titangehäuse. Für angemessene 3210 Euro, sogar inklusive 5 Jahren Garantie.

Foto: Longines
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Statt mit grünen Zifferblättern erinnert Seiko mit einer Struktur aus weißer Birkenrinde an die Natur. Zum Einsatz kommt in der "Grand Seiko Heritage Kollektion Shirakaba" das neue Hi-Beat-Automatikkaliber, das besonders präzise und nonstop 80 Stunden lang tickt. Aus Edelstahl für 9500 Euro.

Foto: Seiko
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Uhrenkompetenz beweist auch die Marke Porsche Design, deren Modelle im eigenen Schweizer Atelier hergestellt werden. Darunter das Sondermodell, das sich Hans-Joachim Stuck zum 70. Geburtstag gönnte. Die Motorsport-Legende gestaltete selbst dank des "custom-built Timepieces"-Konfigurators  einen individuellen Chronografen. Als Vorlage diente ihm die speedblaue Lackierung des Porsche 962 C, mit dem er zweimal das Rennen von Le Mans gewann. Der Aufzugsrotor des automatischen Chronografen-Kalibers ist in Form typischer 911er Felgen gehalten und selbstverständlich ist das Armband aus echtem Porsche-Fahrzeugleder gefertigt. Einstiegspreis für individuelle Einzelstücke ca. 7700 Euro.

Foto: Porsche Design
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Während Edelmanufakturen die Produktion ihrer Dress Watches aus Edelstahl mit blauen Zifferblättern einstellen, füllt Tissot die Lücke mit der neuen "PRX". Als Pate diente ein hauseigener Vorgänger von 1978, der jetzt mit der Energie eines Marathonläufers hochgerüstet wurde – das Automatikwerk Powermatic hält konstant 80 Stunden durch. Aus Edelstahl in verschiedenen Zifferblattfarben für sehr faire 660 Euro.

Foto: Tissot
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Erst letztes Jahr stellte Rado seine kompromisslose "True Square"-Linie vor – mit großem Erfolg. Der diesjährige Nachfolger "Open Heart" ist ebenso aus kratzfester Hightech-Keramik geschaffen, jedoch bis auf die Knochen reduziert. Technikfans können dem Automatikwerk mit seiner 80-stündigen Laufleistung bei der Arbeit zusehen, ohne dabei die Uhr abzulegen. 2320 Euro.

Foto: studio1 / Rado
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Auch der Uhrmacher Sinn aus Frankfurt am Main startet dieses Jahr mit einem rassigen Chronografen durch, um sein 60-jähriges Firmenjubiläum zu feiern. Zur Ausstattung der "144 St S Jubiläum II" zählen ein antimagnetisches Automatikwerk, einen Tachy- und Pulsometerskala sowie eine Wochentagsanzeige. 600 Exemplare für je 3250 Euro inklusive Silikon-Armband zum Wechseln.

Foto: Sinn
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