Rolex, Breitling, Omega Das sind die spektakulärsten Uhren von James Bond

Am 30. September soll es soweit sein: Der 25. James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ kommt in die deutschen Kinos. In den Fokus der Aufmerksamkeit rücken neben dem aktuellen Bond-Girl auch immer wieder die Autos, die 007 fährt, und natürlich die Uhren, die er trägt. Hier eine Übersicht über die spektakulärsten Bond-Uhren.
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No Time to Die: Die Weltpremiere für den 25. Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" war ursprünglich für den 08. November 2019 in den USA geplant. Doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Starttermin mehrfach verschoben werden. In den deutschen Kinos soll der neue 007-Film nun ab dem 30. September zu sehen sein.

Die Filmreihe ist Kult, im Vorhinein wird viel darüber spekuliert, welche Frau der Agent an seiner Seite haben wird, welches Auto er fahren wird – und natürlich, welche Uhr er tragen wird. Aus heutiger Sicht war James Bond damit wohl so etwas wie einer der ersten Influencer.

Das Onlineportal Watchfinder & Co. , ein Spezialist für gebrauchte Luxusuhren, hat zum Start des neuen Bond-Films einmal zurückgeblickt auf die kultigsten Uhren, die die verschiedenen Bond-Darsteller in den letzten sechs Jahrzehnten getragen haben.

Foto: MLADEN ANTONOV / AFP
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Rolex Submariner 6538: Im allerersten Bond-Film: "James Bond jagt Dr. No" (1962) trug Hauptdarsteller Sean Connery eine Rolex Submariner 6538. Bond-Erfinder Ian Fleming war selbst ein Rolex-Fan, es war somit keine große Überraschung, dass der britische Schriftsteller sie seinem Protagonisten ans Handgelenk schrieb und Connery die Uhr dann auch im ersten Film trug.

Foto: GETTY IMAGES
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Den Zeitmesser, der aufgrund seiner sehr markanten Aufzugskrone auch unter dem Namen "Big Crown" bekannt wurde, hatte Rolex erstmals im Jahr 1955 hergestellt. Nach vier Jahren wurde die Produktion schon wieder eingestellt. Exemplare dieser auch als "James Bond Submariner" bezeichneten Uhr werden heute für rund 460.000 Euro verkauft. Sean Connery trug dieses Modell übrigens auch in den Bond-Filmen "Liebesgrüße aus Moskau" (1963) und "Goldfinger" (1964).

Foto: Gabe Conte
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Breitling Top Time: In dem Streifen "Feuerball" (1965) trug Connery neben der Rolex 6538 auch eine Breitling Top Time.

Foto: Sunset Boulevard / Corbis via Getty Images
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Es war das erste und letzte Mal, dass der Agent eine Uhr dieser Schweizer Manufaktur trug. Im Film konnte das Modell als Geigerzähler die radioaktive Strahlung messen.

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Rolex 6238: Nach der Connery-Ära übernahm der Australier George Lazenby 1969 in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" die Rolle von 007. Es blieb allerdings sein einziger Einsatz für die britische Krone. Mit dem neuen Bond kam auch eine neue Uhr, die Rolex 6238. Das Modell wurde extra für den Film umgestaltet und bekam einen roten Sekundenzeiger, der als eingebauter Kompass fungierte.

Foto: Jake’s Rolex World
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Rolex 5513 Submariner: Nach Connerys letztem Einsatz in "Diamantenfieber" (1971) schlüpfte Roger Moore im Jahr 1973 in die Rolle des britischen Agenten. In "Leben und sterben lassen" trug er eine Rolex 5513 Submariner.

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Bonds Waffenmeister "Q" lief ab jetzt zur Hochform auf und integrierte in der Uhr einen Hochleistungsmagneten und eine Kreissäge, bei der die drehbare Lünette gleichzeitig als Klinge diente.

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Hamilton Pulsar: Diese Uhr trug Roger Moore nur wenige Augenblicke im Abspann von "Leben und sterben lassen". Das Modell wurde 1972 auf den Markt gebracht und war weltweit die erste Digitaluhr, die keine beweglichen Teile hatte - eine technologische Revolution.

Foto: Hamilton
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Rolex Submariner 16610: Nach sieben Bond-Filmen mit Roger Moore als Hauptdarsteller übernahm Timothy Dalton die Rolle des britischen Agenten. In "Lizenz zum Töten" (1989) zierte erneut eine Rolex das Handgelenk von 007.

Foto: Sunset Boulevard / Corbis via Getty Images
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Der bis zum Jahr 2010 produzierte Zeitmesser wurde aus Edelstahl von chirurgischer Qualität hergestellt. Zudem wurde zum ersten Mal Weißgold für die Zeiger und die Markierungen verwendet und diese somit vor Rost oder Patina geschützt.

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Omega Seamaster 300M Quartz Professional: Ganze sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film mit Timothy Dalton als Hauptdarsteller schlüpfte Pierce Brosnan zum ersten Mal in die 007-Rolle. In "GoldenEye" (1995) trug Bond zum ersten Mal eine Uhr des Schweizer Luxusuhrenherstellers Omega - der Beginn einer neuen Ära: Bis heute setzen die Bond-Filmemacher auf Zeitmesser aus dieser Manufaktur.

Foto: Getty Images
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Die Omega Seamaster 300M Quartz Professional hatte ein Edelstahlgehäuse und -armband, ein blaues Zifferblatt sowie eine blaue Lünette. "Q" stattete sie darüber hinaus mit einem Laser und einem Fernzünder aus

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Omega Seamaster Planet Ocean 600M: Nach insgesamt vier Filmen mit Pierce Brosnan wurde Daniel Craig als neuer Bond-Darsteller engagiert. In seinem zweiten Film "Ein Quantum Trost" (2008) trug er eine Omega Seamaster Planet Ocean 600M.

Foto: Sony Pictures / picture alliance / dpa
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Der Zeitmesser kann bis zu einer Tauchtiefe von 600 Metern verwendet werden und basiert auf einer neuen Technologie: Anstelle der bisher bewährten sogenannten Schweizer Ankerhemmung tickt in dieser Uhr die Co-Axial-Hemmung. Diese reduziert im Herzen der mechanischen Uhr die Reibung zwischen den Bauteilen und verringert somit den Wartungsbedarf - die Uhr ist über einen längeren Zeitraum präziser. Erstmals brachte die Bieler Uhrenmanufaktur auch Merchandising-Artikel passend zum Film heraus: Eine Omega-Uhr, dessen Sekundenzeiger das 007-Logo zierte.

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Omega Seamaster 300 Spectre Limited Edition: In seinem vierten Bond-Film "Spectre" (2015) trägt Craig erneut eine Uhr von Omega, die sogar exklusiv für den Film entworfen wurde.

Foto: Sony / picture alliance / dpa
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Die Seamaster 300 hat ein Edelstahlgehäuse, das schwarzgrau gestreifte Armband erinnert an den Military-Look. In "Spectre" verfügt die Uhr zudem über explosive Fähigkeiten.

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Omega Seamaster Diver 300M 007 Edition: Auch wenn der Start des neuen Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" (2021) mehrfach verschoben wurde - die passende Uhr gibt es schon seit einiger Zeit im Handel zu kaufen.

Foto: Nicole Dove / picture alliance/dpa/DANJAQ and Metro Goldwyn Mayer Pictures/Universal Pictures
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Der Chronometer verfügt über ein leichtes Titangehäuse und ist ab 7600 Euro erhältlich. Eingefleischte Bond-Fans wird die Seamaster Diver an die erste Rolex Submariner 6538 von Sean Connery in "James Bond jagt Dr. No" erinnern.

Foto: Omega
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Über den Absatzschub, den die Bond-Filme bei den Uhrenherstellern ausgelöst haben, schweigen sich die Hersteller übrigens aus. Rolex gibt auf Nachfrage an, dass die Schweizer Manufaktur Filmproduktionen grundsätzlich nicht aktiv unterstütze. Auch Omega gibt keine Informationen zu den Verkaufszahlen.

Doch so gut, wie die letzten Bond-Streifen beim Publikum ankamen, werden die platzierten Produkte den Herstellern sicher einen ordentlichen Umsatzschub bescheren. Allein der Bond-Hit "Skyfall" (2012) spielte unglaubliche 1,1 Milliarden Dollar ein - so viel wie bisher kein anderer Bond-Film zuvor.

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