Montag, 20. Januar 2020

Kleidungsmythen und die Wahrheit dahinter Fünf Stil-Irrtümer, die Sie vermeiden sollten

5. Teil: Mythos 4: Polyester verursacht Körpergeruch

1981 kam der Experimentalfilm "Polyester" heraus (mit Geruchskarte). Man möchte sich die Aromen lieber nicht vorstellen.

Es kommt darauf an: Sicherlich mögen die ersten Dralon und Nylonfasern in der 60er Jahren solche Kindheitserinnerungen ins Leben gerufen haben. Heute aber ist sogar ein Großteil unserer Sportbekleidung aus eigens dafür entwickelten Synthetikfasern: Diese trocknen nämlich ultra-schnell statt sich vollzusaugen.

Ob der Träger darunter riecht? Das ist eher eine Sache der Körperpflege und Nahrungsmittel, die man am Vortag zu sich genommen hat. Denn frischer Schweiß ohne Knoblauch & Co. riecht nicht.

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Wer aber zu den Menschen mit einer gefühlt höheren Körpertemperatur gehört und schneller transpiriert, wird unter den weniger atmungsaktiven "normalen" Synthetikgeweben erst recht warm haben - insbesondere, wenn Scheinwerfer oder Sonne darauf scheinen. Unter wasserdichten Membranen oder Zeltplanen zum Beispiel ist der Effekt am deutlichsten.

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