Samstag, 7. Dezember 2019

Zwischen Performance und Bequemlichkeit Was Frauen von Männerkleidung lernen können (und umgekehrt)

Der perfekte Anzug: 30 Stiltipps von Giorgio Armani persönlich
Giorgio Armani

3. Teil: Für Männer: Die Vielfalt des Ausdrucks

Entdeckt schon länger seinen Modemut: Daimler-Chef Dieter Zetsche beim Shoppen in Austin, Texas. Die Stiefel sind aus Straußenleder, der Mann auf dem Weg zur SXSW-Konferenz, einem Innovationsfestival für den digitalen Wandel.
YouTube / AUTOSHOW
Entdeckt schon länger seinen Modemut: Daimler-Chef Dieter Zetsche beim Shoppen in Austin, Texas. Die Stiefel sind aus Straußenleder, der Mann auf dem Weg zur SXSW-Konferenz, einem Innovationsfestival für den digitalen Wandel.

Der Punkt für die Herren liegt in der Vielfalt des Ausdrucks, der sich durch einen Blick auf die Frauenmode ergibt. Herrenkleidung in den vergangenen Jahrzehnten war eher darauf ausgelegt, unsichtbar zu machen.

Anders als bei Mädchen und Frauen: Sie haben meist schon früh den öffentlichen Blick kennengelernt und sich daran gewöhnt, nach ihrem Äußeren beurteilt und taxiert zu werden.

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Kein Wunder, dass so manche Manager an der Öffentlichkeit aus dieser Tristesse auszubrechen versuchen. Das war aber nicht immer so in der Kultur der Herrenmode: Als es noch Dandys und männliche Stil-Ikonen gab, war ein größeres Sortiment an Bekleidungsteilen vom Gehrock bis zum Stiefel nicht Luxus, sondern Selbstverständlichkeit. Dieses Verständnis ist aber zwischen Terminen und Effizienz irgendwann verloren gegangen - bis hin zur freiwilligen Manager-Uniform. Wenn Herren wieder die Möglichkeiten entdecken, Stoffe, Schnitte und die (guten) Ideen der Mode bis ans Maximum auszunutzen, dann haben alle mehr Spaß im Alltag.

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