Montag, 24. Juni 2019

Sonderausstattungen für Yachten Unterwasserkino, Golfplatz, Fußballfeld - so tunen Reiche ihre Superyacht

8. Teil: Serene: Badevergnügen im gläsernen Pool-Nock

Die 2011 gelaunchten 134 Fincantieri-Meter stechen in vielfacher Hinsicht hervor. Star-Yachtdesigner Espen Øino war bei der Vergabe der Nocks ungewöhnlich spendierfreudig. Und wollte damit vielleicht auch eine Reverenz in Richtung der kommerziell äußerst aktiven Fincantieri-Werft senden. Denn den vorderen Seitendecks entspringen gleich auf drei Ebenen überbordende Buchten, die seitlich der Brücke klassisch für Anlegemanöver, den Feuerschutz oder die Sichtnavigationgenutzt werden.

Die hedonistische Nock-Nutzung eine Etage tiefer mögen nautische Hardliner hingegen als respektlos empfinden. Aus ovalen Jacuzzis neben seiner Oberdecksuite beobachtet der Eigner, wie der Helikopter vom Vordeck aus operiert, oder er gibt sich ausgedehnten Naturbetrachtungen hin. Um das einmalige Badevergnügen weit über dem 18,50 Meter breiten Rumpf noch spektakulärer zu gestalten, bestand der Eigner auf Poolböden aus Glas.

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Dass der jetzige "Serene"-Eigner Mohammed bin Salman regelmäßig in den Genuss der Pool-Nock kommt, ist zu bezweifeln; der saudische Kronprinz soll primär aus Sicherheitsgründen viel Zeit an Bord verbringen und sich entsprechend bedeckt halten. Der Vorbesitzer hingegen nutzte den Siebendecker mit einem Helikopter, einer Tender-Armada inklusive Docking-Pool und einem Unterseeboot für weite Abenteuerreisen. Die oben gezeigte Aufnahme entstand im Norden Alaskas, wo 98 Prozent der Küste nicht betretbar sind, sich aber bestens vom Privatpool aus beobachten lassen.

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