Sonntag, 26. Mai 2019

Fluglinien-Ranking Fünf Premium-Economy-Anbieter im Vergleich

Airline-Ranking: Fünf Premium-Economy-Anbieter im Vergleich
SAS

Ein Vergleichsportal hat sich die Premium-Economy-Angebote von fünf Fluggesellschaften angesehen. Der Sieger punktet zugleich mit dem besten Sitzkomfort. Hier ist das Ranking.

Hamburg - Economy Class: Nicht nur Vielflieger empfinden das Sitzen in der Holzklasse als Zumutung - es gab schon Fälle, in denen Fluggäste zu verbotenen Mitteln griffen, um ihre Beinfreiheit zu verteidigen. Immer mehr Airlines machen aus der von ihnen verschuldeten Not der Fluggäste ein Geschäft und lassen sich ein kleines Plus an Raum gerne gut bezahlen. "Platz ist das teuerste Gut an Bord eines Flugzeuges", sagt Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt. In diesem Jahr zog die Airline als eine der letzten nach und richtete eine Premium Economy Class ein.

Das erst in diesem September gestartete Portal vergleich.org hat sich nun fünf große Fluggesellschaften im Hinblick auf dieses Segment angeschaut - nicht im Hinblick auf die Preise, sondern darauf, was an Komfort geboten wird. Während der Sitzabstand bei allen fünf - Lufthansa Börsen-Chart zeigen, SAS, Air France Börsen-Chart zeigen France, British Airways und Virgin Atlantic - kaum variiert (96 bis 97 Zentimeter -zwischen acht und 18 Zentimetern mehr als in der jeweiligen Economy Class), gibt es bei den Breiten große Unterschiede: Luxuriös auf 58 Zentimetern sitzt man bei Scandinavian Airlines, bei den Mitbewerbern von British Airways sind es elf weniger.

Der Loungezugang ist nur bei Scandinavian Airlines im Preis inbegriffen, bei zwei Airlines muss man dafür extra zahlen - und bei zwei anderen heißt es: Bitte draußen bleiben. Nur British Airways und Scandinavian Airlines lassen ein zweites Handgepäckstück für ihre Premium-Economy-Kunden zu. Eine eigene Steckdose am Platz und ein großer Monitor für das Inflight-Entertainment sind bei allen Airlines Standard; einen Priority Check-In bieten jedoch nur Air France und Virgin Atlantic an.

Die Kosten für das Upgrade von Economy zu Premium Economy variieren stark - zwischen 10 und 85 Prozent, wobei es meist günstiger wird, je näher der Flugtermin rückt. Im Durchschnitt ist der Abstand zur Business Class mit rund 65 Prozent aber noch größer. Einen Tipp hält das Vergleichsportal auch noch parat: "Für Privatreisende lohnt es sich darüber hinaus, wenn das Platz-Kontingent kurz vor dem Abflug noch nicht ausgeschöpft ist, beim Check-In nach einem Upgrade zu fragen. Dieses ist dann in aller Regel besonders günstig."

mh

© manager magazin 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung