Freitag, 18. Oktober 2019

Milliardärsspielzeug Die zehn größten Segelyachten der Welt

4. Teil: Platz 6 und 7: Aquijo und M5

Langstreckenfahrzeug: Die Aquijo wird intensiv genutzt
Séamus O¿Donnell/youtube
Langstreckenfahrzeug: Die Aquijo wird intensiv genutzt

Die 85 Meter lange Stahl-Alu-Yacht wurde nach Plänen von Bill Tripp 2016 für einen deutschsprachigen Eigner gebaut, der damit intensiv die Weltmeere besegelt. Sie ist ein Joint-Venture-Projekt der Werften Oceanco und Vitters, hergestellt in Alblasserdam, Niederlande; ihre beiden 90-Meter-Masten sind mit insgesamt 3343 Quadratmetern Segelfläche bestückt.

Auch dieses Schiff kann man privat mieten (oder könnte es, wenn man das nötige Geld besäße): Das kostet rund 450.000 US-Dollar in der Woche, unterwegs ist es in der Karibik und der Region Australasien.

Platz 7: M5

Ursprünglich wurde die weltgrößte Slup, also ein Segelboot mit nur einem Mast, an dem Vor- und Großsegel befestigt sind, als Mirabella V gebaut, und zwar vom ehemaligen Avis-CEO Joe Vittoria. Das war 2004. Sieben Jahre später übernahm sie der Texaner Ölbaron Rodney Lewis, der das ursprünglich 75 Meter lange Schiff bei einem zweijährigen Refit drei Meter länger und 18 Tonnen leichter machen ließ.

Gebaut wurde das Schiff von Vosper Thornycroft in Southhampton, Großbritannien, gestaltet von Ron Holland und T.-J. Canavaggio. Die Pläne für den Refit kamen vom Luxusyacht-Designstudio RWD.

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