Dienstag, 23. Juli 2019

"Bawah Reserve" in Indonesien Im Luxus stranden

Sie suchen ein besonderes Hotel - oder Geheimtipps in den aufregendsten Metropolen des Planeten? manager magazin war für Sie unterwegs. Hier ist unsere Auswahl, die wir jeden Monat um einen schönen Flecken Erde erweitern.

Das Luxusresort "Bawah Reserve" am südlichen Ende des indonesischen Anamba-Archipels, auf halber Strecke zwischen der malaysischen Halbinsel und Borneo im südchinesischen Meer.

Papageienfische, Schildkröten, 600 Korallenarten, Palmen, Mangroven, Regenwald, Lagunen, weiße Strände: Merkwürdig eigentlich, dass die Anambasinseln im Südchinesischen Meer - nur 19 von 295 sind bewohnt - bis heute lediglich als Geheimtipp für Segler, Taucher und Backpacker herumgereicht werden. Tim Hartnoll (63), britischer Reeder aus Singapur, ist es gerade recht. Auf einem Segeltörn entdeckte er Pulau Bawah, kaufte die Insel, baute für sich die Jungle Lodge und investierte danach mit Partnern 30 Millionen Dollar.

 Dschungelcamp Pavillons im Urwald, ein Restaurant in den Baumkronen - Nestbau der gehobenen Art
Raphael Olivier
Dschungelcamp
Pavillons im Urwald, ein Restaurant in den Baumkronen - Nestbau der gehobenen Art

Fünf Jahre brauchte er für sein Ökoparadies der Extraklasse im Meeresschutzgebiet mit viel Bambus, Treibholz, Palmblättern als Baumaterial, wo immer es halt ging. Der Lohn: eines der Topstrandhotels ("Tatler Travel Award 2018"), neu auf der Hotlist 2018 von "Condé Nast Traveller". Ein tropisches Idyll zwischen Malaysia und Borneo.

Man ist so gut wie für sich im Dschungel, mit Bäumen, von denen manche 600 Jahre alt sind. Die Insel ist nur mit dem Wasserflugzeug erreichbar, von den höchstens 70 Gästen merkt man nichts in seiner Strand- oder Gartenvilla. Oder im Überwasserbungalow, was selbst bei Regen in der Monsunzeit im Dezember grandios ist. Wandern, tauchen, schnorcheln, Stand-up-Paddeln, Yoga - und abends BBQ am Strand oder Dinner im Baumhausrestaurant, mit gegrilltem Fisch und Blaukrabbentartar unter Bastlampen, die an Quallen erinnern, und "Granatapfel-Mojito" oder "Singapore Sling" an der Bar. Kino unter Sternen gibt es auch - und Wifi kaum.

Insidertipp
Viele bleiben wegen des Jetlags eine Nacht in Singapur (etwa im neuen "The Patina", 418 Euro, oder "The Warehouse", 210 Euro), von da aus ist alles organisiert: Chauffeur, Fähre zum Flughafen von Batam, Fast-Lane-Visum für Indonesien, Wasserflugzeug (80 Minuten) nach Bawah Island. In dreieinhalb Stunden ist man da.

Info
"Bawah Reserve", Überwasservilla, ab 2000 Euro pro Nacht, Mindestaufenthalt drei Nächte, www.bawahreserve.com

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung