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Keltische Auszeit: Die Seezeitlodge am Bostalsee

Foto: Günter Standl

Schöne Orte: Mit manager magazin um die Welt Ein Wellnesstempel im Nirgendwo

Sie suchen ein besonderes Hotel - oder Geheimtipps in den aufregendsten Metropolen des Planeten. manager magazin war für Sie unterwegs, hier ist unsere Auswahl, die wir jeden Monat um einen schönen Flecken Erde erweitern.
Von Viola Keeve

Regelmäßig stöbert das manager magazin für seine Leserinnen und Leser besondere Orte auf dieser Welt auf. Nachfolgend finden Sie jeweils unser aktuelles Kleinod, im Anschluss dann haben wir unsere Fundstücke der vergangenen Monate zur besseren Orientierung alphabetisch nach Städten und Regionen geordnet.

"Seezeitlodge" am Bostalsee, Saarland

Der Wellnesstempel liegt mitten im Nirgendwo. Hat aber alles, was das Leben schön macht.

Walddusche, Feuerlounge in der Lobby, Mondfeste und ein Außensaunadorf, und das alles auf 2700 Quadratmetern Wellness im Wald - man muss den Gästen schon etwas bieten im äußersten Südwestzipfel der Republik. Nohfelden-Gonnesweiler, am Stausee im südlichen Hunsrück, ist schließlich nicht Kampen. Die neue "Seezeitlodge" gehört dem saarländischen Steinofenpizza-Clan Wagner, der nicht weit von dort residiert.

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Comeback der Kelten: Die Bar "Nox" serviert Cocktails mit keltischen Kräutern. Im Saunadorf gibt es Feuerstelle, "Ritualplatz" und Massagen mit Basaltstein. Das Keltendorf Otzenhausen am Ringwall ist nur 17 Kilometer entfernt, die größte erhaltene keltische Befestigungsanlage Europas.

Ihre Firma (350 Millionen Pizzen im Jahr) hat die Familie längst an Nestlé verkauft, 2012 zogen sich die Wagners aus der Geschäftsleitung zurück, sie betreiben heute Hotels. Gründersohn Günter eröffnete 2015 in einer Villa in Saarlouis das Boutiquehotel "La Maison", das die "New York Times" 2016 adelte als eines der "8 European Hotels That Feel Like Home. Only better". Nun zieht Schwester Anette nach.

Fast drei Jahre haben sie und ihr Mann, Ex-Wagner-Geschäftsführer Gottfried Hares, am Luxus am See gebaut. Geführt wird er von Tochter Kathrin. Bleibt also alles in der Familie.

Einige Bäume mussten auf der Landspitze der Talsperre im Naturpark Saar-Hunsrück weichen für die drei Etagen aus Glas und Holz, den futuristischen Riegel des Architektenbüros Graft. Das Gros der 88 Zimmer und 10 Suiten hat Seeblick. Lobby, Bar und Restaurant gibt es sowieso. Koch Daniel Schöfisch war früher Küchenchef im "Park Hyatt" in Wien und hat schon in Trumps Klub "Mar-a-Lago" in Florida gearbeitet. Pizza serviert er nicht - aber selbst gebackenes Brot. Viola Keeve

Amsterdam: Hotel Pulitzer - ein Haus aus 25 Häusern

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Hotel Pulitzer Amsterdam: Ein Labyrinth von lichten Innenhöfen

Foto: Sander Baks / Pulitzer Amsterdam

Das erste Haus der Stadt hat wieder geöffnet. Und sieht fast aus wie früher - nur besser.

Kaum zu glauben, dass dieses malerische Viertel Amsterdams in den 60er Jahren noch abgerissen werden sollte. Gerettet haben es Hippies und Hausbesetzer. Heute wohnen in dem alternativ-schicken Stadtteil Jordaan all jene, die es sich leisten können. Eine Galerie reiht sich an die nächste, ein Restaurant ist feiner als das andere.

Ganz in der Nähe und besonders edel: das "Jansz", Heidekraut vor den Fenstern, direkt an der Gracht. Abends isst man Zeeland-Austern, Entenbrust auf Butterkürbis, Schokoladenkuchen mit Salzkaramell. Morgens kommen die Gäste des neuen "Pulitzer" zum Frühstück.

Der Enkel des legendären US-Journalisten Joseph Pulitzer hatte 1960 zwölf Kanalhäuser aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert gekauft (inzwischen sind es 25) und daraus ein Hotel gemacht, lange Zeit die erste Adresse der Stadt. Von Haus zu Haus gelangt man durch ein Labyrinth von lichten Innenhöfen. Der junge Designer Jacu Strauss (von ihm stammt auch das futuristische Hauptquartier von McCann Erickson in New York) hat es entstaubt.

Er spielt mit der alten Pracht der Kaufmänner und des Adels. Schwere Lüster, Ölbilder, die Rezeption ein blau-weiß gekacheltes Pult, die dunkelblaue Lobby ziert ein zitronengelbes Sofa. Die 225 Räume (alle unter Denkmalschutz) sind in Curry, Flieder, Pink und Grau gehalten, mit Möbeln im Retrochic. Bester Ort schon jetzt: die "Pulitzer's Bar" - Jazz, Ledersessel, so wie eine Bar sein muss. Viola Keeve

Berlin: Craftbeer-Hype im "Brlo Brwhouse"

Punk im Park: Am Gleisdreieck spielt Berlin New York. Mittendrin der Biergarten "Brlo". Lässig - und kochen können sie auch.

Punk im Park: Am Gleisdreieck spielt Berlin New York. Mittendrin der Biergarten "Brlo". Lässig - und kochen können sie auch.

Foto: Seren Dal

Da dachte man, der Craftbeer-Hype sei fast schon wieder vorbei - und die deutsche Hauptstadt legt erst los. An jeder Ecke wird das Trendbier gezapft, am lässigsten im "Brlo Brwhouse", gesprochen Berlo, altslawisch für Sumpf, woraus dann Berlin wurde. 2014 war das "Brlo" noch ein Start-up, inzwischen ist es ein Restaurant mit Biergarten, Bar und Brauerei am Gleisdreieckpark. Brechend voll, schlicht, nicht zu bequem. (Info: Biergarten ab 14 Uhr; Restaurant montags geschlossen, dienstags bis freitags ab 17 Uhr, am Wochenende ab 12; www.brlo-brwhouse.de )

Man sitzt an Holztischen in 38 umgebauten Schiffscontainern des Stararchitektentrios Graft. Innen Klubsound, Lichtinstallation und viele Hipster, man spricht Englisch. Nebenan rattert die S-Bahn. Im Park treffen sich Beachvolleyballer, Skater, Breakdancer. Nirgends ähnelt Berlin so sehr New York.

Schon die Speisekarte liest sich new-yorkisch: Pulled Pilz (Kräutersaitling), Blumenkohl in Pale-Ale-Glasur, Sellerie aus dem Smoker, Maisflan mit weißer Schokolade, Bourbonbutter und Popcorn - alles köstlicher, als es klingt. Ribs in Honig-Whiskey-Soße gibt's auch, legendär zubereitet von Ben Pommer (33). Der hat früher in der "Markthalle Neun" gekocht und bei Drei-Sterne-Koch Nils Henkel auf "Schloss Lerbach".

Das Bier ist höchst eigenwillig, mit Schoko-, Mango- oder Orangennote. Das Helle taugt für Einsteiger. Selbst Gourmetesoteriker kommen auf ihre Kosten: Das Brauwasser wird über Edelsteine "energetisiert", mehr geht kaum. Am Eingang der Kunstbrauhalle leuchtet ein Neonschild: "Save the planet. It's the only one with beer." Prost!

Berlin: Hotel Oderberger - Turmsuite über dem Pool

Schöner schlafen im Schwimmbad

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Hotel Oderberger Berlin: Turmsuite überm Pool

Foto: Martin Nicholas Kunz

Im Oktober 2016 eröffnete das Hotel Oderberger in Berlin. Mitten im Szeneviertel Prenzlauer Berg lässt es sich im Schwimmbad prachtvoll schlafen.

In den 90ern feierten Künstler und Technofans in der schönsten Ruine im Prenzlauer Berg, dem alten Volksbad von 1902, noch wilde Partys. Dann wurde die Immobilie für 18 Millionen Euro saniert, und heute kann man dort schlafen. Ein Geheimtipp ist es schon jetzt: Kaminbar, 74 Zimmer, zehn Suiten, fünf davon im alten Wasserturm.

In New York wäre das Hotel Kult. Wo gibt es das schon - schlafen im Denkmal, mitten im Lieblingsviertel der Erfolgreichen und Gesundheitsbewussten? In Deutschlands größtem Altbaugebiet der Gründerzeit wohnt heute die Bio-Bourgeoisie: Anwälte, Ärzte, Architekten. Früher lebten dort Arbeiter, in Zimmern ohne Bad. Weil die Stadtväter um deren Gesundheit besorgt waren, ließen sie eine Volksbadeanstalt bauen, mit prächtigem Ambiente: Neorenaissance, Fresken von Fröschen und Bären, 200 Wannen, geflieste kleine Kabinen. Ein grandioser Ort.

30 Jahre lag er brach, 2011 kaufte das Unternehmerpaar Jaeschke die Bäderruine. Ihnen gehört schon die nahe gelegene Sprachschule. 6000 Schüler aus 60 Ländern, für die brauchten die Jaeschkes mehr Zimmer. Auflage der Denkmalschützer: Das Bad muss an fünf Tagen pro Woche öffnen, für alle. Dazwischen wird es für Events genutzt; der Boden des Beckens fährt dann hoch. "Wir sind jetzt alle wie Jesus", witzelten die Grünen, die dort im April tagten.

Die Lobby mit ihrem Kreuzgewölbe erinnert an ein Kloster, kein Zimmer gleicht dem anderen, bis auf die Ausstattung: bunte Retrosessel, Boxspringbetten, nagelneue Bäder kombiniert mit alten Holzbänken (Kofferablage), Fliesen (an der Wand, als Tisch), eine Schiebetür zum Bad (in Glas gefasst) mit dem Schild "Besetzt". Im Tagungsraum hängt eine Seifenschale unter dem Smartboard.

Auf den Stufen zum Eingang sitzen Sprachschüler, man ist mittendrin. Jemand spielt Saxofon, übertönt von Stimmen und Sirenen. Gäste fahren besser im Taxi vor, das Pflaster der Kastanienallee zählt noch zu den ursprünglichen seiner Art: schwere, schiefe Platten, nichts für Rollkoffer.

Dubai: Tipps für den perfekten Tag

Das Klima regelt alles

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Dubai im Alltag: Ein perfekter Tag

Foto: © POOL New / Reuters/ REUTERS

Das Klima regelt alles - früh aufstehen, brunchen, ins Spa, spät ausgehen.

Ich stehe immer früh auf und gehe um 5.30 Uhr ins Gym oder zum Joggen. Ich frühstücke dann gern im "Eggspectation" am Jumeirah Beach, die kanadische Kette serviert erstklassige Eiergerichte. In Dubai hat Brunchen Tradition, besonders im Sommer, wenn es tagsüber heiß und schwül ist. Und natürlich kennt die Stadt auch hier nur Superlative: Beim wirklich guten Big Friday Brunch im "Madinat Jumeirah" sind 130 Köche im Einsatz, es werden 533 Kilo Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte verarbeitet, in 35 offenen Küchen und für 280 verschiedene Gerichte.

Dubai ist groß, aber nie erdrückend. Man kann in Ruhe leben, shoppen, am Strand liegen (dem Kite Beach in der Nähe der Al-Manara-Kreuzung!), im "Atlantis" mit Delfinen schwimmen, in der Mall of the Emirates Ski fahren, was wirklich Spaß macht. Oder man geht ins Spa. Vor allem mag ich das Talise Ottoman Spa (Saunen, Dampfbäder, Schneezimmer und drei türkische Hamams) im "Jumeirah Zabeel Saray", das an Kaiserpaläste der osmanischen Zeit erinnert.

Abends esse ich oft im neuen Restaurant "Enigma" im "Palazzo Versace", alle drei Monate wechselt der Sternekoch, man weiß nie, wer als Nächster kommt. Oder im "Atmosphere" im 122. Stock des "Burj Khalifa", das derzeit höchste Gebäude der Welt. Mein Lieblingsrestaurant ist und bleibt aber das "Junsui" im "Burj al Arab": die beste Pekingente der Stadt.

Danach gehe ich gern in die neue Bar "Gold on 27", im 27. Stock. Oder in die "Mercury Lounge" im "Four Seasons", tolle Dachterrasse mit Blick auf Stadt und Meer. An der neuesten Attraktion der Skyline wird schon gebaut, der 880-Millionen-Euro-Turm des Architekten Santiago Calatrava soll wie ein Minarett aussehen. 2017 öffnet das "Me by Meliá", der erste Hotelentwurf der verstorbenen Zaha Hadid, mit Räumen wie aus Kubricks "Space Odyssey".

Wenn ich mal rauswill, fahre ich mit meiner Harley in die Wüste zum "Hatta Ford Hotel", einem kleinen Relais & Châteaux in einer Oase im Hajar-Gebirge, oder zum "Bab Al Shams Desert Resort & Spa". Das Hotel erinnert an ein altes Wüstendorf. Das Motorrad werde ich am meisten vermissen, wenn ich Dubai im Juni nach zwölf Jahren verlasse und auf die Malediven wechsle, zu den Soneva Resorts.

Für Freunde buche ich immer eine Overnight Desert Safari mit Arabian Adventures, die machen das seit 20 Jahren, mit arabischem Büffet, Falkenflug, Dünenfahrt, Kamelritt und Bauchtanz. In dem Wüstencamp abends am Feuer ist man weit weg von allem.

Tagestipps:

8.00 Uhr Frühstück im "Eggspectation"
12.00 Uhr Brunch im "Madinat Jumeirah"
15.00 Uhr "Talise Ottoman Spa"
17.00 Uhr "Bab Al Shams Desert Resort & Spa"
23.00 Uhr Bar "Gold on 27"

Heinrich Morio

Elciego: Genießen im futuristischen Glitzerbau "Marqués de Riscal"

Gourmet-Genuss in Gehrys Glitzerbau

Weintrip: Die Einheimischen nennen den Gehry-Bau nur "La Cosa", das Ding

Weintrip: Die Einheimischen nennen den Gehry-Bau nur "La Cosa", das Ding

Die Basken haben alles richtig gemacht, die ETA hat ihre Waffen gestreckt, statt Terrorhochburg ist die Region nun Surfermekka und Feinschmeckertreff mit allein vier Toprestaurants rund um Bilbao und San Sebastian auf der aktuellen Liste der World's 50 Best Restaurants: das "Asador Etxebarri" (Platz 6), das "Mugaritz" (Platz 9), das "Arzak" in San Sebastian (Platz 30) und das "Azurmendi" (Platz 38). Wer Wein trinken will, muss eher in den Süden, nach Elciego im Rioja Alavesa, eines der besten Anbaugebiete der Welt.

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Die größeren Suiten liegen im unscheinbaren Nebengebäude, genau wie das Caudalie-Spa. Dort kann man im halben Weinfass hocken ("Barrel Bath"), sich mit Traubenkernpeeling schrubben ("Gommage Crushed Cabernet") oder mit frisch gepresstem Traubenöl durchkneten lassen ("Pulp Friction").

Praktisch: Zur ältesten Bodega "Marqués de Riscal" (der Adelstitel der Besitzer) gehört ein Fünf-Sterne-Hotel, futuristischer Glitzerbau des Stararchitekten Frank O. Gehry aus gefärbtem Titan - gold, silber, rosé -, Sandstein und Glas. Das Hotel gehört zu den Luxushäusern der Marriott-Kette. Teuerstes und schönstes Zimmer: die Gehry Suite mit Marmorbad, seinen Cloud-Leuchten (wie zerknülltes Papier), eigener Terrasse und Blick auf die Kirche des mittelalterlichen Weindorfs. Wolkenverhangen, lieblicher als manch anderer Landstrich Nordspaniens.

Kühle Keller: Hier wohnt der Genuss

Kühle Keller: Hier wohnt der Genuss

60 Millionen Euro soll Gehrys Schaustück das bis heute familiengeführte Gut gekostet haben. Aber es hat sich gelohnt, 3000 Besucher lockt es im Monat an. Die Nachbarn haben nachgezogen, ließen sich von Zaha Hadid oder Spaniens Stararchitekt Santiago Calatrava avantgardistische Kellertempel zwischen die Reben setzen. Aber da kann man nicht im weinroten Spa im Weinfass baden. Viola Keeve

Hongkong: Tipps für den perfekten Tag

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Hongkong: Fantastisches Essen, viel Kultur

Foto: Michael Weber

Fantastisches Essen, viel Kultur - und ein paar Kilometer weiter Ruhe und spektakuläre Natur.

Seit 20 Jahren reise ich nach China, seit drei Jahren ist Hongkong mein zweiter Wohnsitz. Wir bauen dort gerade ein großes Projekt auf. Ich wohne auf der Südseite der Insel. Statt aufs Häusermeer schaue ich dort auf das richtige, das Südchinesische Meer. Ich gehe oft schwimmen, am liebsten vom Strand in Stanley aus. Das ist mein Training für den Halb-Ironman, an dem ich einmal im Jahr teilnehme. Was ich für mich neu entdeckt habe, ist Hiking. Die grüne Insel bietet tolle Trekkingstrecken. Ich bin meist im Osten der Insel unterwegs, rund um das Tai Tam Reservoir. Dort ist es so ruhig, dass man die hektische Metropole ein paar Kilometer entfernt fast vergisst. Wo man auch bestens wandern kann, ist auf dem Dragon's Back mit seinen unzähligen Stufen; der bietet auf 8,5 Kilometern außerdem noch spektakuläre Aussichten.

Fantastisch ist auch der Blick von der 49. Etage des Upper House in Pacific Place. Im "Café Gray Deluxe", derzeit einer der angesagtesten Orte der Stadt, frühstücke ich gern. Zum Mittag- oder Abendessen gehe ich - wenn es asiatisch sein soll - ins "Mott 32" in Central oder ins "Din Tai Fung" an der Causeway Bay, die haben die besten Teigtaschen.

Wenn ich dem Trubel mal entfliehen will, esse ich im "Lucy's", einem bezaubernden kleinen, französisch angehauchten Restaurant in Stanley. Oder ich speise im American Club, dort bin ich Mitglied. Hongkong ist nun mal die Stadt der Clubs.

Was immer lohnt, ist ein Bummel über einen der zahlreichen Märkte Hongkongs, am liebsten mag ich den sogenannten Wet Market in der Nähe der Morrison Hill Road, mit seinem großen Angebot an frischem Essbaren, das sich manchmal nicht wirklich identifizieren lässt. Auf diesen Märkten kann man die besondere Atmosphäre regelrecht einatmen.

Auf Hongkong Island findet einmal im Jahr die Art Basel statt, im Convention and Exhibition Centre. Ich bin ein begeisterter Besucher und gehe auch immer zu den die Messe begleitenden HKwalls-Ausstellungen. Ich kann die nur empfehlen, sie vermitteln einen sehr guten Überblick über die zeitgenössische Kunst in der Region.

Ob Kultur oder Essen - in dieser Metropole, wo sich Ost und West trifft, bekommt man alles aus beiden Welten geboten. Das ist enorm inspirierend. Nur eins vermisse ich: Basketball. Alba Berlin ist ja meine Leidenschaft. Ich schaue mir die Spiele meist im Internet an. Und wenn ich doch mal wieder Livebasketball sehen will, fahre ich über die Grenze ins 100 Kilometer entfernte Dongguan. Dort wird in einer supermodernen Arena gespielt. Beeindruckend. Axel Schweitzer

London: Corinthia Hotel - Serotonin Sling und die Matratze der Queen

Prunk und Proteine am Whitehall Place

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"Corinthia Hotel", London: "Serotonin Sling" und die Matratze der Queen

Schlafen und schlau werden: das erste Fünfsternehotel der Welt mit hauseigener Neurowissenschaftlerin.

Das Erste, was man in der Bar des "Corinthia Hotel" in die Hand gedrückt bekommt, ist ein Serotonin Sling. Mit allem, was das Gehirn braucht: Brombeeren, Blaubeeren, Dattelsirup, Kokoswasser, Mandelmilch. Ohne Alkohol natürlich. Auch Kaffee und schwarzer Tee sind tabu.

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Man hat schon schmackhafter gegessen, aber wenn es hilft: Gehirnzellen brauchen magnesiumreiche Nahrung. Das Frühstück, sonst ein Traum im "Corinthia" (Croissants, Champagner, Käse), wurde daher angepasst.

Neue Zeiten. Seit ein paar Monaten leistet sich das Hotel einen "Neuroscientist in Residence": Dr. Tara Swart, Neurowissenschaftlerin vom MIT, die weltweit CEOs coacht.

Sie hat ein "Brain Power Residential Package" entwickelt (eine Nacht mit Brain-Power-Dinner und -Frühstück, Spa, Massage und Yoga Nidra ab 720 Euro) und das "Brain Power Ritual" (zwei Stunden, mit Lunch). Swart hält Vorträge - wer will, kann auch eine Einzelsitzung mit ihr buchen - und damit angeblich die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Die soll sich zu 20 bis 30 Prozent daraus ableiten, was wir essen und trinken. Wer tagsüber kreative Ideen haben will, sollte gut frühstücken und sieben bis neun Stunden schlafen.

Das Hotel ist behaglich, eines der prächtigsten Häuser an der Themse, nahe Big Ben. Früher residierte hier das Verteidigungsministerium. Das Spa mutet fast theatralisch an, Schwarz, Weiß, viel Feuer und Wasser. Der Marmorboden im Bad ist beheizt, die Kissen duften nach Lavendel, Kuschelsocken liegen bereit. Vor dem Einschlafen kommt ein Glas warme Milch mit Manuka-Honig und Kurkuma. Danach schläft man wie eine Königin. Was auch an den Matratzen liegt. Die Queen hat die gleichen. Viola Keeve

Malediven: 5.8 - das größte Unterwasser-Restaurant der Welt

Das größte Unterwasser-Restaurant der Welt

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Malediven: Hurawalhi Island Resort & Spa

Down under: das größte Unterwasserrestaurant der Welt.

Kleinstinseln im Meer, da kann es noch so türkisblau sein, können einen verrückt machen. Von einem Russen heißt es, er sei auf einer Malediven-Insel mit seinem Jeep irgendwann nur noch im Kreis gefahren. Die neueste Verrücktheit: Auf Hurawalhi Island öffnet im Dezember das "5.8", das größte Unterwasserrestaurant der Welt, in 5,8 Meter Tiefe, auf 90 Quadratmeter Fläche, 400 Tonnen schwer, 16 Plätze.

Fisch essen unter Fischen, ein lustiges Prinzip: Mantarochen und Haie starren durchs Fenster, angefüttert, damit sie pünktlich vorbeischwimmen. Man fühlt sich ein bisschen wie James Bond, nur sicherer: Entworfen hat es die Designfirma M. J. Murphy Ltd aus Neuseeland, die 2005 auf den Inseln schon das erste U-Restaurant der Welt baute, das "Itaah" im Conrad Maledives Rangali Island Resort, gelegen im Alif Dhaal Atoll; es überstand sogar den Tsunami.

"5.8" (das man auch als Suite mieten kann, Preis auf Anfrage) führt eine Wendeltreppe hinunter, in die Glaskuppel aus Acryl, die auf Stahlpfählen und Beton ruht. Am Herd: Shannon Batten (36). Der Neuseeländer hat früher für die britischen Royals gekocht, für Bill Clinton und die Rolling Stones. Was er serviert, ist noch geheim.Klar ist nur: Gedeckt wird stets für zwei. Das Hurawalhi Island Resort mit den 90 Villen ist kinderfreie Zone. Falls es einem unter all den Erwachsenen zu ruhig wird, kann man ja im Kreis um seine High-End-Wasservilla planschen. Viola Keeve

Malta: Harbour Club - der heißeste Hafenclub Maltas

Der heißeste Hafenclub Maltas

Der "Harbour Club", gelegen in einer scharfen Kurve, verhilft der Stadt zu neuer Coolness.

Der "Harbour Club", gelegen in einer scharfen Kurve, verhilft der Stadt zu neuer Coolness.

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Ein umgebautes Lagerhaus von 1712 ist Maltas neuer Hotspot - selbst im Winter isst man draußen.

Ziemlich kühn, was Architekt Renzo Piano ("The Shard", Potsdamer Platz) in Valletta entworfen hat: das neue Stadttor aus riesigen Kalksteinplatten, das neue Parlament und das Freilichttheater Pjazza Teatru Rjal. Valletta, kleinster Regierungssitz der EU (7000 Einwohner) und Kulturhauptstadt 2018, konnte die optische Auffrischung gebrauchen.

Insider
Foto: AFP/ MACN-CONICET/ C.TABOADA-J.FAIVOVICH

"Valletta Vintage": Fünf Wohnungen hat Architekt Chris Briffa (42) in Valletta umgebaut, in alten Häusern mit modernen Möbeln, Hightech. So wie er selbst wohnen würde. Ab 105 Euro die Nacht, in der Hochsaison ab 140. www.valletta vintage.com 

Lange verfielen die alten Stadthäuser der trutzigen Festung des Malteserordens. Jetzt haben die jungen Kreativen den Ort wiederentdeckt. MTV feiert hier gern lange Partynächte, vor Kurzem trat Lady Gaga auf. Bald sollen Start-ups und Designer in die heruntergekommenen Schlachthäuser der Old Mint Street einziehen.

Wer sich auskennt, geht abends in den "Harbour Club", wenn die Kreuzfahrtschiffe abgelegt haben. Dann ist Valletta wunderschön. Es ist noch nicht lange her, da galt die Waterfront als schäbiges Dockgelände. Heute reiht sich ein modernes Restaurant ans andere.

Den "Harbour Club" könnte man dabei glatt übersehen. Ein Lagerhaus von 1712, das Maltas Shootingstar, Chris Briffa, umgebaut hat: in ein Restaurant, einen Jazzklub und eine Bar auf drei Etagen. Außen haben 84 Gäste Platz, drinnen nur 54. Viele Einheimische. Weiß getünchte Wände, das Holz der Bar und die Wendeltreppe stammen von einem amerikanischen Schiff. Man isst langsam gegartes Lamm mit Rotweinjus, gebackenen Red Snapper und weißes Schokoladenmousse mit Pfirsich. Selbst im Winter kann man in Valletta noch draußen sitzen. Denn es liegt auf der Höhe Afrikas. Und manchmal weht sogar der rote Wind der Sahara herüber. Viola Keeve

Miami: Surf Club - die alte Jetset-Ikone eröffnet wieder

"Surf Club", Miami

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Miami: Das "Four Seasons Hotel at The Surf Club"

Die Jetset-Ikone an der Surfside macht wieder auf. Genauso exklusiv wie früher.

Seit Jahren wartet Miami darauf, am 27. März soll es endlich so weit sein. Dann eröffnet der legendäre "Surf Club" wieder. Die alte Jetset-Ikone zwischen North Beach und Bal Harbour, gut elf Kilometer vom Ocean Drive entfernt. Reifentycoon Harvey Firestone sah das Stück Strand 1927 von der Jacht aus und machte daraus einen Ort für seinesgleichen: Industrielle, Staatsmänner, Adelige, Hollywood-Größen. Es gab Modenschauen am Pool, Boxkämpfe, wilde Partys. Im Lauf der Zeit verfiel der Ort, er verlor Mitglieder.

Die Zebrafellsofas von früher sind weg, heute ist alles luftig, elegant, modern in Mint, Eisblau und Weiß, mit großen Terrassen. Nur die fünf Cabana Studios mit Holzveranda und Terrazzoböden atmen noch das Flair von früher. Winston Churchill mietete immer zwei davon: eins für den Mittagsschlaf, das andere zum Malen. Stets einen Scotch zur Hand.

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Kontrastprogramm für Party-People: Moonlight Kayaking. Im Mondlicht durch die Mangrovenwälder des Oleta River State Park zum beleuchteten Privatstrand paddeln. Mehr Romantik geht kaum.

2012 kaufte der Investor Nadim Ashi, Gründer der Private-Equity-Firma Fort Capital, das 3,4-Hektar-Gelände mit seinen 274 Metern Strand für 116 Millionen Dollar. Er überzeugte die Klubmitglieder, die lebenslang Zugang haben, einen großen Teil zu erhalten, aber auch neu zu bauen. Dazu engagierte Ashi den New Yorker Stararchitekten Richard Meier (82), Purist und Le-Corbusier-Fan. Drei strenge Glastürme ragen jetzt hinter dem alten, mediterranen Gebäude auf: das "Four Seasons" (77 Zimmer, 3 Pools, Bar, Restaurants) und 150 Residenzen (ab 3,7 Millionen Dollar). Eine hat Meier selbst gekauft.

Misdroy: Villa Modiva - elegantestes Haus an der Promenade

"Villa Modiva"

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Villa Modiva: Ein Blick ins Hotel

Polens Ostseeküste besinnt sich auf die Grandezza von einst. Die Filmstars sind schon da.

Das hier ist also Polens Antwort auf Binz: Midzyzdroje (Misdroy) auf Wollin, der größten Insel des Landes. Kennt in Deutschland kaum einer, aber von Danzig bis Krakau jeder. Im Sommer trifft sich in dem Ort die polnische Prominenz und Filmszene. Alles da, was ein Kaiserbad braucht: weißer Strand, Steilküste, Buchenwald, dunkle Alleen, Seeadler und natürlich - mittlerweile weitgehend sanierte - Bäderarchitektur. Selbst einen Golfklub gibt es im Nachbarort.

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Am besten isst man in der "Villa Park" an der Straße nach Misdroy, in einem eleganten Neubau. Dort brennen abends Kerzen im Wintergartenrestaurant. Oder im Fischerhafen, wo man bei Sonnenuntergang vor Booten sitzt und es Bier gibt und frischen Fisch.

Wer etwas auf sich hält, logiert im "Amber Baltic", früher sozialistisches Vorzeigehotel, heute ein weiß getünchtes Viersternehaus, das demnächst einer Immobilienfirma aus Bangkok gehört. Charmanter ist indes die "Villa Modiva", das eleganteste Haus an der Promenade, erbaut in den 20ern, 50 Meter vom Strand, sieben Zimmer, vier Suiten, Sauna, klein, fein, ein Geheimtipp.

Die Villa gehört einem der bekanntesten polnischen Modedesigner, Krzysztof Strózyna, der am Central Saint Martins College in London studiert und sich "sofort in die herausragende Architektur verliebt hat", als er das völlig heruntergekommene "Seeschloss" der Familie Krüger 2002 entdeckte.

Seine Mutter machte daraus ein Hotel. Ganz in Beige, Creme und Fliedertönen, mit antiken Möbeln, duftenden Lilien, Stühlen von Philippe Starck, schwarzweißen Modefotos, Büchern von Man Ray. Im Turmzimmer hört man das Meer rauschen und kann weit sehen, bis zur Steilküste. Wenn es nicht vermietet ist, darf jeder die Holztreppe hinaufsteigen, sich aufs Sofa setzen und lesen. Wie früher. Viola Keeve

Singapur: Tipps für einen perfekten Tag

Die ganze Welt an einem Ort

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Singapur: Ein perfekter Tag in einer perfekten Stadt

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Ultramoderne Hotels, Urwald, Spitzenküche - und Kunst. Die Stadt ist aufregender, als man denkt.

Ich bin für über 100 Märkte in der Region Asien-Pazifik, in Afrika und dem Nahen Osten zuständig und daher sehr viel auf Reisen. Fast die Hälfte meiner Zeit verbringe ich außerhalb meines Wohn- und Arbeitsorts Singapur. Ich versuche jedoch, zumindest am Wochenende bei meiner Familie zu sein. Ein perfekter Tag in Singapur ist für mich also ein Samstag oder ein Sonntag. Walken, rudern, ausgiebig frühstücken und Yoga.

Mein Sohn spielt Fußball in einer Little League in Turf City, da gucken wir natürlich zu. Danach gehen wir gemeinsam essen. Meist ins "Din Tai Fung", den Ableger einer taiwanischen Kette mit hervorragenden Dim Sums. Überhaupt Essen in Singapur! Diese Vielfalt an Küchen aus aller Welt! Unser Lieblingsrestaurant ist das italienische "Rubato", nur 600 Meter von unserer Wohnung entfernt.

Stefan Jacoby

Stefan Jacoby verantwortet im GM-Vorstand das internationale Geschäft.

Klasse sind auch die "Jumbo Seafood"-Restaurants in Singapur mit Chili- und Pfeffer-Crabs als Spezialität. Wenn es etwas feiner sein soll, kann man ins "André" gehen.

Wir besuchen öfter das "Halia", mit asiatischer und westlicher Küche. Es liegt im alten botanischen Garten. An diesem Ort mit seiner fantastischen Orchideenvielfalt bin ich am liebsten. Mein Sohn kann mehr mit Tieren anfangen, wir besuchen daher das Sea Aquarium auf der Insel Sentosa.

Wenn man das ursprüngliche Singapur ergründen will, empfehle ich die Balestier Road. Da gibt es zum Beispiel eine alte Kaffeerösterei namens Lam Yeo Coffee Powder, in der alles noch aussieht wie vor 100 Jahren.

Entgegen vielen Vorurteilen bietet Singapur inzwischen sehr viel an Kunst. Mein Lieblingsmuseum ist das Art Science Museum, im Januar lohnt sich auch die Art Stage, dort wird moderne asiatische Kunst ausgestellt. In dem gigantischen Buchladen Kinokuniya im Takashimaya Shopping Centre an der Orchard Road Fast lässt sich schnell mal ein ganzer Nachmittag verbringen.

Sonst gehe ich selten einkaufen im Shoppingparadies Singapur. Ausnahme: bei Huber's Butchery. Der Schweizer Metzger in Dempsey Hill – eine Flanierecke mit Restaurants und Boutiquen – hat alle europäischen Köstlichkeiten, die ich hier vermisse. Kürzlich sogar Spargel aus Braunschweig. Über den Preis reden wir lieber nicht.

Tagestipps:

11.00 Uhr Brunch im "Halia" im botanischen Garten
15.00 Uhr Besuch im Art Science Museum
17.00 Uhr Einkaufen bei Lam Yeo Coffee Powder
20.00 Uhr Abendessen im "André"

Stefan Jacoby

Bangkok: Tipps für einen perfekten Tag

Ich starte den Tag mit einem Cappuccino auf dem Chatuchak Weekend Market. Hier trifft man am Wochenende Einheimische und Touristen - an den fast 15.000 Ständen bekommt man so ziemlich alles, von Möbeln über Kunst und Schmuck bis zu Haustieren. Danach schlendere ich ein wenig durchs EM Quartier, Bangkoks neue Prestige-Mall. Eigentlich bin ich kein Fan dieser immergleichen Shoppingtempel, aber der Besuch des Quartiers lohnt sich schon wegen des Water Garden - einer 3000 Quadratmeter großen, kaskadenartig angelegten Grünanlage, von der aus man die Skyline der Sukhumvit Road überblickt. Spektakulär!

Alex Beuchel
Foto: privat

Alex Beuchel (49) ist Chef und Mitgründer der Werbeagentur Jump. Zuvor war er lange für BBDO in Asien tätig. Er lebt seit 20 Jahren in Thailand.

Im EM Quartier ist auch mein Lunchfavorit: das "Greyhound Café". Es bietet eine Fusion aus Thai-Einflüssen und europäischer Küche. Die Restaurantkette wurde von einem ehemaligen Kreativdirektor in der Werbung gegründet. Apropos Kreativität: Das Thailand Creative & Design Center (TCDC) an der Charoen Krung Road ist definitiv einen Besuch wert. Neben wechselnden Ausstellungen findet man im TCDC eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, die Bibliothek mit ihren mehr als 55.000 Werken über Design und Architektur. Der Hotspot von Bangkoks Designerszene.

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Alex Beuchel: Meine Insider-Tipps für Bangkok

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Für einen Imbiss empfehle ich das "Rod Dee Det" am westlichen Ende des Siam Square. Die Atmosphäre in dem Laden gleicht leider der eines Operationssaals, aber es gibt nun mal die beste Nudelsuppe auf dieser Seite der Welt. Und bei einem Preis von umgerechnet 1,30 Euro bleibt es meist nicht bei einer Schüssel.

Die Tage vergehen schnell in Bangkok. Zum entspannten Sundowner gehe ich gern in den nahen Lumphini Park. Die Skyline der Rama 4 und Silom Road taucht dann in das warme Licht der untergehenden Sonne - und es ist immer wieder verblüffend, wie viele der eigentlich lauffaulen Thais sich in dem Park zum abendlichen Joggen treffen. Ich drehe lieber zwei Runden mit meinen Inlineskates.

Wer den Abend mit einem unvergesslichen Dinner starten will, muss ins "Patara". Ein entspannt-ruhiges Thai-Restaurant, klassisch eingerichtet, fernab vom Trubel in der Thonglor Soi 19. Serviert wird die beste Thai-Küche, die ich kenne.

Zum perfekten Abschluss eines Tages in Bangkok gehört natürlich das Nachtleben. Mein Tipp: die Rooftop-Bar "Brewski" im 30. Stock des "Radisson Blu". Touristen nehmen gern einen Drink in der "Sky Bar" des Lebua (State Tower) oder der "Moon Bar" des "Banyan Tree"-Hotels. Dort aber hat man vor lauter Touristen keine Aussicht mehr. Im "Brewski" hingegen besteht die Chance auf eine Sofaecke, und es gibt mehr als 100 Biersorten.

Alex Beuchel

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