Freitag, 18. Oktober 2019

Die Ostseeinseln im Check Ferien auf Fehmarn, Urlaub auf Usedom

Mehr als baden: Auf Fehmarn fühlen sich auch Kitesurfer wohl.
Thies Raetzke/Tourismus-Service Fehmarn/dpa-tmn
Mehr als baden: Auf Fehmarn fühlen sich auch Kitesurfer wohl.

Strandurlauber haben vor der Küste von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern eine große Auswahl: Mit Rügen, Usedom und Fehmarn liegen die drei größten deutschen Inseln in der Ostsee. Auch die kleinen haben ihre Vorzüge. Gemeinsam sind allen schöne Strände und mehr Sonne als in den meisten anderen Teilen Deutschlands. Aber es gibt auch viele Unterschiede. Hier sind die Ostsee-Inseln im Überblick.

Fehmarn: Mehr als 100 Bauernhöfe

Fehmarn ist die größte Insel Schleswig-Holsteins, die drittgrößte Deutschlands und fast doppelt so groß wie Sylt. Ornithologen und Dänemark-Urlauber kennen sie, auch wenn sie noch nie da waren: Zugvögel aus Skandinavien fliegen über Fehmarn aufs deutsche Festland und zurück. Und auf der "Vogelfluglinie" pendeln auch die Züge und Autos über Fehmarn in Richtung Kopenhagen.

Die dänische Nachbarinsel Lolland liegt nur knapp 20 Kilometer entfernt, die Fähren nach Rødby legen in Puttgarden an der Inselnordseite ab. Mit dem deutschen Festland ist die Insel durch die Fehmarnsundbrücke verbunden. Inselhauptstadt ist Burg.

Beliebt ist Fehmarn nicht nur bei Familien, sondern auch bei Golfern, Kitern, Windsurfern, Beachvolleyballern und Campingfreunden. Gut ein Drittel der Gäste übernachtet auf einem der 16 Campingplätze. Für Ferien auf dem Bauernhof stehen mehr als 100 Höfe zur Auswahl.

Ruhige Ecken finden sich vor allem in den Naturschutzgebieten im Norden wie dem Grünen Brink. Wer einen Gang runterschalten will, kann das ideal frühmorgens an den Naturstränden und abends an einem der Strände im Westen, wenn die Sonne untergeht. Und was nicht überall zu haben ist: Fehmarn hat auch einen Südstrand.

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