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Ein paar Koffer in Berlin: Amorelie-Chefin Claire Midwood
Ein paar Koffer in Berlin: Amorelie-Chefin Claire Midwood
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Patrycia Lukas

Ein perfekter Tag in Berlin Unterwegs mit Amorelie-Chefin Claire Midwood

Zum Frühstück Avocadotoast, danach raus zum Grunewaldsee – und abends Barbecue: Amorelie-CEO Claire Midwood zeigt uns ihre Lieblingsorte in der Hauptstadt und verrät, wie ein gelungener Tag für sie aussieht.
aus manager magazin 10/2020

Weil ich Frühaufsteherin bin, beginne ich den Tag mit einer kleinen Meditation, gefolgt von einer Tasse Tee – du kannst eben ein Mädchen aus Großbritannien rausholen, aber du kannst nicht Großbritannien aus dem Mädchen herausholen! Dann widme ich mich meinem neuen Ritual der "Morgenseiten": Ich schreibe drei Seiten lang alles auf, was mir durch den Kopf geht – eine Idee der Autorin Julia Cameron. So befreie ich meinen Geist von Stress und Lärm und kann mich besser konzentrieren. Dann gehe ich gern zu "Distrikt", hier gibt es den besten Kaffee von Berlin – und den besten Avocadotoast! Da ich seit Kurzem auch die Mami eines italienischen Wasserhunds bin, geht's danach mit meinem Sohn zum Grunewaldsee für einen langen Spaziergang mit Bällchen und Stöckchen.

Zurück in der City schauen wir gern im "Smartdeli" vorbei, einem supersüßen Sushi-Restaurant mit liebenswerten Gastgebern. Ich bin eigentlich fast zu oft dort! Danach gehen wir gern ins Parkhaus Berlin, dort finde ich immer wieder wunderbare Geschenkideen, entzückende Kerzen und hervorragende Bücher. Es gibt eigentlich keinen Besuch hier in der Schröderstraße, bei dem ich nicht etwas Einzigartiges aufstöbere. Dann zurück nach Hause, Lego spielen und Nachmittagsrunde mit dem Hund.

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Berlin

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Später machen wir uns auf zur "Black Isle Bakery". Hier gibt's fantastischen selbst gemachten Kuchen und Kaffee. Meine Mutter, die aus Schottland stammt, hat diese Bäckerei – die auch von einer Schottin geführt wird – im Internet entdeckt und ließ mir zum Geburtstag eine Kuchenauswahl schicken. Ich bin verrückt danach – am besten ist der Ingwerkuchen: Er erinnert mich jedes Mal so herrlich an zu Hause.

Abends laden wir Freunde ein zum Barbecue auf unserer Dachterrasse. Die Leckereien für den Grill holen wir bei der Fleischerei Bünger – ich habe noch nie so gute Burger gegessen wie die von den Fleischsommeliers (so nennen sie sich wirklich selbst!) aus dem Wedding.

Danach ist Schlafenszeit für meinen Sohn. Als Gutenachtgeschichte lese ich ein paar Seiten aus "Jack, der Monsterschreck", fabelhafte Geschichten über Ungeheuer und Abenteuer! Ist Ruhe im Kinderzimmer, gibt es etwas ruhigere Lektüre für mich, am liebsten Bücher über Musik. Zuletzt habe ich Johnny Marrs Autobiografie "Set the Boy Free" gelesen. Als Jugendliche war ich ein großer Fan von The Smiths – das ist dann wie eine kleine Zeitreise.

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