Donnerstag, 27. Juni 2019

Amalfiküste Keine Fälschung!

Amalfiküste: Traumhafter Ausblick
Mark Read

12. Teil: Ins Mittelmeer springen

Ins Mittelmeer springen

In den Gewässern vor der Stadt Amalfi tummeln sich Boote aller Art, von bescheidenen Jollen bis hin zu schicken Superjachten. An den Wochenenden werden die Felsbuchten zu schwimmenden Städten, auf denen ausgelassen gefeiert wird. Sucht man Nervenkitzel, dann wagt man die Fahrt aufs offene Meer. In jedem Küstenort gibt es ein Schild, auf dem "noleggio barche" (Bootsverleih) steht und das die Passanten einlädt, selbst mal Kapitän zu spielen.

Wer den Hafen verlassen hat, taucht ein in einen Farbenrausch. Wasser und Himmel überbieten sich in den wundersamsten Blautönen: Petrol, Tintenblau, Azur, es nimmt einfach kein Ende. Nebenbei heizt die Sonne das Deck so auf, dass man ein Ei darauf braten könnte. Haben alle Siedetemperatur erreicht, ist der Moment gekommen: Man stellt sich an der Reling auf, die Zehen klammern sich an den Rand, drei, zwei, eins - mit einem Juchzer geht's hinein ins Meer. Für einen Moment unter Wasser ist alles herrlich kühl und still. Dann heißt es wieder zurück an Bord und der Spaß fängt von vorne an.


Boote kann man in den meisten Städtchen entlang der Küste mieten.

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