Reisetrend Weniger Lust auf Camping in Deutschland

Deutsche Urlauber haben weniger Lust auf Camping im eigenen Land. Die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen ist hierzulande im vergangenen Jahr  um 3 Prozent auf 24,4 Millionen gesunken.
Wohnwagenidyll: Immer weniger Deutsche campen im eigenen Land

Wohnwagenidyll: Immer weniger Deutsche campen im eigenen Land

Foto: A3542 Karl-Josef Hildenbrand/ dpa

Wiesbaden - Die Boomjahre auf deutschen Campingplätzen sind vorbei. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Übernachtungen um 3 Prozent auf 24,4 Millionen gesunken. Das ergab eine Hochrechnung des Statistische Bundesamts anhand der Zahlen von Januar bis Oktober 2010. Im Jahr 2009 hatten die Übernachtungen noch um 9 Prozent zugelegt, 2008 um 4,9 Prozent.

Damit entwickelt sich der Campingurlaub entgegen dem allgemeinen Tourismustrend in Deutschland. Insgesamt konnten Beherbergungsbetriebe von Januar bis November des vergangenen Jahres 3 Prozent mehr Übernachtungen verbuchen.

Für den Rückgang ist vor allem die schwindende Campinglust der Deutschen verantwortlich. Gäste aus dem Inland übernachteten um 4 Prozent weniger auf Campingplätzen, wohingegen die Übernachtungen von ausländischen Campern um 3 Prozent stieg. Mit 3,8 Millionen macht sie allerdings weiter nur einen kleinen Teil aus.

sk/dpa
Mehr lesen über Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.