Luxusliner Neue "Queen Elizabeth" im Bau

Mehr als vierzig Jahre nach seiner Indienststellung bekommt das berühmteste fahrende Passagierschiff, die "Queen Elizabeth 2", eine Nachfolgerin. Die britische Traditionsreederei Cunard hat den Bau eines neuen Luxusliners mit dem Namen "Queen Elizabeth" in Auftrag gegeben.

Hamburg - Die "Queen Elizabeth 2" (QE2) geht, die "Queen Elizabeth" kommt: Zwei Jahre nach dem geplanten Ausscheiden ihres Traditionsschiffes "QE2" aus der Flotte will die britische Reederei Cunard im Herbst 2010 einen neuen Ozeandampfer in Dienst stellen. Er soll den Traditionsnamen "Queen Elizabeth" ohne Zusatz einer Ziffer tragen, kündigte die Reederei an.

Das Vorgängerschiff, die "QE2", war im Juni für 100 Millionen Dollar an Dubai World verkauft worden und soll nach dem Eignerwechsel im November 2008 als schwimmendes Luxushotel und Einkaufsparadies dienen - fest verankert im Hafen. Doch bevor das Kreuzfahrtschiff außer Dienst tritt, wird die "QE2" zu Beginn ihrer letzten Weltreise am 8. Dezember noch einmal in Hamburg festmachen.

Wie schon das künftige Schwesterschiff "Queen Victoria" wird die neue "Queen Elizabeth" von der Werft Fincantieri in Italien gebaut. Mit schwarzem Rumpf, weißem Aufbau und rotem Schornstein folgt es dem traditionellen Stil der Reederei. Der Luxusliner soll einmal Platz für bis zu 2092 Passagiere bieten. Die Bruttoraumzahl liegt bei 92.000, die Baukosten bei etwa 500 Millionen Euro. Weitere Details gab Cunard noch nicht bekannt. Nur, dass Englands Königin Elizabeth der Reederei bereits ihren Segen für die Namensgebung erteilt habe.

Mit dem Neubau will Cunard vom Herbst 2010 an wieder drei "Queens" im Einsatz haben. Neben der "Queen Mary 2" und der neuen "Queen Elizabeth" wird demnächst auch die "Queen Victoria" für Cunard über die Meere schippern. Das Schiff, das für 1850 Gäste Platz bietet, wird noch im Dezember in ihrem Heimathafen Southampton getauft und sich dann auf seine Jungfernfahrt begeben. Dass Cunard nun doch wieder eine dritte Queen in seine Flotte aufnehmen will, begründet Cunard-Präsidentin Carol Marlow mit der starken Nachfrage nach Reisen mit der "Queen Victoria".

manager-magazin.de mit Material von dpa/tmn und ddp

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