Hoteltest Spuren der Vernachlässigung

Mit ihren neuen Häusern der Spitzenklasse wollen die Hoteliers der Republik eigentlich Maßstäbe in Sachen Kundenzufriedenheit setzen. Doch im Test von manager magazin offenbaren Deutschlands Luxusherbergen gerade beim Service oftmals eklatante Schwächen.
Von Klaus Ahrens und Hanno Pittner

Hamburg - Etliche Fünf-Sterne-Häuser in Deutschland werden ihren hohen Ansprüchen nicht gerecht. Dies berichtet das manager magazin in seinem Sonderheft "Die 300 reichsten Deutschen", das seit heute (Dienstag, 9. Oktober) am Kiosk erhältlich ist.

Um zu sehen wie gästefreundlich sich die Luxushotellerie gibt, testete manager magazin inkognito sechs neu eröffnete Spitzenhäuser in Berlin und Dresden, in Hamburg und Stuttgart. Die Tester schauten auf Details bei Ausstattung und Service und prüften das Personal mit allerlei Sonderwünschen.

Das Ergebnis ist enttäuschend: Vor allem Dienstleistungen sind in den wenigsten Fällen perfekt. Etwa in Berlin wo der britische Hotelier Rocco Forte mit seinem jüngst eröffneten "Hotel de Rome" neue Maßstäbe im Beherbergungsgewerbe setzen will, ließ ausgerechnet der Service viele Wünsche offen.

So wurden als wichtig deklarierte Faxe entweder gar nicht oder erst nach stundenlanger Verspätung an den Gast übermittelt und das Frühstücksbüffet, immerhin 26 Euro teuer, zeigte bereits nach kurzer Zeit deutliche Spuren der Vernachlässigung.

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